Schlagzeilen
US-Präsident Donald Trump tritt die Regeln der Welthandelsorganisation mit Füßen. Deren Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala sieht darin »die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre« – und hofft trotzdem auf die USA.
Von zehn Werken blieben nur zwei übrig. Laut »Bild« soll McKinsey VW die Schließung fast aller deutschen Autowerke vorschlagen. Der Betriebsrat nennt die Spekulationen »haltlos«. Doch andere Sparmaßnahmen dürften kommen.
Die Fraktion von CDU und CSU soll im EU-Parlament eng mit extremen Rechten zusammengearbeitet haben. Interne Chatprotokolle belegen einen Austausch zur geplanten Verschärfung des Migrationsgesetzes. Die Enthüllung sorgt für Empörung.
Der Nahe Osten brennt, die Wirtschaft lahmt, Inflation droht – aber die Regierung hat weder Trost noch Ideen anzubieten. Das ist die Lage am Sonntag.
Markus Söder schlägt laut einem Medienbericht ein Mini-AKW-Pilotprojekt in Bayern vor. Der CSU-Chef sprach von einem neuen Kapitel der Kernenergie »ohne die früheren Gefahren«. Als Brennstoff möchte Söder Atommüll nutzen.
Krieg, Ölpreis, Zölle: Die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft schwindet. Die Unsicherheit über die Weltlage gerät zum Konjunkturrisiko.
Die IG Metall musste in der Autoindustrie zuletzt viele schmerzhafte Kompromisse schließen. Ihre starke Stellung in den Betriebsräten der Branche verteidigt die Gewerkschaft aber.
Der Koalition zwischen SPD und CDU in Brandenburg steht nichts mehr im Wege. Die Mitglieder beider Parteien votierten mit großer Mehrheit für das Bündnis.
Rasieren, schneiden, wachsen lassen? Seit Jahren müsste das Verteidigungsministerium die Haarregeln für Soldaten überarbeiten, ignoriert aber einen entsprechenden Richterspruch. Der Wehrbeauftragte macht nun Druck.
Der Autokonzern VW erobert in seinem wichtigsten Markt die Marktführerschaft vom chinesischen Konkurrenten BYD zurück. Dass das anhält, erwartet aber nicht einmal Konzernchef Oliver Blume.
Geflüchtete können sich auch abseits von Behörden bei Verbänden beraten lassen. Alexander Dobrindt will das Berichten zufolge aber nicht mehr fördern. Kritik daran kommt auch von Koalitionspartner SPD.
Der Start der Räumung des maroden Atommülllagers im niedersächsischen Asse ist wieder offen. Die geplante Rückholung des radioaktiven Abfalls ab 2030 ist geplatzt. Es gibt offenbar noch zu viele Unsicherheiten.