Schlagzeilen
Katherina Reiche erklärte ihren Aufenthalt bei einem exklusiven Geheimtreffen zur Privatsache. Doch in der Teilnehmerbroschüre, die dem SPIEGEL vorliegt, standen auch milliardenschwere Unternehmer mit klaren Interessen in ihrem Dienstbereich.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder feuert die Deutschen zu mehr Leistung an. Blöd nur: Ausgerechnet sein Bundesland liegt beim Arbeitspensum hinten – sogar hinter Berlin.
Klar ist: Nicht nur die Bundeswehr, auch zivile Stellen sollen sich auf einen möglichen Krieg 2029 vorbereiten. Nicht so klar: Woher das Geld dafür kommen soll.
Einen Tag nach der Razzia wegen Geldwäsche-Vorwürfen gibt es gute Nachrichten für die Deutsche Bank. Vor Steuern hat sie 9,7 Milliarden Euro verdient, so viel wie nie zuvor.
Wegen der Gewalt gegen Protestierende in Iran ziehen die Außenminister der EU Konsequenzen: Mit weiteren Sanktionen sollen etwa Vermögenswerte eingefroren werden. Auch die Revolutionswächter könnten abgestraft werden.
Vielen Firmen fehlen Aufträge. Zwar hat sich die Situation laut Ifo-Institut verbessert, die Zahlen liegen jedoch weiter unter dem langfristigen Durchschnitt. Der Maschinenbau leidet besonders.
Anders als von Trump gefordert, hat die US-Notenbank die Zinsen nicht gesenkt. Damit stellt sich ihr Chef Powell gegen den US-Präsidenten. Investoren und Politiker fürchten eine anhaltende Dollarschwäche.
Die Weltlage ist kritisch, Investoren suchen nach Sicherheit. Gold- und Silberpreis knacken deshalb Rekordmarken. Wichtiger Treiber des Booms sind China und Indien.
Seit Januar zahlen Wirte deutlich weniger Mehrwertsteuer. Preissenkungen gab es trotzdem kaum, wie die SPIEGEL-Datenanalyse zeigt. Einige Filialen haben Gerichte sogar verteuert.
Trumps Grönland-Volte, Ukrainekrieg, Mercosur-Vertrag – im Bundestag spricht Kanzler Merz über Deutschlands außenpolitischen Kurs und die Rolle in der Welt. Alle Entwicklungen im Livestream und der Liveanalyse.
Anfang der Neunziger war die Anzahl der Fischereibetriebe an der Ostsee noch vierstellig, jetzt ist sie unter 300 gesunken. Das liegt auch am Klimawandel.
Union und SPD haben ihren Asylstreit beigelegt. Der Kompromiss will den Behörden mehr Befugnisse bezüglich ausreisepflichtiger Dublin-Flüchtlinge einräumen. Dafür sollen Asylsuchende schneller arbeiten dürfen.