Schlagzeilen
Äpfel, Birnen oder Nudeln - Agrarminister Özdemir will Angebot und Nachfrage für Bio-Produkte nach vorne bringen - etwa mit mehr Bio-Essen in Kantinen. Kritik kommt von Foodwatch: Die Bio-Sparte "ist und bleibt Nische".
Hohe Strafe für einen friedlichen Protest: Alexandra Skotschilenko, russische Künstlerin und Aktivistin, wird für ihre Aktion gegen den Krieg verurteilt.
Russlands Top-Propagandist hat erneut seinen Unmut über Außenministerin Annalena Baerbock geäußert. Er erhob wilde Anschuldigungen und gab einen Rat.
Gerichtsbeschluss gegen Parteiwiderstand: Das Politmagazin "Monitor" erhält Zutritt zum AfD-Parteitag, doch die Partei fordert eine mündliche Verhandlung.
Nach dem Urteil aus Karlsruhe will die Ampelkoalition trotzdem ihre Haushaltsplanung abschließen. Doch die Finanzen des Bundes stehen vor ungewissen Zeiten – und die Koalition vor einer Belastungsprobe.
Finnland wirft Russland vor, Migranten ohne gültige Papiere über die Grenze zu schleusen. Deshalb werden vier Grenzübergänge geschlossen. Auch Estland registrierte Migranten, denen Russland die Weiterreise gestattet hatte.
»Hurensohn«, »Wahlbetrug«, Hitlervergleich: Das Gezerre rund um Pedro Sánchez’ Wiederwahl zeigt, wie sehr der demokratische Grundkonsens unter Druck geraten ist. Jede versönliche Geste kostet Überwindung.
Verzweifelt bangen Angehörige um das Leben der von der Hamas in den Gazastreifen verschleppten Geiseln.
Deutliche Worte von Israels Oppositionsführer Lapid: Netanyahu habe "das Vertrauen seiner Bürger verloren". Die Likud-Partei solle einen neuen Ministerpräsidenten wählen. Man brauche "eine Regierung des Wiederaufbaus" - ohne Netanyahu.
Hunderte Israelis sind zu einem Protestmarsch von Tel Aviv nach Jerusalem aufgebrochen. Sie sind wütend auf ihre Regierung, weil die einen Geiseldeal mit der Hamas ablehnt. Für Premier Netanyahu ist das ein Warnsignal.
Nach monatelanger Blockade sollte die Türkei über Schwedens Nato-Beitritt abstimmen. Nun verzögerte der auswärtige Ausschuss die Abstimmung. Es gebe noch Redebedarf.
Die Union sorgt sich um den Rückhalt für Kiew und lässt im Bundestag über die Lieferung von Tauruswaffen diskutieren. Die Debatte offenbart die Uneinigkeit der Koalition – und der Fraktionen.