Ausland
Der US-Präsident verspricht seinem Warschauer Kollegen Truppen. Trägt die Bundesregierung Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister mit? Die Republikaner im Senat machen nicht mehr alles mit. Das ist die Lage am Freitagmorgen.
Für Grönland geht das schon als Massenprotest durch: Hunderte Menschen sind auf der Arktisinsel vor die neue US-Vertretung gezogen. Sie wehren sich gegen Donald Trumps Drohungen und Lockversuche.
Erst verklagt der Privatmann Trump die Regierung Trump, dann orchestriert er einen Deal, der 1,8 Milliarden Dollar Steuergelder für einen Entschädigungsfonds vorsieht. Das geht selbst den sonst so folgsamen Republikanern zu weit.
Im US-Senat wächst der Widerstand gegen Donald Trump. Republikaner blockieren ein Milliarden-Paket zur Abschiebeoffensive des Präsidenten. Streitpunkt dabei: der Entschädigungsfonds, von dem auch Kapitolstürmer profitieren könnten.
Ein Gericht in Ankara hat den Chef der größten Oppositionspartei CHP abgesetzt, Unterstützer protestieren. Außenminister Wadephul hält das Vorgehen für problematisch – auch mit Blick auf die angestrebte EU-Mitgliedschaft der Türkei.
Zuletzt hatte es in Warschau Unruhe nach Berichten über einen Stopp der Entsendung von US-Soldaten gegeben. Jetzt macht Trump eine Ankündigung, die dort gut ankommen dürfte.
Ein fünfjähriger Junge und sein dreijähriger Bruder wurden zuletzt weinend an einer Landstraße in Portugal entdeckt. Gegenüber der Polizei machten sie verstörende Angaben. Jetzt wurden Mutter und Stiefvater festgenommen.
Israel hat zuletzt Dutzende Boote der Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Jetzt wurden nach Angaben des Außenministeriums Hunderte ausländische Aktivisten abgeschoben – darunter auch acht Deutsche.
Mehr Rechte, besserer Schutz: Kanzler Merz schlägt vor, die Ukraine zum »assoziierten Mitglied« der EU zu machen. Ein renommierter Politologe aus Kyjiw erklärt, warum er trotzdem nicht an eine schnelle Lösung glaubt.
Die CHP ist die größte Oppositionspartei in der Türkei. Özgür Özel soll jetzt seinen Posten als Parteichef verlieren, das hat ein Gericht in Ankara angeordnet.
Der britischen Monarchin sei es »sehr wichtig« gewesen, dass ihr zweitältester Sohn Andrew mit einer prominenten Position versorgt wurde. Das geht aus neuen Dokumenten hervor.
Er fütterte die FPÖ mit vertraulichen Informationen und zählte zum Dunstkreis von Wirecard-Betrüger Jan Marsalek: Der Ex-Staatsschützer Egisto Ott wurde nun wegen Spionage verurteilt. Trotz seiner erstaunlichen Ausreden.