Schlagzeilen
Kanzler Merz sieht keine Veranlassung, über einen deutschen Militäreinsatz nachzudenken, der bei der Sicherung der Straße von Hormus hilft. Aber der Druck steigt. In den eigenen Reihen blicken manche anders auf die Frage.
Der einst wichtigste Autoboss des Landes fordert Gespräche zwischen demokratischen Parteien und der rechtsextremen AfD. Es ist nicht die einzige radikale Position, die Ex-VW-Chef Matthias Müller in einem Interview äußert.
SPD und Grüne kritisieren Markus Söders Vorschlag zu neuen Atomkraftwerken in Deutschland hart. Was die bessere Lösung sei, wisse »jedes Kind«.
Kevin Kühnert ist zurück. Der einstige Hoffnungsträger der SPD tut wieder das, was er am besten kann: reden.
US-Präsident Donald Trump tritt die Regeln der Welthandelsorganisation mit Füßen. Deren Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala sieht darin »die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre« – und hofft trotzdem auf die USA.
Von zehn Werken blieben nur zwei übrig. Laut »Bild« soll McKinsey VW die Schließung fast aller deutschen Autowerke vorschlagen. Der Betriebsrat nennt die Spekulationen »haltlos«. Doch andere Sparmaßnahmen dürften kommen.
Die Fraktion von CDU und CSU soll im EU-Parlament eng mit extremen Rechten zusammengearbeitet haben. Interne Chatprotokolle belegen einen Austausch zur geplanten Verschärfung des Migrationsgesetzes. Die Enthüllung sorgt für Empörung.
Der Nahe Osten brennt, die Wirtschaft lahmt, Inflation droht – aber die Regierung hat weder Trost noch Ideen anzubieten. Das ist die Lage am Sonntag.
Markus Söder schlägt laut einem Medienbericht ein Mini-AKW-Pilotprojekt in Bayern vor. Der CSU-Chef sprach von einem neuen Kapitel der Kernenergie »ohne die früheren Gefahren«. Als Brennstoff möchte Söder Atommüll nutzen.
Krieg, Ölpreis, Zölle: Die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft schwindet. Die Unsicherheit über die Weltlage gerät zum Konjunkturrisiko.
Die IG Metall musste in der Autoindustrie zuletzt viele schmerzhafte Kompromisse schließen. Ihre starke Stellung in den Betriebsräten der Branche verteidigt die Gewerkschaft aber.
Der Koalition zwischen SPD und CDU in Brandenburg steht nichts mehr im Wege. Die Mitglieder beider Parteien votierten mit großer Mehrheit für das Bündnis.