Ausland
Im Westjordanland sollen israelische Siedler dem palästinensischen Gesundheitsministerium zufolge einen 25-jährigen Palästinenser erschossen haben. Erst am Vortag gab es Berichte über eine ähnliche Attacke.
Wie geht es weiter im Nervenkrieg zwischen Iran und den USA? Nahostexpertin Diba Mirzaei erklärt, warum das Regime in Teheran die Waffenruhe als Sieg feiert – und sich seiner Herrschaft trotzdem nicht sicher sein kann.
In Istanbul hat der Prozess um den Gifttod der Familie Böcek begonnen. Der Bruder des Toten, Mustafa Böcek, ist aus Hamburg angereist. Er wünscht sich Gerechtigkeit. Die Angeklagten weisen die Schuld von sich.
Islamabad, wo jetzt USA und Iran verhandeln sollen, ist die Hauptstadt eines armen, oft vergessenen Staates – der sich aber trotzdem Atomwaffen leistet. Und dieses Land soll nun den wohl explosivsten Konflikt der Welt lösen.
Irans Regime sperrt sich gegen Verhandlungen. Donald Trump hat trotzdem eine unbefristete Waffenruhe ausgerufen. Der US-Präsident will raus aus Nahost, weiß aber nicht, wie.
Vladimir Plahotniuc hat jahrelang die kleine Republik Moldau in Osteuropa beherrscht – später machte er mit dem »Diebstahl des Jahrhunderts« Schlagzeilen. Nach seinem Machtverlust floh er. Nun wurde ihm der Prozess gemacht.
Treten die USA unter Trump aus der Nato aus? Die hochrangige Nato-Beamtin Burcu San sagt, die Europäer müssten jetzt mehr Verantwortung übernehmen. Ein Schlüsselland dabei: die Türkei.
Ukrainische Unterhändler sollen vorgeschlagen haben, einen umkämpften Teil des Donbass »Donnyland« zu nennen – eine Anspielung auf Trump. Der Versuch, ihn damit auf Kyjiws Seite zu ziehen, sei jedoch bisher erfolglos geblieben.
Der wirtschaftliche Schaden des Irankriegs ist für die Golfstaaten groß. Diese und weitere arabische Länder wollen Teheran nun finanziell in die Pflicht nehmen.
Ungarn hat seinen monatelangen Widerstand gegen ein milliardenschweres Unterstützungspaket für die Ukraine aufgegeben. Das Geld soll dem Land im Abwehrkampf gegen Russland helfen.
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben drei Frachter vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht. Die Revolutionswächter beschlagnahmten offenbar zwei der Schiffe.
Mord, Erpressung, Waffenhandel: Hunderte Angeklagte, mutmaßliche Gangmitglieder, stehen in El Salvador gleichzeitig vor Gericht.