Schlagzeilen
Der Markt für Wasserstoff kommt nur langsam in Gang. Wirtschaftsministerin Reiche will nun mit Milliardenhilfen für die Industrie und Anreizen für klimafreundlichen Stahl gegensteuern.
Der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen verharrt in Deutschland weiter unter dem EU-Durchschnitt: Weniger als ein Drittel der Chefposten war 2025 weiblich besetzt. Spitzenreiter im EU-Vergleich bleibt Schweden.
Vor den griechischen Inseln Samos und Lesbos sind binnen weniger Stunden zwei Boote mit Migranten verunglückt. Laut Behörden starben mindestens zwölf Menschen. Ein mutmaßlicher Schleuser wurde festgenommen.
Die Gewalteskalation in Frankreich lastet auch auf den Finanzmärkten. Sie lässt die Sorge um die französischen Staatsfinanzen wieder aufleben. Der Euro fiel zeitweise wieder unter 1,12 Dollar zurück.
Vor einem Jahr erbeuteten Diebe die französischen Kronjuwelen aus dem Pariser Louvre. Das Museum hat seine Sicherheitsvorkehrungen mittlerweile verschärft, aber vom Schmuck fehlt weiterhin jede Spur. Von Cai Rienäcker.
In der Industrie sind Zehntausende Jobs gefährdet. Zugleich erwarten Ökonomen, dass die deutsche Wirtschaft stärker wächst als gedacht. Kann das den Stellenabbau stoppen? Von Sebastian Schreiber.
Rund ein Drittel der Land- und Meeresflächen weltweit soll bis 2030 wirksam geschützt sein. Wie das erreicht werden kann, darüber wird ab heute bei der Weltnaturkonferenz COP17 in Armeniens Hauptstadt Jerewan beraten. Von Stephan Hübner.
Ein heftiges Sturmtief hat Straßen und Campingplätze im Südosten Spaniens unter Wasser gesetzt. Menschen flüchten vor den Wassermassen auf Hausdächer, es gab mindestens zwei Tote. Auf Mallorca fiel das Unwetter weniger heftig aus als befürchtet.
Nach den gewalttätigen Protesten am Wochenende ist Frankreichs Regierung mit der Frage beschäftigt, wie es dazu kommen konnte. Innenminister Nuñez bot seinen Rücktritt an, Justizminister Daramanin sieht Defizite bei den Behörden.
Russland hat die Ukraine abermals mit Raketen und Drohnen angegriffen - einmal mehr gab es laut dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj keine frühzeitige Warnung westlicher Partner. US-Außenminister Rubio widerspricht.
Der angeschlagene Autobauer Volkswagen verschärft seine Sparmaßnahmen. Übereinstimmenden Berichten zufolge sollen weltweit die Gehälter für mehrere Jahre eingefroren werden. Der Konzern will sich dazu nicht äußern.
In Kiew steht der nächste Kriegswinter bevor. Viele Menschen werfen Bürgermeister Klitschko hier Missmanagement vor. Statt die Strom- und Wasserversorgung zu sichern, würde Geld für Straßenbau ausgegeben. Von Rebecca Barth.