Schlagzeilen
In einem offenen Brief an Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil schlagen namhafte Wirtschaftsforschende eine Reform des Ehegattensplittings vor: Weil sich Mehrarbeit oft kaum lohnt, soll der Steuervorteil gedeckelt werden.
Die feindliche Übernahme der Commerzbank durch die UniCredit schreitet voran. Die Italiener bauen ihren Anteil auf mehr als 34 Prozent aus und überschreiten damit die wichtige 30-Prozent-Schwelle.
Rheinmetall hat nach eigenen Angaben den größten internationalen Auftrag der jüngeren Unternehmensgeschichte angenommen. Darunter: Panzer, Munition und Schiffe.
Deutschland bekommt zwei Außenstellen von Yad Vashem. Nach der Entscheidung warnen Kritiker vor israelischer Einflussnahme. Dabei zeigt ausgerechnet der Protest, wie groß die Leerstellen im deutschen Holocaustgedenken sind.
Nach dem Duell um den Vorsitz flogen verbale Spitzen, nun senden der neue FDP-Chef Kubicki und die unterlegene Strack-Zimmermann versöhnliche Töne. Kann der Frieden halten?
Noch scheint der russische Machthaber nicht zu ernsthaften Verhandlungen über ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine bereit. Die Bundesregierung glaubt aber, das könne sich ändern. Entscheidend seien dafür zwei Dinge.
Kanzler Merz setzt große Hoffnungen auf Ungarns neuen Regierungschef Péter Magyar. Der Antrittsbesuch verläuft harmonisch – bis Magyar zu einem Machtkampf im eigenen Land gefragt wird.
In der Koalition läuft es nicht gut. Jetzt kommen CSU-Chef Söder und CDU-Generalsekretär Linnemann zur jährlichen Spargelfahrt konservativer Sozialdemokraten. Kann das helfen?
Der Kölner Dom kostet ab Juli Eintritt. Iran droht mit dem Abbruch der Verhandlungen mit den USA. Und Rudi Assauers Tochter und seine Ex-Sekretärin sind angeklagt. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Sie ärgern Reisende und werden von Experten skeptisch gesehen. Nun plädiert die EU-Kommission für einen Rückbau der Binnengrenzkontrollen und schlägt »wirksamere« Alternativen vor.
Unter Premier Orbán war Ungarn der große Bremser und Verhinderer in der EU, wenn es um Hilfe für die von Russland überfallene Ukraine ging. Sein Nachfolger Péter Magyar setzt ein anderes Zeichen, stellt aber auch Bedingungen.
AfD-Abgeordnete reisen nach Sankt Petersburg. Kritik kommt aus den Regierungsparteien und von den Grünen. Der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses warnt: »Man kommt nicht unbeobachtet zurück.«