Schlagzeilen
Die Regierung tut sich mit tiefgreifenden Reformen schwer, die Deutschen scheuen Veränderungen, sie haben den Glauben an eine gute Zukunft verloren. Dass es auch anders geht, zeigt ein Blick nach Dänemark.
Bei den anstehenden Reformen arbeite Bundeskanzler Friedrich Merz kaum mit den Gewerkschaften zusammen, kritisiert Ver.di-Chef Frank Werneke. Zudem stellte er klar, welchen Maßnahmen er auf keinen Fall zustimmen würde.
Auf propalästinensischen Demos wehen Flaggen der Islamischen Republik. In Berlin wurde eine Regimegegnerin als »Marionette Israels und der USA beschimpft«. Solidarität mit den Falschen hat in diesen Milieus Tradition.
In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt plant die AfD bereits für den Fall einer Alleinregierung nach den Landtagswahlen im Herbst. Ein führender SPD-Politiker fürchtet den heftigsten Zugriff auf den Staatsapparat »seit Ende der Naziherrschaft«.
In vielen Familien gibt es Geschichten über die Großeltern im Zweiten Weltkrieg. Oft sind es Legenden von Mitläufern. Was taten sie wirklich? 15 Nachfahren erzählen.
Einmal im Jahr wird es bunt auf dem Reichstag: Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner entschieden, die Regenbogenflagge zu hissen – anders als beim CSD.
Die Lage bei den Spritpreisen scheint sich zunehmend zu beruhigen: Diesel ist im Schnitt erstmals seit März wieder günstiger als Super der Sorte E10. Die meisten Autofahrer zahlen für Benzin aber ohnehin freiwillig etwas mehr.
Mit 29 Prozent kommt die AfD auf einen Umfrage-Höchstwert. Der Chef des Keksherstellers Bahlsen kritisiert die Partei und fordert ein klares Bekenntnis von Unternehmen zur Demokratie.
Die Bundesregierung hat das neue Heizungsgesetz beschlossen. Doch die Reform könnte nach Ansicht von Juristen durch das Bundesverfassungsgericht blockiert werden. Selbst in der Union gibt es schwere Bedenken.
Die Gewerkschaften verhöhnen den Bundeskanzler, die Arbeitgeber die Arbeitsministerin. Eine überlebensfähige Mitte kann sich aber nur bilden, wenn das Lagerdenken endlich überwunden wird. Das ist die Lage am Sonntag.
Im Fall von häuslicher Gewalt drängt Justizministerin Hubig auf eine Lockerung beim Trennungsjahr von Paaren. Im Sexualstrafrecht zeigt sie sich offen für die »Nur Ja heißt Ja«-Regelung.
Jüngere Menschen sehen das Leben häufiger als düsteres Nullsummen-Spiel, bei dem eine Seite verliert. Eine Harvard-Ökonomin hat das Phänomen erforscht, hier erklärt sie, warum es nicht nur Trump-Wähler und AfD-Fans betrifft.