Schlagzeilen
Murad Dadaev war in der AfD aktiv und pflegte Kontakte bis in die Parteispitze. Nun dokumentiert der Influencer auf Instagram seinen Einsatz für die russische Armee in der Ukraine. Und Hunderttausende folgen ihm.
Vor knapp vier Jahren sprengte ein ukrainisches Kommando Teile der russischen Gaspipeline Nord Stream. Ein Londoner Gericht hat nun ein Urteil darüber gefällt, wer den wirtschaftlichen Schaden trägt.
Wegen seiner widersprüchlichen Haltung zu Leihmutterschaft ist Jens Spahn zurückgetreten. Dabei hatte der Konservative zuvor schon mit einigen Skandalen zu kämpfen. Der Überblick.
Spahn galt als politischer Überlebenskünstler. Er hat vieles überstanden: Affären um überteuerte Coronamasken, ein Spendendinner in der Pandemie und einen undurchsichtigen Hauskredit. Bis zu diesem Tag.
Erst blockierten Gegner von Landeschef Martin Vincentz den Parteitag, dann blieben sie der Veranstaltung fern. Formal hat die AfD zwar eine Kandidatenliste für die Wahl in Nordrhein-Westfalen 2027. Doch der Konflikt bleibt.
Gut, dass Jens Spahn so schnell vom Fraktionsvorsitz der Union zurückgetreten ist. Das ist auch das Verdienst des Kanzlers. Aber Friedrich Merz hat jetzt ein anderes, womöglich größeres Problem.
Das entscheidende Telefonat führten sie am Samstagvormittag: Jens Spahn hat seinen Rücktritt als Fraktionschef erklärt. Merz hatte ihn dazu aufgefordert, wie der SPIEGEL aus Parteikreisen erfuhr. Wer bekommt nun den Job?
Tim Klüssendorf will Erbschaften und Vermögen höher besteuern und kündigt harte Debatten mit der Union an. Die deutsche Steuerpolitik bezeichnet er als »fehlgeleitet«.
SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, ein CDU-Ministerpräsident warnt vor einer rücksichtslosen Debatte. Erste Reaktionen auf den Rückzug des Unions-Fraktionsvorsitzenden.
Mit einem Brief an die CDU/CSU-Fraktion ist Spahn am Mittag als Vorsitzender zurückgetreten. Darin deutet er auch an, wie ihn die Debatte der vergangenen Tage getroffen hat.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Jens Spahn tritt zurück. Auch der Kanzler hatte den Unionsfraktionschef offenbar aufgefordert, sich von seinem Posten zurückzuziehen.
Noch für viele Wochen bleibt das Wasser in der Elbe voraussichtlich zu niedrig, um darauf Güterverkehr fahren zu lassen, teilt ein Verband mit. Woanders sind noch Schiffe unterwegs – wenn auch mit deutlich weniger Ladung.