Deutschland
News des Tages: Regierungserklärung von Merz, Tomahawk-Raketen für Deutschland, Bonnie Tyler ist tot
Bundeskanzler Merz schwärmt im Bundestag vom Reformeifer seiner Regierung. Boris Pistorius shoppt heimlich Raketen in den USA. Und Bonnie Tyler ist tot. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Im Verfahren um den Tod eines Zugbegleiters hat das Landgericht Zweibrücken den Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Das Urteil ist wenig überraschend, bietet aber dennoch Diskussionsstoff. Von Christoph Kehlbach.
Onlinedienste könnten bald wieder in privaten Chats nach Hinweisen auf Missbrauchsdarstellungen von Kindern suchen dürfen. Das EU-Parlament billigte grundsätzlich eine befristete Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln. Von Kathrin Schmid.
Bundespräsident Steinmeier hat dem Bonner Haus der Geschichte das letzte in Deutschland geförderte Stück Steinkohle übergeben. Der sieben Kilo schwere Brocken war 2018 in der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop gefördert worden.
Ein Streaming-Abo abschließen und dann innerhalb von 14 Tagen widerrufen? Laut dem Europäischen Gerichtshof soll das jetzt möglich sein. Doch kostenlos wird das Streaming bis zum Widerruf damit nicht. Von Antonetta Stephany.
Die US-Regierung hat dem Verkauf von "Tomahawk"-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt. Um was geht es dabei? Was ist der Unterschied zu herkömmlichen Raketen? Und wo liegen die politischen Risiken? Ein Überblick.
Norbert Emmerich beteiligte sich als Gelsenkirchens zweiter Bürgermeister an einem rassistischen AfD-Video: Eine Parteikollegin degradiert darin migrantisierte Menschen. Nun verliert er seinen Posten.
Luftangriffe jede Nacht: Zwischen den USA und Iran eskaliert die Gewalt. Trotzdem glaubt der Iranexperte Ali Vaez, dass die Verhandlungen weitergehen. Ein neuer Krieg würde härter geführt werden als zuvor.
Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen das Gesetzgebungsverfahren zum Gesundheits-Sparpaket abgelehnt. Abgeordnete hatten ein zu schnelles Verfahren moniert. Warum die Entscheidung keine Überraschung ist. Von Frank Bräutigam.
Ein Tanker liegt manövrierunfähig vor der Küste Omans. Und angesichts der jüngsten Angriffe im Irankrieg wachsen die Sorgen der Reedereien vor weiteren Zwischenfällen.
Vor gut einem Monat brach das Bugfahrwerk einer Lufthansa-Maschine in Frankfurt zusammen. Dabei wurden deutlich mehr Menschen verletzt als bisher bekannt. Laut Ermittlern war ein Verriegelungsstift nicht eingesetzt.
Wie geht es jetzt weiter in Nahost? Es sei nicht die Zeit, in der Iran einknicke, sagt Nahost-Experte Adebahr von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik im Interview. Das Regime habe einen langen Atem.