Wirtschaft
Eben noch konnte es in den US-Unternehmen nicht divers und multikulturell genug zugehen. Jetzt predigen Trump, Musk und Zuckerberg die Rückkehr der »maskulinen Energie«. Und die Wirtschaft folgt ihnen begeistert. Wie konnte das geschehen?
Neuartige Stromtarife und reformierte Netzentgelte können das heimische Laden von Elektroautos um zwei Drittel günstiger machen. Mit weiteren Änderungen könnten E-Auto-Besitzer dabei einer Studie zufolge sogar Geld verdienen.
Die Gewerkschaft Ver.di kündigt für Montag Streiks an den Flughäfen Düsseldorf und Köln an. Es sei mit umfangreichen Auswirkungen zu rechnen.
Im Herbst die erste, nun die zweite Insolvenz: Eine mögliche Rettung des Elektroflugzeugbauers Lilium ist misslungen. Eine zugesagte Millionensumme kam offenbar nie bei dem Start-up an.
Wirtschaftswachstum galt noch vor Kurzem als Wurzel vieler Übel. Jetzt sind wieder alle dafür. Gibt es doch keine Grenze?
Maue Quartalszahlen, fragwürdige Auftritte des Chefs und nun auch noch Probleme mit der Servolenkung: In den USA muss der Elektroauto-Hersteller Tesla zahlreiche Fahrzeuge updaten.
Die angeschlagene Stahlsparte von Thyssenkrupp will sich von den Hüttenwerken Krupp Mannesmann trennen. Ein bedeutender Kaufinteressent ist nun jedoch abgesprungen. Steht das Werk mit 3000 Beschäftigten damit vor dem Aus?
Vor wenigen Tagen scheiterten die Gespräche zwischen den japanischen Autobauern Honda und Nissan. US-Konkurrent Tesla könnte laut einem Medienbericht nun bei einem der beiden einsteigen, der Börsenkurs reagierte prompt.
Kann sich Europa militärisch auch ohne die USA verteidigen? Laut einer ersten Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft bräuchte es dafür 300.000 zusätzliche Soldaten, Tausende neue Panzer – und jede Menge Geld.
Westliche Unternehmen agieren auch drei Jahre nach der Invasion in die Ukraine weiter im Land des Aggressors. Nun will Trump die Beziehungen zum Kreml normalisieren. Deutsche Firmen halten sich dazu laut einem Bericht auffällig bedeckt.
Anduril ist auf Waffensysteme spezialisiert, die von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Nun will das amerikanische Start-up von der europäischen Aufrüstung profitieren und sucht dafür einen Partner.
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts ist gegen eine allzu starke Anhebung des Mindestlohns. Das könne die Wirtschaft nicht leisten, so Clemens Fuest. Die Lohnuntergrenze werde im Wahlkampf instrumentalisiert.