Ausland
Die Gruppe »Palestine Action« war 2025 als terroristisch eingestuft worden. Ein Gericht erklärte das Verbot zwar für »unverhältnismäßig« – dennoch bleibt es vorerst bestehen. Ein Protest wurde von der Polizei nun aufgelöst.
Nach 21 Stunden Verhandlungen mit der iranischen Seite steht laut US-Vize JD Vance fest: Es gibt keine Übereinkunft bei den Friedensgesprächen in Islamabad. Sowohl USA als auch Iran sprechen von »überzogenen Forderungen« der Gegenseite.
US-Präsident Trump darf seinen Ballsaal vorerst weiterbauen. Denkmalschützer hatten gegen das Projekt geklagt. Die US-Regierung argumentiert, ein Baustopp gefährde die nationale Sicherheit.
Russland und die Ukraine beschuldigen einander, gegen die Waffenruhe während des orthodoxen Osterfests verstoßen zu haben. Der ukrainische Präsident Selenskyj hofft trotzdem auf eine Verlängerung.
Zum Abschluss des Wahlkampfes in Ungarn haben die beiden Kontrahenten noch einmal Tausende Anhänger mobilisiert. Regierungschef Orbán versuchte bei einer Kundgebung, den Vorwurf der Russland-Nähe zu widerlegen.
Kyjiws Drohnen demolieren russische Ölanlagen an der Ostsee. Moskau verdächtigt die Balten, die Angriffe zu unterstützen – und spricht martialische Drohungen gegen die EU-Länder aus.
»Sie nehmen das Land in Geiselhaft«: Der Chef der irischen Polizei hat Demonstranten gewarnt, weiter gegen die Spritpreise anzugehen. Zuletzt hatten Protestierende eine Raffinerie blockiert – einige mit Gewalt.
China hat offenbar entscheidend zur Waffenruhe in Nahost beigetragen. Es gilt als Verbündeter Irans und ist auch mit dem Vermittlerland Pakistan befreundet. Dauerkrieg in Nahost kann Peking nicht gebrauchen.
Großbritannien hat Ye, ehemals Kanye West, die Einreise verweigert. Doch der für seine antisemitischen Ausfälle berüchtigte US-Rapper will bald auch in Polen und Italien auftreten. Das Internationale Auschwitz-Komitee kündigt Widerstand an.
»Setzt euch an den Verhandlungstisch«: Papst Leo hat sich erneut mit einem eindringlichen Appell in den Irankrieg eingemischt. Er nannte die USA nicht beim Namen, doch der Adressat seiner Botschaft war eindeutig.
Wer ihm treu ergeben ist, muss das Gesetz nicht fürchten: Laut »Wall Street Journal« hat US-Präsident Trump seinen Vertrauten Straffreiheit für mögliche Vergehen in Aussicht gestellt. Die Angaben über den genauen Kreis der Begünstigten gehen auseinander.
Erstmals seit Kriegsbeginn sollen nach Medienberichten wieder US-Kriegsschiffe die Straße von Hormus durchquert haben. Die iranische Marine drohte mit einem Angriff. Derweil verhandeln beide Seiten in Islamabad miteinander – offenbar sogar direkt.