Schlagzeilen
Schön anzusehen ist das nicht: Die letzten TV-Debatten der Spitzenpolitiker in Sachsen-Anhalt verlaufen ruppig, mitunter chaotisch. Sven Schulze kann punkten, sein AfD-Kontrahent bleibt blass und sagt einen seltsamen Satz.
Die Bundesregierung hat mehrfach ein härteres Vorgehen gegen Schiffe angekündigt, die Sanktionen umgehen und Putins Kriegskasse befüllen. Bislang ist wenig geschehen, doch das könnte sich ändern.
Gut gemeinte Reformen und kräftige Lohnerhöhungen für Pflegekräfte haben die Pflegeversicherung an den Rand des Finanzkollapses gebracht. Ökonom Heinz Rothgang sagt, wie die Regierung die Misere in den Griff bekommen könnte.
Das US-Justizministerium hatte Google wegen seiner Onlinewerbebörse verklagt. Die Behörde hat Sorge vor einer zu großen Monopolstellung des Konzerns. Nun hat Google einen wichtigen Erfolg in dem Kartellverfahren eingefahren.
Die Nachfolge von Sportstaatsministerin Schenderlein ist weiter offen – aus Sicht von DOSB-Chef Fricke ein Unding. Er verlangt jetzt eine rasche Lösung von Kanzler Merz.
Die Krise der deutschen Autoindustrie belastet auch den Handel. Jetzt hat die bekannte Berliner Autohausgruppe König einen Insolvenzantrag gestellt.
Sabotageakte ohne Bekennerschreiben in NRW und Brandenburg. Die Angst vor der AfD in Sachsen-Anhalt. Und Berlins Achillesferse im Umgang mit Moskau. Das ist die Lage am Mittwochabend.
Zwischen Sahra Wagenknecht und dem Thüringer BSW-Landesverband fliegen die Fetzen, vier Parteiaustritte bringen die Brombeerkoalition in Not. Wie es für Partei und Regierung jetzt weitergeht.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht Deutschland in einem »Wirtschaftskrieg«. Für das VW-Werk Zwickau fordert er wirtschaftliche Entscheidungen – und von den Beschäftigten mehr Arbeit.
Die Stadt Datteln wollte rund 670 iPads bestellen. Apple-Konkurrent Samsung sah sich übergangen und zog vor Gericht. Nun ist ein Urteil gefallen.
Die niederländische Notenbank hat 86 Tonnen Goldreserven von New York und Ottawa nach London verlagert. Die Bundesbank sieht noch keinen Handlungsbedarf.
Annalena Baerbock wechselt von der Uno an die Universität und erntet dafür Kritik. Die frühere Außenministerin hat dafür vor allem eine Erklärung.