Ausland
Deutschland droht Iran mit »notwendigen Maßnahmen«, Außenminister Wadephul hofft derweil immer noch auf ein Abkommen mit der Führung in Teheran. Und: Die USA dürfen britische Militärstützpunkte nutzen. Der Newsblog.
Israel hat nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 einen Feldzug gegen die Hamas, die Hisbollah, die Huthis und Irans Führungselite begonnen. Nun meldet die Armee Vollzug – mit einer beispiellosen Liste gezielter Tötungen.
Vom BER gibt es wegen des Irankriegs derzeit weder Abflüge noch Ankünfte in den Nahen Osten. Eine besondere Maschine hat es kurz nach Beginn der Angriffe noch zum Flughafen geschafft: Israels »Wings of Zion«.
Der Luftraum über Nahost ist gesperrt, betroffen sind auch viele Deutsche. Außenminister Wadephul hat klargestellt, dass sie nicht ausgeflogen werden können. Die Lufthansa Group beginnt offenbar »interne Evakuierungen«.
Immer wieder Raketenalarm in Jerusalem und Tel Aviv: Iran hat Israel mit etlichen Raketen angegriffen. In der Stadt Beit Schemesch hat der »Iron Dome« versagt – mit schweren Folgen.
Der saudische Kronprinz hat offenbar mehrfach in den vergangenen Monaten in Washington angerufen, um für einen Feldzug gegen Irans Regime zu werben. Und dann auch noch seinen Bruder in die USA geschickt.
Ein Mann eröffnete vor einer Bar in Austin das Feuer und tötete zwei Menschen, die Polizei erschoss anschließend den Angreifer. Das FBI prüft nun Hinweise auf einen möglichen Terrorbezug.
In ihrer Heimat Venezuela wird gegen María Corina Machado ermittelt, im Dezember floh sie aus dem Land. Jetzt teilte die Oppositionspolitikerin mit, bald die Rückreise antreten zu wollen.
Der Angriff gegen Irans Führung gelang wohl aufgrund monatelanger Geheimdienstarbeit. Nun erlauben erste Medienberichte einen Blick hinter die Kulissen.
Benjamin Netanyahu nutzt eine Rede an die Nation, um tief in die Geschichte einzutauchen. Er spricht auch über Joseph Trumpeldor. Dessen letzten Worte sind fest verankert im kollektiven Gedächtnis der Israelis.
Irans Staatsfernsehen zeigt trauernde Menschen, doch es gibt auch die andere Seite – auch wenn bislang nur wenige Bilder an die Öffentlichkeit dringen: Freude und die Hoffnung der Regimegegner auf einen Machtwechsel.
Hu Anyan war Paketbote, schob Nachtschichten in Logistikzentren. Über die elenden Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne hat er ein Buch geschrieben, es wurde ein Bestsellererfolg. Wir haben ihn besucht.