Schlagzeilen
Rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte können in Sachsen-Anhalt ihre Stimme abgeben. Die Wahlurnen stehen bereit. Und: Magdeburger Bischof predigt gegen die AfD. Die Entwicklungen im Newsblog.
Regieren bald Rechtsextreme ein Bundesland? Kommt es zur Koalition zwischen CDU und Linken? Und warum fällt eine womöglich entscheidende Rolle den Grünen zu? Fragen und Antworten zur Sachsen-Anhalt-Wahl.
Sachsen-Anhalt wählt heute einen neuen Landtag. Die AfD liegt in Umfragen vorn. Die Chefin der Wirtschaftsweise, Monika Schnitzer, warnt: Eine AfD-Regierung könnte dringend benötigte Fachkräfte und Unternehmen vergraulen.
Anschläge auf Umspannwerke, Sprengstoffvorrichtungen, ein Drohnenangriff: Deutschlands kritische Infrastruktur steht unter Beschuss. Baden-Württembergs Ministerpräsident Özdemir verlangt nun bundesweite Konsequenzen.
Sozialkürzungen beim Wohngeld, beim Elterngeld, bei der Rente: Zum Start der Haushaltsberatungen schlagen Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände Alarm. Sie fordern, den Sozialstaat nicht dem Verteidigungshaushalt zu opfern.
Ein Meilenstein in der deutschen Raumfahrtgeschichte: »Isar Aerospace« ist es gelungen, den ersten Orbitalflug von europäischem Boden aus zu starten. So soll Europa in Zukunft auch in der Raumfahrt unabhängig werden.
Knapp 130 Staaten einigen sich auf eine einheitliche Definition von autonomen Waffensystemen. Der erste Schritt hin zu einer rechtlichen Regulierung von »Killer-Robotern«.
Kanada hat die Handelsgespräche mit den USA abgebrochen und gibt sich selbstbewusst. Finanzminister Champagne erklärt, warum sich sein Land jetzt mit Deutschland und der EU gegen Donald Trump zusammentun sollte.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung spricht der Bundeskanzler über ein neues Narrativ für Deutschland. Russland forderte er auf, die »hybride Kriegsführung« zu stoppen. Mit deutlichen Worten.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt reden alle über die AfD. Doch es gibt auch Menschen, die sich ihr entgegenstellen. Wer sind sie, und was tun sie?
Erst wurde ihre Familie in Russland verfolgt, weil sie deutsch war. Heute wird Olga Ebert in Deutschland als Ausländerin beschimpft und erlebt, wie alte Wunden wieder aufbrechen.
Die Juraprofessorin erklärt ihre gescheiterte Kandidatur für das Verfassungsgericht zu einer tiefen Systemkrise. In Wahrheit ist der Vorgang der Beleg für eine funktionierende Demokratie.