Ausland
Morgens Iraner, nachmittags Russen und Ukrainer: In Genf verhandeln Donald Trumps Freund Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner. Man könnte fast vergessen, dass die USA auch noch einen Außenminister haben.
»Treibhausgase sind ab jetzt nicht mehr schädlich!« hat US-Präsident Trump verlauten lassen und damit einen der wichtigsten rechtlichen Grundlagen des US-Klimaschutzes gekippt. Jetzt regt sich Widerstand.
Sowohl Vertreter der Ukraine als auch Russlands äußern sich verhalten positiv über das Treffen in Genf. In der zentralen Frage sind die Parteien allerdings immer noch weit voneinander entfernt.
Ein junger Mann wird von Vermummten zusammengetreten, er stirbt. Die Tatverdächtigen stehen wohl der linken Partei La France insoumise nahe. Jetzt zerbrechen Allianzen, und die Rechte hat einen »Märtyrer«.
Trump zwingt Europa, stärker zu werden, sagt Polens Außenminister Radosław Sikorski. Er lobt Deutschlands Engagement, aber der Kontinent müsse mit »zwei Lungenflügeln atmen«, einem im Westen und einem im Osten.
Trotz des Angriffskriegs gegen die Ukraine ist die Slowakei weiterhin von russischem Öl abhängig. Doch seit Januar fließt über die Druschba-Pipeline kein Erdöl mehr ins Land. Bratislava gibt nun Notfallreserven frei.
Tausende Muslime aus dem Westjordanland wollen zum Freitagsgebet nach Jerusalem. Sicherheitskräfte warten an den Toren der Altstadt.
Zwei Tage lang wollten ukrainische und russische Vertreter in Genf verhandeln, um den Krieg zu beenden. Doch am zweiten Tag dauern die Gespräche nur zwei Stunden, dann reist die russische Delegation ab.
Als Sohn einer 16-Jährigen geboren, im Zeitalter der Rassentrennung aufgewachsen: Jesse Jackson stieg zur Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung auf. Schließlich wurde er zum Wegbereiter des Wahlsiegs von Barack Obama.
Das Regime in Teheran sieht »antiiranische Aktivitäten« in Deutschland und bestellt den designierten deutschen Botschafter ein. Dahinter steckt wohl eine Großdemo am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.
Ein Student und rechter Aktivist wird in Lyon verprügelt und stirbt kurz darauf an seinen Kopfverletzungen. Nun wurden neun Menschen festgenommen, darunter ein parlamentarischer Assistent.
»Das Problem mit Europa ist nicht, dass wir es nicht mögen...« Der US-Vizepräsident hat in einem Interview über die transatlantische Beziehungskrise gesprochen. Immerhin: JD Vance betont auch Fortschritte.