Schlagzeilen
Bei dem »gefährlichen Stoff« in Hipp-Babykostgläschen handelt es sich um Rattengift. Österreichische Behörden gehen von einem Erpressungsversuch aus. Die Polizei stellte ein verunreinigtes Glas sicher.
Wirtschaftsministerin Reiche warnt vor Alarmismus beim Reizthema Kerosinmangel und kündigt für Montag einen Branchengipfel an. Damit reagiert sie offenbar auch auf Kritik aus dem Finanzministerium.
Die Bundesregierung will die Mega-Reform bei der Rente. Nur wie – das ist völlig offen. Der SPIEGEL hat Lösungen anderer Länder unter die Lupe genommen. Kann sich Deutschland davon etwas abschauen?
Jeff Bezos gibt selbst Freunden Rätsel auf. Aus dem nüchternen Manager wurde ein Playboy, aus dem erklärten Trump-Gegner ein willfähriger Kumpel. Psychogramm eines gefallenen Idealisten.
Die Bahn-Chefin spricht von einem klaren »Nachholbedarf«: Evelyn Palla verspricht, Bahnhöfe in großem Stil zu renovieren. Allein in diesem Jahr sollen mehr als 1000 Stationen modernisiert werden.
Handwerkspräsident Dittrich kritisiert die steuerfreie Arbeitgeberprämie scharf. Das Entlastungsinstrument sei ungerecht und falsch. Er fordert die Regierung auf, eine Alternative zu finden.
Der Babynahrungshersteller Hipp schickt eine dringliche Warnung an Käufer in Österreich: Es sei nicht ausgeschlossen, dass eine Babykostsorte manipuliert worden sei. Der Verzehr könne »lebensgefährlich« sein.
Die FDP war so abgeschrieben, dass Umfrageinstitute die Werte für die Liberalen nicht mal mehr einzeln ausgewiesen haben. Aber Wolfgang Kubicki glaubt an den »Kubicki-Effekt«.
Bundesfinanzminister Klingbeil warnt vor einem Kerosinmangel und verlangt, die Versorgung sicherzustellen. Damit kritisiert er seine Kabinettskollegin Katherina Reiche, die bislang keine Engpässe befürchtet.
Die Lage an der Straße von Hormus: Hoffnung und Skepsis. Die FDP regt sich noch. Der Kanzler muss für Brasiliens Präsidenten einen guten Imbiss auftreiben. Das ist die Lage am Samstagmorgen.
Wer Fördermittel vom Bund beantragt, kann vom Verfassungsschutz überprüft werden. 2025 traf das fast 400 Organisationen und Einzelpersonen. Ein Verfahren, das zunehmend in die Kritik gerät.
Minenjagdboote der Bundeswehr könnten dabei helfen, die Straße von Hormus nach dem Krieg für Öltanker zu sichern. Die Marine soll iranische Sprengfallen unschädlich machen, mit Unterwasserdrohnen und Tauchern.