Schlagzeilen
Es brodelt weiter bei Volkswagen: Betriebsrat und IG Metall fordern das Management zu einem Überprüfungsgespräch auf. Einen Termin soll es noch in diesem Monat geben.
Angesichts des Milliardenlochs in der Pflege erwägt die Bundesregierung einen Ausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung. Für Privatpatienten würde es teurer.
Das Pflegesystem steht massiv unter Druck. Gesundheitsminister Linnemann will deshalb nun eine weitere Strukturkommission. Patientenschützer verlangen dagegen Mut, Reformen auch umzusetzen.
Friedrich Merz möchte die CDU-Zentrale neu aufstellen, doch Christina Stumpp will ihren Posten nicht räumen. Ein Job in der Fraktion soll ihr den Abgang schmackhaft machen. Dort raunt man über den Autoritätsverlust des Kanzlers.
Rechtsextremist Ulrich Siegmund spricht von Abschiebungen mit martialischer Härte. Der Wahlsieger von Sachsen-Anhalt stellt damit auch den angeblichen Kurs als Friedenspartei infrage – und sendet ein Zeichen ans BSW.
Emirates soll künftig auch einen fünften deutschen Flughafen anfliegen dürfen. Die deutschen Fluggesellschaften sprechen von »Eigentoren« und einem »Schlag in die Magengrube«.
Donald Trumps Schuldenkurs treibt die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben. Investoren wie der norwegische Staatsfonds reduzieren bereits ihre Bestände. Und nun verspricht der Präsident auch noch 5000 Dollar für alle.
Das Aus der Rente mit 63 ist noch nicht beschlossen, schon wird über die Zukunft der Witwenrente diskutiert. Sollte sie durch ein Splittingsystem ersetzt werden, wäre das laut einer Studie für viele Ehepaare teuer.
ZDF-Politbarometer: AfD und SPD laut Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern vorn, Linke und CDU in Berlin
Wenige Tage vor zwei Parlamentswahlen zeichnen sich laut ZDF-Politbarometer sehr unterschiedliche Ausgänge ab. Neue Zahlen zeigen für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wie kompliziert die Regierungsbildung werden könnte.
Wer lange eingezahlt hat, darf ohne Abschläge früher in Rente gehen – dieses Prinzip soll durch die Rentenreform wegfallen. Der Ökonom Peter Bofinger sagt, warum die Abschaffung auch sozialpolitisch gerecht wäre.
Durch den Bruch mit Russland nach der Ukraine-Invasion schnellten hierzulande die Energiekosten in die Höhe. Die Bundesregierung half mit Preisbremsen und Sofortzahlungen – und gab Dutzende Milliarden dafür aus.
Die Bundesregierung will die Einspeisevergütung für Solarstrom ab 2027 abschaffen. Zuletzt schnellte auch deshalb die Nachfrage nach PV-Anlagen nach oben. Eigentümer wollen sich offenbar noch die alten Förderbedingungen sichern.