Schlagzeilen
Vom BER gibt es wegen des Irankriegs derzeit weder Abflüge noch Ankünfte in den Nahen Osten. Eine besondere Maschine hat es kurz nach Beginn der Angriffe noch zum Flughafen geschafft: Israels »Wings of Zion«.
Der Luftraum über Nahost ist gesperrt, betroffen sind auch viele Deutsche. Außenminister Wadephul hat klargestellt, dass sie nicht ausgeflogen werden können. Die Lufthansa Group beginnt offenbar »interne Evakuierungen«.
Immer wieder Raketenalarm in Jerusalem und Tel Aviv: Iran hat Israel mit etlichen Raketen angegriffen. In der Stadt Beit Schemesch hat der »Iron Dome« versagt – mit schweren Folgen.
Iran hat nach SPIEGEL-Informationen seit Samstagmorgen mehrere Raketen und Drohnen auf zwei Basen abgefeuert, in denen auch die Bundeswehr stationiert ist. Die Flugabwehr konnte alle Geschosse neutralisieren.
Der saudische Kronprinz hat offenbar mehrfach in den vergangenen Monaten in Washington angerufen, um für einen Feldzug gegen Irans Regime zu werben. Und dann auch noch seinen Bruder in die USA geschickt.
Ein Mann eröffnete vor einer Bar in Austin das Feuer und tötete zwei Menschen, die Polizei erschoss anschließend den Angreifer. Das FBI prüft nun Hinweise auf einen möglichen Terrorbezug.
Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes Chamenei sind in Düsseldorf und Köln Tausende Menschen auf die Straßen gegangen - unter ihnen viele Exil-Iraner. Sie hoffen auf einen freien Iran.
In ihrer Heimat Venezuela wird gegen María Corina Machado ermittelt, im Dezember floh sie aus dem Land. Jetzt teilte die Oppositionspolitikerin mit, bald die Rückreise antreten zu wollen.
Der Angriff gegen Irans Führung gelang wohl aufgrund monatelanger Geheimdienstarbeit. Nun erlauben erste Medienberichte einen Blick hinter die Kulissen.
Benjamin Netanyahu nutzt eine Rede an die Nation, um tief in die Geschichte einzutauchen. Er spricht auch über Joseph Trumpeldor. Dessen letzten Worte sind fest verankert im kollektiven Gedächtnis der Israelis.
Mitten im Krieg will der Kanzler den US-Präsidenten in Washington treffen. Friedrich Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten.
Irans Staatsfernsehen zeigt trauernde Menschen, doch es gibt auch die andere Seite – auch wenn bislang nur wenige Bilder an die Öffentlichkeit dringen: Freude und die Hoffnung der Regimegegner auf einen Machtwechsel.