Ausland
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Japan einen pazifistischen Kurs eingeschlagen. Davon rückt das Land weiter ab: Künftig ist es erlaubt, auch als »tödliche Waffen« eingestufte Rüstungsgüter in ausgewählte Länder zu verkaufen.
Kash Patel hat seine Drohung wahr gemacht und Klage gegen das US-Magazin »The Atlantic« eingereicht. Dort war ein vernichtender Artikel über den FBI-Chef erschienen. Die Redaktion gibt sich kämpferisch.
Die US-Luftwaffe hat die Einsatzzeit ihres alternden Kampfjets A-10 »Warthog« um vier Jahre verlängert. Dabei dürfte auch politischer Druck eine Rolle gespielt haben.
Ihr wird Machtmissbrauch und die Schaffung eines »feindlichen Arbeitsumfelds« vorgeworfen: Jetzt tritt US-Arbeitsministerin Chavez-DeRemer zurück. Sie soll bereits einen neuen Job haben.
Ein Mann hat an den Pyramiden von Teotihuacán eine kanadische Besucherin getötet, vier weitere Menschen haben Schusswunden, andere zwei sind bei Stürzen verletzt worden. Anschließend nahm sich der Täter das Leben.
Kurz vor Ablauf der Waffenruhe im Irankrieg wächst die Spannung: Die USA drängen auf neue Gespräche in Pakistan, doch die Teilnahme Teherans ist unklar. Donald Trump droht erneut mit einer militärischen Eskalation.
Im Krieg gegen Iran wird die Munition knapp: Es mangelt der US-Armee allmählich an Flugabwehrgeschossen und Marschflugkörpern. Der Engpass macht die Welt unsicher, als Erstes könnte die Ukraine die Folgen zu spüren bekommen.
Kurz vor Ablauf der Waffenruhe zögern die Iraner, an einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA teilzunehmen. Die Positionen beider Seiten liegen weit auseinander. Teheran wähnt sich jedoch am längeren Hebel.
Schon in wenigen Tagen könnte offenbar wieder Öl aus Russland nach Ungarn fließen. Wahlverlierer Viktor Orbán hatte bereits angekündigt, dann auch seine Blockade der EU-Hilfen für Kyjiw aufzugeben.
Er war Präsident Afghanistans und lebt heute wie ein Gefangener im eigenen Land: Hamid Karzai engagiert sich in seiner Heimat für die Rechte von Frauen und Mädchen. Dafür zahlt er einen hohen Preis.
Der britische Premier hat die Ernennung des Epstein-Vertrauten Mandelson zum Botschafter der USA als Fehler bezeichnet. Im Parlament übernahm er die Verantwortung – trotzdem werden die Rücktrittforderungen zahlreicher.
Beim Feuer in der Bar Le Constellation starben 41 Menschen. Der Sicherheitschef des Ortes soll seit Jahren gewarnt haben: Das Personal reiche nicht für Brandschutzkontrollen. Der Gemeindepräsident will von nichts gewusst haben.