Schlagzeilen
Seit Jahrzehnten setzt die Bundeswehr für Forschungszwecke auf lebende Tiere. In Zukunft soll es noch mehr Projekte geben, in denen sie verwendet oder getötet werden – auch wegen der »veränderten geopolitischen Lage«.
Weil Ex-Präsident Jair Bolsonaro in Brasilien der Prozess gemacht wurde, warb dessen Sohn Eduardo in den USA für Sanktionen gegen sein Land. Nun verhängte ein Gericht eine Haftstrafe gegen ihn. Ins Gefängnis muss er aber vorerst nicht.
Migrationspolitik wird eines der Themen der heute beginnen Innenministerkonferenz sein. Hamburgs Innensenator Grote forderte im Vorfeld, die Hürden für die Abschiebung straffälliger Flüchtlinge zu senken - auch solcher mit Schutzstatus.
Die G7-Staats- und Regierungschefs verschärfen die Druckmittel, um Moskau an den Verhandlungstisch zu bringen. Friedrich Merz sprach von einem »Tag der Hoffnung« – und lobte Donald Trump fürs aufmerksame Zuhören.
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in Friesland einen »Aktionsplan Drohnen« angekündigt. Die Bundeswehr soll mit mehreren Milliarden Euro besser für Aufklärung, Einsatz und Abwehr gerüstet werden.
Der deutsche Kanzler zeigt sich nach Gesprächen in Évian mit den G7-Staatschefs optimistisch: Europa und USA könnten gemeinsam auf ein Ende des Ukrainekriegs hinarbeiten. Er habe Trump »aufmerksam« zuhören sehen.
Zuletzt entwickelte sich die Fast-Food-Kette zum Sorgenkind im Unternehmen: Yum Brands verkauft seine Pizza-Hut-Restaurants. Der Gastrokonzern streicht dafür Milliarden ein.
Der französische Inlandsgeheimdienst will künftig nicht mehr das KI-Unternehmen Palantir nutzen. Stattdessen investiert die Regierung Millionen in eigene KI-Infrastruktur, um unabhängiger von US-Technologie zu werden.
Chef statt Student: Immer mehr junge Menschen wollen Franchisenehmer großer Ketten werden. Auch, weil das Geschäft als KI-sicher gilt und längst mehr bietet als nur Fast-Food.
Kann aus dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran eine endgültige Friedenseinigung werden? Viel hängt davon ab, ob Israel mit seinem Vorgehen gegen die Hisbollah im Libanon weitermacht oder seine Truppen abzieht. Von Bettina Meier.
Bei den Midterm-Vorwahlen in Alaska wollte ein Mann antreten, der denselben Namen wie der aktuelle Senator trägt. Der Amtsinhaber witterte Wählertäuschung. Die Wahlbehörde hat den zweiten Dan Sullivan nun ausgeschlossen.
Der deutsche Autobauer BMW senkt wegen der Schwäche am chinesischen Automarkt und den Folgen des Nahostkonflikts seinen Jahresausblick. Die Auswirkungen zeigen sich auch an der Börse.