Schlagzeilen
In Deutschland streicht Ford wegen schwacher Nachfrage nach E-Autos Jobs, in Frankreich sollen zusammen mit Renault nun zwei neue Modelle gefertigt werden. Ford-Chef Farley will so der Konkurrenz aus China etwas entgegensetzen.
Donald Trump verhängte einen Stopp für die Genehmigung neuer Windkraftprojekte. Solch eine pauschale Aussetzung hat der US-Präsident nach Ansicht einer Bundesrichterin aber nicht ausreichend begründet.
»Politik auf Kosten der kleinen Leute«: Die Ökonomin Veronika Grimm hat sich mit scharfen Worten gegen die Renten- und Finanzpolitik der schwarz-roten Bundesregierung gestellt. Das Land werde so »an den Abgrund manövriert«.
Traditionell schaut der Verteidigungsminister in der Weihnachtszeit bei im Ausland stationierten Truppen vorbei. Boris Pistorius hat nun einen Besuch in Rumänien und Polen abgesagt – aber einen Vertreter bestimmt.
Die junge Gruppe in der Union mischt im Rentenstreit weiter mit: Nach dem Vorstoß aus dem SPD-Lager, das Eintrittsalter an die Zahl der Beitragsjahre zu knüpfen, macht ein CDU-Politiker einen weiteren Vorschlag.
Wer später ins Berufsleben einsteigt, soll auch später in den Ruhestand – und so die Rente retten. Die Ökonomen-Idee findet Anklang bei Union und SPD. Doch ist das wirklich sinnvoll? Martin Werding von den Wirtschaftsweisen sagt: Nein.
In der ARD stellt sich Friedrich Merz Publikumsfragen und wird von einer Studentin scharf für seine »Stadtbild«-Formulierung kritisiert. Der Kanzler nimmt die Kritik an – und sagt, was er heute anders formulieren würde.
Das europäische Lieferkettengesetz sollte Unternehmen weltweit konsequenter zum Schutz der Menschenrechte drängen. Nun allerdings legt die EU eine entschärfte Version vor, die nur noch wenige Großunternehmen betrifft.
Außenminister Wadephul bringt eine neue Hartgekochtheit in die Diplomatie. Die Debatte über das Renteneintrittsalter nimmt Fahrt auf. Eine Trump-Anhängerin bekommt den Friedensnobelpreis. Das ist die Lage am Dienstagmorgen.
Die Umfragewerte für Friedrich Merz sind mies, vielleicht hilft da ein bisschen Volksnähe: In der ARD-Bürgersprechstunde geht der Kanzler unter die Häuslebauer und gibt sich selbstkritisch. Ein bisschen.
Im Wettstreit um KI-Halbleiter hat US-Präsident Donald Trump dem Hersteller Nvidia genehmigt, den KI-Chip H200 nach China zu exportieren. Insidern zufolge ist diese Lösung ein Kompromiss - und dennoch gefährlich.
Die Chemiebranche ist ein Grundpfeiler der deutschen Wirtschaft, fast eine halbe Million Menschen arbeitet dort. Wenn Konzerne wie BASF, Wacker und Dow einen Mangel an Aufträgen beklagen, könnte das der Vorbote eines größeren Niedergangs sein.