Schlagzeilen
Auf ihrem Parteitag in Potsdam hat die Linke beschlossen, dass ihre Abgeordneten künftig einen Großteil ihres Einkommens abgeben müssen. Alles über 5300 Euro soll an einen Sozialfonds gehen.
Friedrich Merz als Person zu beleidigen, ist für den Bundeskanzler kein Problem – er sei da gar nicht empfindlich, sagte er in einem Bürgergespräch. An einem Punkt höre aber auch für ihn der Spaß auf.
Experten aus dem linken und wirtschaftsliberalen Lager äußern Unmut über die Reformpläne der Regierung. Ver.di-Chef Frank Werneke sieht einen Vorschlag als »völlige Missachtung der Lebensleistung der betroffenen Menschen«.
Die Koalition steht vor einer entscheidenden Woche. Was kriegen Union und SPD bei Rente und Gesundheit hin? In der CDU wächst der Druck auf den Kanzler.
Der neue Linkenchef Luigi Pantisano startet beschädigt ins Amt, mit einer CDU-AfD-Gleichsetzung vor den Ostwahlen. Erst Fraktionschefin Reichinnek konnte die Lage retten – ein bisschen.
Im Irak geboren, bald Volljuristin und mit 27 Jahren überraschend ins FDP-Präsidium gewählt: Wer ist Nadin Zaya, die bereits als Gegenspielerin des neuen Vorsitzenden gilt?
20 Jahre lang war Meseberg für die Bundesregierung Gästehaus und Rückzugsort. Friedrich Merz macht damit Schluss. Die Menschen vor Ort fühlen sich im Stich gelassen.
Luigi Pantisano ist neuer Co-Chef der Linken – auf dem Parteitag erhielt er nur 53 Prozent der Stimmen. SPIEGEL-Redakteur Marc Röhlig analysiert die Hintergründe.
Deutschland wirkt zermürbt angesichts vieler gescheiterter Sozialreformen. Bei der Rente gibt es nun einen Ausweg aus der Misere – Kanzler Merz hat nun die Möglichkeit, aus dem Schatten seiner Vorgänger zu treten.
Beim CSD in Merseburg feiert sich die queere Community, doch die Verunsicherung ist riesig – gerade außerhalb der Großstädte. Siegt die AfD bei der Landtagswahl, droht den Regenbogen-Organisationen ein Ende der Förderung.
Das Renteneintrittsalter soll maßvoll steigen, eine Kapitalrente das bisherige System ergänzen. Doch für den Topökonomen Marcel Fratzscher reicht dies nicht aus, die Schieflage des Systems zu beseitigen.
Wenn Nationalspieler im Stadion beten, wirkt das versöhnlich. Harmlos ist es nicht. Das ist die Lage am Sonntag.