Ausland
Ab März wollte Israel 37 Hilfsorganisationen die Arbeit in Gaza untersagen. Das Oberste Gericht hat das Verbot nun vorläufig ausgesetzt. Einige haben das Gebiet allerdings schon verlassen.
Israel braucht Soldaten, doch die meisten jungen Ultraorthodoxen verweigern die Wehrpflicht. Eine Organisation versucht, ihnen das Militär schmackhaft zu machen. Doch das birgt Gefahren.
Wegen einer möglichen Eskalation im Nahen Osten warnt das Außenministerium vor Reisen nach Israel. Menschen aus Deutschland sollten dort nicht mehr einreisen. Frankreich und Großbritannien haben ähnliche Reisehinweise veröffentlicht.
Bilder zeigen Bill Clinton in vertraut wirkenden Situationen mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Nun erklärte der frühere US-Präsident, dass er »nichts gesehen und nichts Falsches getan« habe.
Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt macht sich klein: In Peking schrumpft der Kanzler den Krieg mitten in Europa zur »Ukraine-Frage«. Auch sonst wählte Friedrich Merz bei Xi Jinping zu weiche Worte.
Kurden bewachten jahrelang Frauen und Kinder von IS-Kämpfern in Nordsyrien. Dann zogen ihre Truppen ab, die neuen Machthaber in Damaskus übernahmen die Kontrolle. Jetzt ist das Lager plötzlich: leer.
Ein Suchkollektiv in Guadalajara soll Hunderte Säcke mit Leichenteilen aufgespürt haben. Das berichtet die spanische Zeitung »El País«. Weniger als 20 Kilometer entfernt sollen bald vier WM-Spiele stattfinden.
In Afghanistan leiden vor allem Frauen unter der Herrschaft der islamistischen Taliban. Ihnen wird die grundlegende Gesundheitsversorgung immer wieder verwehrt, wie ein Bericht der Vereinten Nationen zeigt.
Die dritte Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran in Genf ist ohne Eklat geendet, hat aber auch keinen Durchbruch gebracht. Nun soll es eine vierte Runde in Österreich geben. Ein Anlass zur Beruhigung ist das nicht.
Beamte des Verteidigungsministeriums in London sollen alte Militärdokumente prüfen. Möglicherweise hat Jeffrey Epstein Flugplätze der Royal Air Force genutzt. Die Hinweise sind jedenfalls deutlich.
In Japan sitzt seit jeher ein Mann auf dem Kaiserthron. Immer mehr Menschen können sich dort auch eine Frau vorstellen – doch die konservative Premierministerin Sanae Takaichi steht für eine andere Linie.
Die US-Armee hat nahe der Grenze zu Mexiko ein »anscheinend bedrohliches unbemanntes Luftfahrzeug« abgeschossen. US-Medien zufolge geriet der Einsatz zu einer schweren Panne.