Schlagzeilen
Zehntausende wollen am Wochenende gegen den AfD-Parteitag in Erfurt demonstrieren. Nun hat ein Gericht die Verfügung kassiert, welche Proteste vor Ort eingeschränkt hätte. Aber der Rechtsstreit könnte noch weitergehen.
Die Koalition will höhere Hürden für Krankschreibungen im Job einführen, um Fehlzeiten einzudämmen. Der Hausärzteverband hält die Maßnahmen für »reine Symbolpolitik« und macht eigene Vorschläge.
Eigentlich dürfen auf litauischem Boden keine Atomwaffen postiert werden. Präsident Gitanas Nausėda will das ändern. Kanzler Friedrich Merz kann den Schritt offenbar nachvollziehen.
Ausgerechnet jetzt übernimmt Irland die EU-Ratspräsidentschaft. In Brüssel gibt es Befürchtungen, das Land könnte aus Eigeninteresse die US-Digitalkonzerne schützen.
555 Milliarden Euro gibt Bundesfinanzminister Lars Klingbeil 2027 aus. Fast 120 Milliarden Euro stammen aus neuen Krediten. Das geht aus dem Haushaltsentwurf hervor, der dem SPIEGEL vorliegt. Am Montag entscheidet das Kabinett.
Deutschlands Autobauer rutschen immer tiefer in die Krise, auch Mercedes. Nun soll gespart werden, die Mitarbeitenden wollen bei den angekündigten Maßnahmen jedoch nicht mitziehen.
Der DFB trennt sich von Julian Nagelsmann als Bundestrainer und spricht mit Jürgen Klopp. In den USA fehlt noch die Partystimmung. Und: Was die neue Einkommensteuer für Sie bedeutet. Das ist die Lage am Freitagabend.
Das Reformpaket von SPD und Union bekommt viel Lob, doch der Ärger über die verpflichtende Krankschreibung ab Tag eins droht den Erfolg zu überlagern. Kippt die Regelung wieder?
Das Auswärtige Amt bittet Chinas Vertreter in Berlin zu einem »dringenden Gespräch«. Thema waren nach SPIEGEL-Informationen Berichte, wonach das chinesische Militär russische Soldaten ausbildet.
In der deutschen Automobilindustrie fallen die letzten Tabus: Volkswagen will vier Werke loswerden, Mercedes die 40-Stunden-Woche zurück. Die Gewerkschaften geraten in Rückzugsgefechte, die sie kaum gewinnen können.
Mit ihrem Mutterschutz schreibt Japans Bürgermeisterin Shoko Kawata Geschichte. Doch statt Glückwünschen bekommt die 35-Jährige eine hitzige Debatte darüber, ob gewählte Politikerinnen sich eine Babypause leisten dürfen.
Ein Anfang – aber bei Weitem nicht genug. So könnte man das Urteil der führenden Wirtschaftsforscher über das Reformpaket der Bundesregierung zusammenfassen. Lesen Sie hier die wichtigsten Stellungnahmen.