Deutschland
Es wird heiß in Deutschland, gerade in den Städten. Die fordern daher Milliarden von Bund und Ländern, um sich gegen künftige Hitzewellen zu wappnen.
BMW meldet einen deutlichen Gewinneinbruch. Nicht nur die Münchner, auch die anderen deutschen Autobauer haben in den vergangenen Tagen ihre Bücher geöffnet. Es zeigt sich: Die Krise sitzt tief.
In diesem Jahr sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) deutschlandweit bereits fast 10.000 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Die geschätzte Zahl der hitzebedingten Sterbefälle bis zum 19. Juli liegt bei 9.800, wie aus dem entsprechenden RKI-Wochenbericht hervorgeht. Das ist mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr seit 2016.
Die Schadensumme durch Umweltkatastrophen ist im letzten Halbjahr überraschend zurückgegangen, wie ein Bericht des Versicherungskonzerns Munich Re zeigt. Die Prognose für die zweite Jahreshälfte sieht aber düster aus.
Die Piraterie am Horn von Afrika galt als weitgehend überwunden. Doch seit geraumer Zeit werden wieder vermehrt Schiffe entführt. Der stellvertretende Kommandeur der EU-Mission Atalanta sagt: Das hängt auch mit dem Iran-Krieg zusammen. Von Georg Restle.
Auch zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans werden noch zahlreiche Menschen vermisst. Die Hoffnung schwindet, noch Überlebende zu finden. Die Zahl der Toten steigt auf mindestens 28.
Der Autobauer BMW bekommt die Krise im wichtigen Absatzmarkt China weiter deutlich zu spüren. Die Zahlen für das zweite Quartal zeigen, warum der Autobauer Tausende Jobs abbauen will.
US-Geldpolitik, KI-Euphorie und die Krise im Nahen Osten: Das sind die Themen, die den heutigen Handelstag am Aktienmarkt bestimmen werden. Bislang sieht es danach aus, als würde der DAX leicht zurückfallen.
Der Erdüberlastungstag markiert symbolisch den Tag im Jahr, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat als die Erde nachproduzieren kann. In diesem Jahr fällt er auf den 30. Juli. Von Frank Bäumer.
Hitzewellen belasten Körper, Psyche, Infrastruktur - umso mehr in Städten, in denen es kaum Möglichkeit zur Abkühlung gibt. Dem müsse man mit Investitionen entgegenwirken, fordert der Deutsche Städtetag.
Das Geschäft von Marken wie Red Bull oder Monster boomt. Doch die Wachmacher können gesundheitsschädlich sein, es mehren sich mögliche Zusammenhänge mit Todesfällen. Braucht es eine Altersbeschränkung?
Russland führt seinen Krieg gegen die Ukraine auch in unmittelbarer Nähe zu NATO-Staaten. In Rumänien schlugen schon mehrfach Drohnen ein. Die Regierung will das nicht mehr hinnehmen - und tritt gegenüber Moskau offensiver auf. Von Oliver Soos.