Schlagzeilen
Der Krieg in Iran dürfte sich sehr bald auch an den Tankstellen bemerkbar machen: Der Preis für Öl schnellte zuletzt nach oben. Auch Edelmetalle wurden spürbar teurer.
Iran hat nach SPIEGEL-Informationen seit Samstagmorgen mehrere Raketen und Drohnen auf zwei Basen abgefeuert, in denen auch die Bundeswehr stationiert ist. Die Flugabwehr konnte alle Geschosse neutralisieren.
Mitten im Krieg will der Kanzler den US-Präsidenten in Washington treffen. Friedrich Merz muss dabei diplomatische Millimeterarbeit leisten.
Die GIZ will moderne Strukturen in Entwicklungsländern fördern. Doch nun sind es die deutschen Entwicklungshelfer, die andere im Stich lassen. Laut einem Bericht bleiben seit Wochen Rechnungen unbezahlt.
Der Irankrieg sorgt für schwere Verwerfungen im Flugverkehr. Drehkreuze wie Dubai haben den Betrieb eingestellt, Tausende Flüge fallen aus, Passagiere sind gestrandet. Wo Reisende weiter mit Verspätungen und Ausfällen rechnen müssen.
Die Bundesregierung hat ihr Mandat im Sachverständigenrat Wirtschaft nicht verlängert: Die renommierte Finanzmarktökonomin Malmendier will trotzdem weiter beratend tätig sein und kündigt an: »I’ll be back!«
»Ami go home« war gestern: Linke, SPD und Grüne schauen sich Strategien des neuen New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdami ab. Auch weil eigene Ideen bislang fehlen.
Die Methoden sind verschieden, aber das Ziel ist gleich: eine Welt, so wie US-Präsident Donald Trump sie haben will.
Die Krise im Sozialsystem wird immer deutlicher: Nur dank eines Bundesdarlehens kam die Pflegeversicherung auf eine schwarze Null. Der Chef des Spitzenverbandes warnt, eine Reform müsse endlich umgesetzt werden.
In Deutschland sind in mehreren Großstädten Tausende auf die Straße gegangen. Viele Exilraner hoffen auf Freiheit.
Der Oberste Gerichtshof der USA hat Donald Trumps Zölle für nichtig erklärt, doch die Unsicherheit bleibt. Ökonomin Martha Gimbel befürchtet langfristig erhebliche Schäden für die Vereinigten Staaten.
Bundeskanzler Merz hat zum Angriff der USA und Israels auf Iran Stellung genommen, diesen aber nicht kritisiert. Das Regime in Teheran habe das eigene Volk brutal unterdrückt, Warnungen des Westens »in den Wind geschlagen«.