Schlagzeilen
Die deutsche Gesellschaft steckt im Stimmungstief, die Demokratie gilt als gefährdet. Sind daran auch Journalisten schuld? Wir versuchen etwas Neues.
Eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Flughafen Leipzig/Halle beschäftigt seit Anfang der Woche Politik und Justiz. Nun hat ein hohes Gremium der Bundesregierung darüber beraten.
Mohammed bin Salman, Recep Tayyip Erdoğan und Shebaz Sharif sollen sich noch heute persönlich treffen, um einen Sicherheitsabkommen zu besiegeln. Ein Grund ist der Irankrieg.
Es gab wohl tatsächlich einmal Leute, die gesüßte Fruchtsäfte von Punica gekauft haben. Es waren aber immer zu wenige, als dass sich das Geschäft gelohnt hätte. Nun verschwindet die Marke endgültig aus den Regalen.
Die Diskussionen über Werksschließungen und Personalabbau bei Volkswagen dauern dem Porsche-Clan zu lange. Die Familie fordert die Aufgabe von »Denkverboten«.
Die Bundesregierung kürzt die Förderung für Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden drastisch zusammen. Das trifft nicht zuletzt Mieter. Und die Klimaziele dürften so kaum noch zu erreichen sein.
Haben West- und Ostdeutschland ihre jahrzehntelange Teilung wirklich überwunden? In Debatten wird oft das Trennende betont - aus Sicht von Linda Teuteberg ein »politisches Geschäftsmodell«.
2014 wurden 43 Studenten vermutlich von korrupten Polizisten entführt und einem Drogenkartell übergeben. Zwölf Jahre später wurde jetzt der damalige Gouverneur des Bundesstaats Guerrero festgenommen – er soll die Aufklärung des Falls behindert haben.
Saudi-Arabien rechnet angeblich mit einer koordinierten Angriffswelle irakischer Milizen und jemenitischer Rebellen – und meldet in der Nacht eine Attacke. US-Präsident Trump gibt sich optimistisch.
Wer in die USA einreisen will, könnte künftig deutlich mehr von seinem digitalen Leben preisgeben müssen. Die Trump-Regierung will die Überprüfung von Social-Media-Konten auch auf ausländische Medienvertreter ausweiten.
Deutschlands Abwehr gegen Drohnen schwächelt. Lkw sollen auch sonntags fahren dürfen. Ein Grünenpolitiker spricht offen über Druck und Depression. Das ist die Lage am Freitagmorgen.
Die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren soll verschwinden. Vor allem ostdeutsche Länder protestieren. Dabei vertraten die CDU-Ministerpräsidenten noch vor Kurzem das Gegenteil dessen, was sie jetzt sagen.