Deutschland
Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes Chamenei sind in Düsseldorf und Köln Tausende Menschen auf die Straßen gegangen - unter ihnen viele Exil-Iraner. Sie hoffen auf einen freien Iran.
In ihrer Heimat Venezuela wird gegen María Corina Machado ermittelt, im Dezember floh sie aus dem Land. Jetzt teilte die Oppositionspolitikerin mit, bald die Rückreise antreten zu wollen.
Der Angriff gegen Irans Führung gelang wohl aufgrund monatelanger Geheimdienstarbeit. Nun erlauben erste Medienberichte einen Blick hinter die Kulissen.
Benjamin Netanyahu nutzt eine Rede an die Nation, um tief in die Geschichte einzutauchen. Er spricht auch über Joseph Trumpeldor. Dessen letzten Worte sind fest verankert im kollektiven Gedächtnis der Israelis.
Mitten im Krieg will der Kanzler den US-Präsidenten in Washington treffen. Friedrich Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten.
Irans Staatsfernsehen zeigt trauernde Menschen, doch es gibt auch die andere Seite – auch wenn bislang nur wenige Bilder an die Öffentlichkeit dringen: Freude und die Hoffnung der Regimegegner auf einen Machtwechsel.
Was bedeutet der Tod des obersten Führers Chamenei für Iran? Sicherheitsexperte Neumann erwartet dadurch keinen Regimewechsel - nur einen Austausch der Führung. Nun versuche der Iran den Konflikt auszuweiten und den USA politisch zu schaden.
Vor der Straße von Hormus stauen sich die Schiffe: Teheran verbietet die Durchfahrt und beschießt mehrere Öltanker. Reedereien wollen nun die Wasserstraße meiden. Experten rechnen mit einem massiven Anstieg des Ölpreises.
Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten ist der Luftverkehr in großen Teilen der Region weitgehend zum Erliegen gekommen. Wichtige Drehkreuze sind geschlossen. Tausende Reisende sitzen fest, darunter auch viele deutsche Touristen.
Hu Anyan war Paketbote, schob Nachtschichten in Logistikzentren. Über die elenden Arbeitsbedingungen und Hungerlöhne hat er ein Buch geschrieben, es wurde ein Bestsellererfolg. Wir haben ihn besucht.
Die EU-Außenbeauftragte Kallas hat ihre Amtskollegen wegen des Iran-Konflikts zu einer Sondersitzung eingeladen. Schon zuvor zeichnet sich ab: Der Einfluss der EU auf Krieg und Frieden im Nahen Osten ist eher limitiert. Von C. Feld.
Erstmals trifft ein iranischer Vergeltungsschlag nicht nur US-Stützpunkte, sondern die glänzenden Aushängeschilder der Golfmonarchien: Flughäfen, Hotels, Hochhäuser. Wie werden die Araber darauf reagieren?