Schlagzeilen
Seit Wochen muss Friedrich Merz derbe Eier-Scherze ertragen, jetzt hat ihn auch noch Wolfgang Kubicki als »Eierarsch« bezeichnet. Die CDU reagiert verschnupft. Sie hätte besser still ihre Wunden geleckt.
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hofft die extreme Rechte auf absolute Mehrheiten, um endlich an die Macht zu kommen. Doch Zweifel an Personal und Vorbereitung bleiben – auch in der eigenen Partei.
Der Generalbundesanwalt ermittelt wegen eines Spionageangriffs auf Politikerchats. Die Bundesregierung beschließt den Tankrabatt. Und in Peking werden auf der Motorshow Wunderbatterien gezeigt. Das ist die Lage am Freitagabend.
Quertreiber Viktor Orbán ist abgewählt, er kann künftig keine EU-Entscheidungen mehr blockieren. Beim informellen EU-Gipfel auf Zypern zeigt sich: Damit sind nicht alle Schwierigkeiten beseitigt.
Die US-Regierung liefert sich eine erbitterte Auseinandersetzung mit der Zentralbank. Nun will die Justiz nicht mehr strafrechtlich gegen Fed-Chef Jerome Powell vorgehen, ein Nachfolger kann nun ernannt werden.
»Von 600 Dollar auf 100 Dollar entspricht einer Ersparnis von 600 Prozent«, irrt US-Gesundheitsminister Kennedy. Sein Chef Donald Trump versucht, den Rechenfehler schönzureden. Und macht alles nur noch schlimmer.
Mit der schrittweisen Lockerungen von Sanktionen will Friedrich Merz Iran zum Einlenken bringen. Der Kanzler stellt allerdings klar: Er erwarte vom Regime mehr als die Öffnung der Straße von Hormus.
Seine Leute sabotieren Pläne, lobbyieren gegen Personal: Björn Höcke, Frontmann der Radikalsten in der AfD, sitzt selbst nicht im Bundestag – dafür einige umtriebige Getreue. Deren Methoden sorgen intern zunehmend für Unmut.
Donald Trump wollte ein Einwanderungsprogramm für Reiche schaffen, die Regierung versprach sich von der »Greencard auf Steroiden« Einnahmen in Billionenhöhe. Die Realität sieht anders aus.
Rheinmetall will bis 2030 auf 70.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen. Der Konzernchef hat nun erläutert, was das für deutsche Zulieferer und Bewerber bedeutet.
Miguel López hält nichts davon, jedem Beschäftigten 1000 Euro Krisenprämie zu zahlen. Der Thyssenkrupp-Chef sagt, wie die Wirtschaftskrise die Stahlbranche trifft. Und rechnet mit seinen Vorgängern ab.
Die Billigairline Ryanair kritisiert die hohen Gebühren am Flughafen in Berlin. Der deutsche Luftverkehr sei nicht wettbewerbsfähig, wettert der Konzernchef. Und zieht Konsequenzen.