Ausland
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine verschleißt Russlands Armee. Da muss der Kreml frische Kräfte mit Anreizen ködern: Wer im Mai im Verteidigungsministerium unterschreibt, könnte bald Schulden los sein.
Die Führung in Moskau plant neue Angriffe und fordert Ausländer und Diplomaten auf, Kyjiw schnellstmöglich zu verlassen. Die Reaktion in der ukrainischen Hauptstadt fällt allerdings eher reserviert aus.
Washington und Teheran verhandeln über einen Deal zur Beendigung des Kriegs, iranische Vertreter sind dafür in Doha. Jetzt meldet die US-Armee neue Angriffe auf Raketenstellungen und Boote im Süden Irans.
Immer wieder kämpfte Benjamin Netanyahu zuletzt mit gesundheitlichen Problemen. Nun musste Israels Ministerpräsident zu später Stunde behandelt werden. Laut seinem Büro ist der Vorfall harmlos.
Irans Top-Verhandler sind in Katar, um über einen Deal mit Donald Trump zu sprechen. Währenddessen eskaliert der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel. Der alternde Premier Netanyahu setzt im Wahlkampf auf Härte.
In Venedig hat sich der Kandidat des Mitte-rechts-Lagers bei den Kommunalwahlen überraschend klar durchgesetzt – trotz zuletzt günstiger Umfragen für die Opposition. Die Koalition von Giorgia Meloni kann jubeln.
Historischer Hitzetag für das Vereinigte Königreich: Am Flughafen Heathrow ist das Thermometer am Montag auf 33,5 Grad Celsius gestiegen. Meteorologen sprechen von einer außergewöhnlichen Wetterlage.
Israel hat die Hisbollah in den vergangenen zwei Jahren militärisch hart getroffen. Aufgeben will die Schiitenmiliz aber nicht. Im Gegenteil: Sie schießt Drohnen über die Grenze und attackiert die libanesische Regierung.
Eine Herde Schafe stirbt bei einem Zugunglück, die portugiesische Infrastrukturgesellschaft der Bahn verlangt Tausende Euro Schadensersatz von zwei Hirten. Sie wehren sich dagegen. Nun kommt der Vorfall vor Gericht.
Weltweit sind so wenige Einsatzkräfte in Friedensmissionen aktiv wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Friedensforschern zufolge bremsen massive Finanzierungslücken die Arbeit der Uno und regionaler Organisationen aus.
Um zu essen, muss die Kubanerin Yordana Hernández jeden Tag improvisieren. Die Läden sind leer, Gas zum Kochen gibt es nicht, Verlass ist höchstens auf Stromausfälle. Nicht nur Trump und seine Ölblockade sind schuld an der Misere.
Von Havanna bis zu den Keys ist es nicht weit – ideale Bedingungen für Spione und Militäraufklärung. Die Strategen in Peking und Moskau haben aktuell wohl vor allem zwei Kommandozentralen der US-Armee im Visier.