Schlagzeilen
Beim Nato-Gipfel wollen die europäischen Regierungen Donald Trump besänftigen. Dafür übermittelt Deutschland für das laufende Jahr fast 125 Milliarden Euro ans Bündnis. Die vereinbarte Zielmarke erreichen aber fünf andere Staaten.
Erst vor rund zwei Wochen lockerten die USA als Teil des Rahmenabkommens Sanktionen auf iranisches Öl. Nun kommt es zur Kehrtwende. Das Verhalten Teherans in der Straße von Hormus sei für die USA »völlig inakzeptabel«.
In einer spektakulären Volte erklärt sich Marine Le Pen zur Präsidentschaftskandidatin des rechten »Rassemblement National«. Und schiebt dabei ihren Ziehsohn Jordan Bardella zur Seite, der der Patriarchin offenbar zu unabhängig geworden war.
Bundeskanzler Merz hofft beim Nato-Gipfel auf einen guten "Geist von Ankara", US-Präsident Trump hingegen beschwert sich bei den Partnern und fragt, wer im Bündnis für wen da ist. Von Benjamin Großkopff.
Bei einer wichtigen Korridorsanierung der Deutschen Bahn wird es erneut später. Nun betrifft es die Strecke Nürnberg–Regensburg. Grund dafür sei die Stellwerktechnik.
Die französische Rechtspopulistin Le Pen hält an ihrer Präsidentschaftskandidatur fest. Am Nachmittag hatte ein Berufungsgericht sie wegen Veruntreuung von EU-Geldern zu einem Jahr Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel verurteilt.
Die Koalition muss sparen - und will das auch bei der Förderung von klimafreundlichen Heizungen tun. Weniger Geld gibt es vor allem für Haushalte mit hohem Einkommen. Zudem wird der Einbau neuer Öl- und Gasheizungen wieder erlaubt. Von Jakob Mayr.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen möchte weiterhin bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten. Gegen die Entscheidung eines Gerichts möchte sie Revision einlegen, um den Wahlkampf ohne Fußfesseln führen zu können.
Legehennen sollen langfristig nicht mehr in Käfigen gehalten, männliche Küken nicht mehr systematisch getötet werden: Brüssel nannte für die Vorhaben nun Zielpunkte.
Die Schuldenbremse spaltet seit langem die deutsche Politik – und nun auch eine Kommission im Auftrag der Bundesregierung. Nach SPIEGEL-Informationen konnten sich die 15 Mitglieder nicht auf ein gemeinsames Konzept einigen.
Ungarns öffentlich-rechtlicher Sender M1 galt unter Ex-Ministerpräsident Orban als Sprachrohr der Regierung. Jetzt ist das Programm ausgesetzt. Stattdessen läuft eine Entschuldigung. Von David Freches.
Elizabeth Leon hofft, dass die Abwesenheit von Leichengeruch ein gutes Zeichen ist: Im schwer verwüsteten Bundesstaat La Guaira graben sie und die Rettungstrupps sich mit bloßen Händen durch die Trümmer, auf der Suche nach vermissten Angehörigen.