Ausland
Die Isländer erteilen EU-Beitrittsverhandlungen eine Absage. Auch die Bundesregierung reagiert mit Bedauern. Außenminister Wadephul fordert: Die Europäische Union muss attraktiver werden.
Österreichs geplante Justizreform stößt auf Widerstand. Oberlandesgerichte fürchten politische Einflussnahme und eine Schwächung der Gewaltenteilung. Auch die Generalprokuratur kritisiert den Entwurf.
Nach der Flutkatastrophe in Nepal geht die Suche nach Überlebenden weiter. Erste Todesopfer werden derweil in Massengräbern beigesetzt. So sollen Gesundheitsrisiken eingeschränkt werden. Doch der Schritt ist umstritten.
Donald Trumps Finanzminister droht Irans Handelspartnern mit Sanktionen, ja mit dem Ausschluss aus dem Dollarsystem. Teherans Freunde in Peking sind vorsichtig – aber nicht sehr beeindruckt.
Als Reaktion auf den Handelsstreit mit Kanada hat US-Präsident Trump den Ontariosee umgetauft. Nun schafft Google Maps Fakten – und verzeichnet den »Lake America« auf seinen Karten.
Als Gastgeber regeln die USA den Zugang zum G20-Finanzministertreffen. Einzelne Reporter der »New York Times«, des »Wall Street Journal« und von Bloomberg News müssen draußen bleiben. Die Reaktionen sind deutlich.
US-Einheiten nehmen Ziele auf der iranischen Insel Larak ins Visier. Das Regime in Teheran beklagt Todesopfer und attackiert zur Vergeltung zwei US-Stützpunkte in Jordanien. Der Überblick.
Venezuela sitzt auf gigantischen Ölvorkommen. Donald Trump möchte einen guten Teil davon schon bald in Lagern in den USA wissen – und spricht von einem »Geschenk an die Vereinigten Staaten«. Doch so einfach ist das nicht.
Mitten in der Schweiz wurde eine junge Frau erschossen, fünf Menschen sind teils schwer verletzt. Doch fast 24 Stunden später fehlt jede Spur von den Tätern, nicht einmal ihre Zahl ist bekannt. Die Polizei hält sich aufallend bedeckt.
Die USA haben offenbar zwei iranische Raketenwerfer bombardiert – wohl, um eine erneute Verminung der Straße von Hormus zu verhindern. Iran spricht von Toten und Verletzten.
Jede »geringste Fahrlässigkeit« werde ans Licht kommen, verspricht Nordzyperns Ministerpräsident nach dem Kentern einer Fähre mit 267 Menschen an Bord. Der Kapitän und sieben Crewmitglieder sind festgenommen worden.
Nur 15 Minuten vor der Flutwelle wurde ein Schulleiter in Nepal gewarnt. Er handelte sofort. Rund 900 Schülerinnen und Schüler konnten sich so wohl noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.