Ausland
Der Irankrieg eskaliert wieder – da billigen die USA ein Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien. Das Königreich ist der Erzfeind der Ajatollahs und kann jubeln. Israel war – zumindest offiziell – nicht eingebunden.
Im italienischen Bologna stirbt ein Marokkaner bei einem Polizeieinsatz, daraufhin kommt es zu gewaltsamen Protesten. Erlebt Italien einen George-Floyd-Moment?
Mit der Gründung einer neuen Partei sagt Özgür Özel dem türkischen Präsidenten Erdoğan den Kampf an. Der Rückhalt unter den Abgeordneten und in der Bevölkerung ist offenbar groß.
Als Korrespondent der Deutschen Welle berichtet Alican Uludağ kritisch über die türkische Regierung. Seine erneute Festnahme kritisiert Berlin scharf. Jetzt soll er vorerst wieder auf freiem Fuß sein.
Keine konsularischen Dienste, Kontensperren, Immobilienverkaufsverbot: Russlands Unterhaus hat ein Gesetz verabschiedet, das Kremlkritiker im Ausland quasi zu Staatenlosen machen soll.
Sergej Lawrow und Marco Rubio wollen am Rande des Asean-Treffens in Manila miteinander sprechen, vor allem über die Ukraine. »Wir würden diesen Krieg gern beendet sehen«, sagt der Amerikaner.
Der ukrainische Präsident ernennt nach Straßenprotesten einen neuen Oberbefehlshaber: General Mykhailo Drapatyj gehört einer neuen Generation an, hat einen guten Ruf – und einen prominenten Fürsprecher.
Patrick Frei saß als SVP-Politiker im Parlament des Kantons Aargau. Dort wetterte er gegen Ausländer und Pädophile. Nun kommt raus: Die Übergriffe auf die 14-jährige Tochter seiner Partnerin soll er stundenlang gefilmt haben.
Donald Trump hat sich mit dem saudischen Kronprinzen wohl auf einen Nukleardeal geeinigt. Dieser könnte den USA Einfluss auf deren Atomprogramm verschaffen. Im Kongress dürfte es jedoch Widerstand geben.
Die iranische Hauptstadt wird offenbar angegriffen, erstmals seit Anfang Juni. Der US-Präsident droht, man sei mit Iran »noch lange nicht fertig«. Sein Verteidigungsminister beziffert die Kosten des Krieges – und will noch mehr Geld.
Donald Trump sät Zweifel am US-Wahlsystem – da dürfte ihm diese Nachricht aus New Jersey gerade recht kommen: Dort wurden Tausende Menschen unrechtmäßig gelistet. Die Demokraten geben sich zerknirscht.
Eine Fähre mit rund 180 Menschen an Bord ist vor der Küste Guyanas gesunken. Die Behörden haben zahlreiche Todesopfer bestätigt, die Rettungskräfte suchen weiterhin nach Vermissten. Die Unglücksursache ist noch unklar.