Schlagzeilen
Deutschland und andere EU-Staaten wollen in Ruanda sogenannte Return Hubs einrichten. Durch Recherchen des SPIEGEL wurde bekannt, dass erste Verhandlungen stattfinden. Jetzt bestätigt auch Ruanda die Gespräche.
Irans Führung räumt schwere wirtschaftliche Schäden durch den Krieg mit den USA ein, dennoch will das Land nicht einlenken. In der Hauptstadt Teheran bilden sich lange Schlangen vor Tankstellen.
Dichter Nebel, Monsunregen und abgelagerter Schlamm erschweren die Suche nach Überlebenden. Weil die menschlichen Überreste von Verstorbenen zunehmend verwesen, warnen Gesundheitsexperten vor einer wachsenden Seuchengefahr.
In Niger in Westafrika hat es offenbar einen Putschversuch gegeben. Soldaten nahmen der Militärjunta zufolge Offiziere in der Hauptstadt als Geiseln und griffen strategische Ziele an. Inzwischen sei der Aufstand beendet.
Abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume, gesperrte Bahnstrecken: Unwetter haben im Süden Deutschlands schwere Schäden angerichtet. Auch Norditalien und die Schweiz wurden getroffen - dort gab es mehrere Verletzte.
Die FPÖ regierte in Österreich im Bund dreimal – und scheiterte jedes Mal. Trotzdem wurde sie danach stärker und radikaler. Was ihre Geschichte für eine mögliche AfD-Regierung in Deutschland lehrt.
Der Rückbau des ehemaligen Braunkohlekraftwerks Frimmersdorf in Nordrhein-Westfalen kommt voran. RWE hat einen 200 Meter hohen Schornstein auf dem Gelände kontrolliert gesprengt. Zurück bleiben 14.000 Tonnen Schutt.
Bundesjustizministerin Hubig hat im April einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Rechts gegen digitale Gewalt vorgelegt. Schon vor der Debatte im Parlament kommen nun Forderungen nach umfassenderem, härter durchgesetztem Schutz.
Der Schiefe Turm von Pisa ist nicht der schiefste Glockenturm der Welt. Der Wehrturm der Burgruine von Michalovice nahe Prag ist noch stärker geneigt. Die Gemeinde überlegt, ob es ihr einen Guinness-Rekord-Eintrag wert ist. Von Marianne Allweiss.
Die US-Regierung zieht im Streit über geänderte Regeln zur Briefwahl vor die nächste Instanz. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, die Stimmabgabe per Post erschweren zu wollen.
In Niger haben Soldaten offenbar wichtige Gebäude angegriffen. Der Strom fiel aus, Fernsehen und Radio waren nicht erreichbar.
In Ceuta wächst die Wut: Nach der Ankunft Zehntausender Migranten kommt es in der spanischen Exklave zu Gewalt. Spanien bittet die EU um Hilfe – doch die Krise dürfte noch Monate dauern.