Deutschland
Russland und die Ukraine beschuldigen einander, gegen die Waffenruhe während des orthodoxen Osterfests verstoßen zu haben. Der ukrainische Präsident Selenskyj hofft trotzdem auf eine Verlängerung.
Zum Abschluss des Wahlkampfes in Ungarn haben die beiden Kontrahenten noch einmal Tausende Anhänger mobilisiert. Regierungschef Orbán versuchte bei einer Kundgebung, den Vorwurf der Russland-Nähe zu widerlegen.
Eigentlich sollte zwischen der Ukraine und Russland eine Feuerpause bis Sonntagabend gelten. Doch schon kurz nach Inkrafttreten meldeten beide Seiten Verstöße.
Bewegung in der Straße von Hormus: Laut den USA haben zwei Kriegsschiffe die Meerenge passiert - um Seeminen zu beseitigen. Bei den Gesprächen in Islamabad ist die seit Wochen versperrte Schifffahrtsroute ein Hauptstreitpunkt.
Kyjiws Drohnen demolieren russische Ölanlagen an der Ostsee. Moskau verdächtigt die Balten, die Angriffe zu unterstützen – und spricht martialische Drohungen gegen die EU-Länder aus.
»Sie nehmen das Land in Geiselhaft«: Der Chef der irischen Polizei hat Demonstranten gewarnt, weiter gegen die Spritpreise anzugehen. Zuletzt hatten Protestierende eine Raffinerie blockiert – einige mit Gewalt.
China hat offenbar entscheidend zur Waffenruhe in Nahost beigetragen. Es gilt als Verbündeter Irans und ist auch mit dem Vermittlerland Pakistan befreundet. Dauerkrieg in Nahost kann Peking nicht gebrauchen.
Die AfD hat ihr Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt verabschiedet. Darin wird deutlich: Die AfD will das Land radikal umkrempeln und die Freiheitsrechte der Bürger massiv beschneiden. Wie genau, beschreibt Torben Lehning.
Großbritannien hat Ye, ehemals Kanye West, die Einreise verweigert. Doch der für seine antisemitischen Ausfälle berüchtigte US-Rapper will bald auch in Polen und Italien auftreten. Das Internationale Auschwitz-Komitee kündigt Widerstand an.
»Setzt euch an den Verhandlungstisch«: Papst Leo hat sich erneut mit einem eindringlichen Appell in den Irankrieg eingemischt. Er nannte die USA nicht beim Namen, doch der Adressat seiner Botschaft war eindeutig.
Wer ihm treu ergeben ist, muss das Gesetz nicht fürchten: Laut »Wall Street Journal« hat US-Präsident Trump seinen Vertrauten Straffreiheit für mögliche Vergehen in Aussicht gestellt. Die Angaben über den genauen Kreis der Begünstigten gehen auseinander.
Einst war er selbst Mitglied der Partei von Viktor Orban. Doch dann begann Peter Magyar, gegen Korruption und Machtmissbrauch durch Ungarns Regierungschef zu wettern. Bei der Wahl am Sonntag könnte er ihn beerben. Von Oliver Soos.