Schlagzeilen
US-Präsident Trump will deutlich mehr als 5.000 Soldaten aus Deutschland abziehen. Kritik an der bisherigen Ankündigung kommt aus dem Kongress: Republikaner sprachen von einem möglichen falschen Signal an Russlands Präsidenten Putin.
Die USA könnten ihre Truppenpräsenz in Deutschland stärker reduzieren als bisher angekündigt. Präsident Trump spricht über einen Vorschlag aus Teheran. Und: Washington billigt Waffenexporte an Partner im Irankrieg. Der Überblick.
Ein US-Berufungsgericht hat den Versand des Abtreibungsmedikaments Mifepriston per Post eingeschränkt. Der Hersteller Danco Laboratories warnt vor Chaos im Gesundheitssystem und bringt den Fall vor den Obersten Gerichtshof.
Den Abzug von US-Soldaten aus Deutschland sehen Experten als das kleinere Problem. "Viel dramatischer" sei, dass Trump - laut Medienberichten - auch die geplante Stationierung von "Tomahawk"-Marschflugkörpern abgesagt hat. Die sollten Russland abschrecken.
In Saudi-Arabien gibt man sich seit Beginn des Irankriegs Mühe, so zu tun, als sei alles wie immer. Doch hinter den Kulissen wächst die Nervosität und die Enttäuschung über Donald Trump. Wendet sich Riad von den USA ab?
Die Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi ist nach Angaben ihrer Stiftung in einem sehr kritischen Zustand. Sie war in einem Gefängnis im Iran kollabiert und in eine Klinik verlegt worden.
5000 US-Soldaten sollen aus Deutschland abgezogen werden. Selbst Parteifreunde von Donald Trump halten das für ein falsches Signal an Wladimir Putin.
Die Gegenangriffe Irans haben mehrere Staaten in der Golfregion hart getroffen, besonders die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach Wochen der Einschränkungen soll der Luftraum nun schrittweise wieder normalisiert werden.
Der Fall hatte zuletzt für Unruhe gesorgt: Das Unternehmen HiPP ist in Österreich, Tschechien und der Slowakei mit Rattengift in Babynahrung erpresst worden. Nun melden die Ermittler: Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
Trumps Zoll-Ankündigung dürfte laut Experten vor allem deutsche Hersteller treffen - Audi und Porsche stärker als BMW und Mercedes. Doch vieles ist noch unklar. Und Trump hat schon oft Zölle angedroht, die dann so nicht kamen.
Seit September liefen Verhandlungen mit dem indischen Familienunternehmen Jindal Steel. Nun gab Thyssenkrupp bekannt, doch am Stahlgeschäft festzuhalten – zumindest bis auf Weiteres.
Sudans Hauptstadt liegt in weiten Teilen in Trümmern. Hier hatte der Bürgerkrieg vor drei Jahren begonnen. Mittlerweile es dort wieder relativ friedlich, etwa Alltag kehrt zurück. Doch die Wunden des Krieges sind unübersehbar. Von M. Behrendt.