Schlagzeilen
In Berlin wird spekuliert, ob NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst demnächst den Kanzler ablösen könnte. Friedrich Merz lässt hart dementieren. Und zeigt damit, wie nervös man im Kanzleramt ist.
Der Staat hat viele zusätzliche Milliarden mobilisiert, doch Konflikte innerhalb der Koalition bremsen die Verkehrspolitik. Einer davon zeigt sich am Deutschlandticket, ein anderer am Ringen zwischen Verkehrs- und Umweltminister.
Ein Ladekabel oder Kinderspielzeug für wenige Euro: Weil viele Produkte der Billigplattform Temu unsicher sein sollen, straft die EU das Unternehmen nun mit einem Rekord-Bußgeld ab. Und die Ermittlungen gehen noch weiter.
Neue Zahlen zeigen, dass Rentner in Ostdeutschland teils Tausende Euro weniger im Jahr zur Verfügung haben. Das BSW beansprucht das Thema für sich – vor wichtigen Landtagswahlen im Osten.
Angesichts der aktuellen Hitzewelle denkt kaum jemand ans Heizen. Der Energiekonzern Uniper aber mahnt zu mehr Tempo beim Befüllen der Gasspeicher, sonst drohe im Winter ein Problem.
Je nach Branche gibt es deutliche Unterschiede, aber es ging nach oben: Im ersten Quartal des Jahres ist die Kaufkraft gestiegen. Experten blicken jedoch mit Sorge auf die Inflation.
Noch bis Ende Juni gilt der Tankrabatt. Er scheint halbwegs Wirkung zu zeigen. Doch der Verkehrsminister dämpft die Hoffnungen auf eine Verlängerung der Entlastung.
Ein Finanzschwurbler soll Tausende Anleger in den obskuren Investmentclub »Der Schwarm« gelockt haben. Von den mutmaßlichen Opfern bekam er Millionen von Euro. Manche von ihnen zogen auch Freunde mit hinein.
Die Wirtschaftsweisen plädieren dafür, bei der Pflege stärker das Vermögen heranzuziehen. Auch aus der Union heißt es: Erst das Eigenheim einsetzen, bevor die Gemeinschaft zahlt.
Mit der beginnenden Urlaubszeit sind Staus vorprogrammiert. Trotzdem hält der Innenminister an den Grenzkontrollen fest. Mit den Asylbewerberzahlen ist das nicht mehr zu rechtfertigen.
Schon jetzt, Ende Mai, werden in Europa Temperaturrekorde gebrochen. Die Untersuchung eines Kreditversicherers zeigt: Hitzewellen könnten die deutsche Wirtschaftsleistung schon bis 2030 deutlich schmälern.
EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sieht Zeichen der Schwäche bei Wladimir Putin. Sie würde mit Moskau über einen Frieden in der Ukraine verhandeln, unter bestimmten Bedingungen.