Schlagzeilen
Tausende Spanier wurden von den Nazis in KZs deportiert. Auch für sie gibt es - wie in Deutschland - jetzt Stolpersteine zum Gedenken. Für ihre Nachkommen ist es eine besondere Würdigung. Von Hans-Günter Kellner.
Bundesinnenminister Dobrindt hat nach NDR-Informationen die Zusammenarbeit mit Taliban-Diplomaten in jüngster Zeit insgeheim deutlich intensivieren lassen. Das Ziel: Mehr Abschiebungen nach Afghanistan. Von Peter Hornung.
Seit Tagen wütet in Mittelitalien ein Feuer, das inzwischen mehrere Quadratkilometer Wald zerstört hat. 3.500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Auslöser war vermutlich ein Feuer auf einem Privatgrundstück.
In Israel links zu sein hat immer bedeutet, sich für Frieden mit den Palästinensern einzusetzen. Doch das Land hat einen massiven Rechtsruck erlebt. Was ist von der Linken und ihrer Hoffnung geblieben? Von Lissy Kaufmann.
Mehr Wissenschaftler als Manager: Şahin und Türeci haderten mit dem Umbau ihres Biotech-Unternehmens zu einem Pharmakonzern. Welche Gründe zu ihrem Abgang führten – und wie die Trennungsbedingungen aussehen könnten.
Unbekannte haben die Moschee der türkischen Gemeinde im bayerischen Memmingen mit Tierblut beschmiert und einen Schweinekopf hinterlassen. Die Generalstaatsanwaltschaft München und der Staatsschutz ermitteln.
Literatur galt lange als der am wenigsten eingeschränkte Kulturbereich Russlands. Heute werfen die Behörden Verlegern wegen eines queeren Jugendbuchs »Extremismus« vor. Die Branche flüchtet in die Selbstzensur.
Wenn wir Deutschen weiter so schlecht gelaunt bleiben, wird uns auch politischer Reformeifer nicht viel nützen. Dass es uns vergleichsweise gut geht, merkte ich, als ich länger in den USA war.
Wahlsieger Péter Magyar will Ungarns Demokratie restaurieren. Seine designierte Außenministerin soll die diplomatische Nähe zum Kreml auflösen. Das Verhältnis zu den USA dürfte Anita Orbán auf die Probe stellen.
Pünktlich um 12 Uhr sind die Kraftstoffpreise wieder deutlich angezogen. Den neuen Tankrabatt der Bundesregierung geben die Mineralölkonzerne nicht vollständig weiter.
Am Tag der Arbeit machen die Gewerkschaften Front gegen Stellenabbau und die Sozialkürzungen. DGB-Chefin Fahimi warnte vor "Rückfällen in die Anfangszeit des Kapitalismus". Insgesamt gab es Hunderte Kundgebungen.
Viel Sonne und Wind bei wenig Nachfrage, das führt an einem Tag wie dem 1. Mai zu extrem negativen Preisen an der Strombörse. Deutschland zahlt drauf, um Energie loszuwerden. Was mit dem Geld geschieht und gegen die Extreme hilft.