Schlagzeilen
Gut, dass Jens Spahn so schnell vom Fraktionsvorsitz der Union zurückgetreten ist. Das ist auch das Verdienst des Kanzlers. Aber Friedrich Merz hat jetzt ein anderes, womöglich größeres Problem.
Nach dem Rücktritt von Spahn als Unionsfraktionschef gibt es Zustimmung aus der Koalition. Die Opposition bezeichnet den Schritt als "überfällig" und prangert die "Doppelmoral" des CDU-Politikers an.
Mit dem "Programm für Aufschwung und Beschäftigung" will die Regierung Bürokratie abbauen. Doch das Problem liegt nur zum Teil auf Bundesebene. Von Thomas Falkner.
Im US-Bundestaat Texas hat ein US-Polizist einen Autofahrer aus seinem brennenden Wagen befreit. Für seinen mutigen Einsatz im Juni wurde der Beamte jetzt ausgezeichnet.
Die politische Karriere Spahns begann früh - mit 22 Jahren als CDU-Bundestagsabgeordneter. Er profilierte sich schnell. Als Gesundheitsminister überstand Spahn die Corona-Maskenaffäre. Ein Rückblick.
Das entscheidende Telefonat führten sie am Samstagvormittag: Jens Spahn hat seinen Rücktritt als Fraktionschef erklärt. Merz hatte ihn dazu aufgefordert, wie der SPIEGEL aus Parteikreisen erfuhr. Wer bekommt nun den Job?
In der Debatte um eine Leihmutterschaft in den USA zieht Jens Spahn Konsequenzen: In einem Schreiben informierte er die Unionsfraktion über seinen Rücktritt. Kanzler Merz bezeichnete die Entscheidung als "richtig und unvermeidlich".
Die Union muss nach nach dem Rücktritt von Spahn einen neuen Fraktionsvorsitzenden suchen. Gehandelt werden unter anderem Kanzleramtschef Frei und Innenminister Dobrindt. Aber das hätte weitere Folgen. Eine Einschätzung aus dem ARD-Hauptstadtstudio.
Tim Klüssendorf will Erbschaften und Vermögen höher besteuern und kündigt harte Debatten mit der Union an. Die deutsche Steuerpolitik bezeichnet er als »fehlgeleitet«.
SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch bedankt sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, ein CDU-Ministerpräsident warnt vor einer rücksichtslosen Debatte. Erste Reaktionen auf den Rückzug des Unions-Fraktionsvorsitzenden.
Mit einem Brief an die CDU/CSU-Fraktion ist Spahn am Mittag als Vorsitzender zurückgetreten. Darin deutet er auch an, wie ihn die Debatte der vergangenen Tage getroffen hat.
Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Jens Spahn tritt zurück. Auch der Kanzler hatte den Unionsfraktionschef offenbar aufgefordert, sich von seinem Posten zurückzuziehen.