Schlagzeilen
Inmitten der Spannungen mit den USA plant Iran ab Sonntag ein Manöver in der Straße von Hormus – es soll mit scharfer Munition geschossen werden. Washington schickte eine deutliche Botschaft an Teheran.
Jubel bei Angehörigen: Nach Jahren der Angst sollen Hunderte politische Gefangene in Venezuela freikommen. Auch das berüchtigte Gefängnis El Helicoide soll künftig anderweitig genutzt werden.
Washington hat einen Rüstungsdeal in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar mit Israel genehmigt. Eine »schlagfertige Selbstverteidigungsfähigkeit« des Landes sei für die nationalen US-Interessen elementar, so das Außenministerium.
Nach den Schüssen auf US-Bürger in Minnesota haben Demokraten einen Streit über den Haushalt eskaliert. Nun steht eine Lösung bevor. Damit soll ein Stillstand der Regierungsgeschäfte vermieden werden.
Das Regime in Teheran zeigt sich offen für Gespräche mit den USA, schließt konkrete Treffen vorerst aus und betont zugleich seine militärische Stärke. Neue Aktivitäten an Atomstandorten verschärfen die Spannungen in der Region.
Nur noch eine EU-Spitze? Europäische Friedenstruppe in der Ukraine? Kanzler Merz reagiert auf die EU-Reformideen des EVP-Chefs Weber zurückhaltend. Allein beim Thema Einstimmigkeit erhält er Zustimmung.
Durfte Alex Pretti in Minneapolis bewaffnet demonstrieren? Experten sagen Ja. Trump und seine Leute suggerieren Nein – mit erstaunlicher Flexibilität bei ähnlichen Fällen.
Wurden im Fall Alex Pretti Bürgerrechte missachtet? Das ist Gegenstand einer Ermittlung, die das US-Justizministerium eröffnet hat. Im Fall Renée Good soll es jedoch keine solche Untersuchung geben.
Der Plan steht: Kevin Warsh soll die Führung der US-Zentralbank Fed übernehmen. Der gilt als Trump-nah – und könnte dem Präsidenten trotzdem massive Probleme bereiten.
Eine unabhängige Doku? Von wegen: Den Film über Melania Trump hat die First Lady selbst mitproduziert, der Präsident soll sich auch eingemischt haben und Amazon war das Dutzende Millionen wert.
Die Teilnahme von Wirtschaftsministerin Reiche an einem angeblich privaten VIP-Gipfel zeigt, wie lasch die Transparenzregeln für deutsche Regierungsmitglieder sind. Andere Länder und selbst die EU-Kommission sind schon weiter.
Geht es nach Manfred Weber, führt künftig ein Präsident die Europäische Union und keine Doppelspitze wie bisher. Auch EU-Friedenstruppen in der Ukraine kann er sich vorstellen. Kanzler Friedrich Merz ist da anderer Meinung.