Schlagzeilen
Der Inspekteur der deutschen Marine, Jan Christian Kaack, beobachtet Spionagedrohnen und Sabotageversuche. Es drohe eine »Eskalation aus Zufall«.
Der Verzehr könnte schwere Durchfallerkrankungen auslösen: Ein Hersteller aus Schleiz ruft seine Zwiebelmettwurst zurück. In einer Charge seien bestimmte toxinbildende Bakterien nachgewiesen worden.
Beamte haben nicht nur eine längere Lebenserwartung als Angestellte, sie profitieren auch bei Finanzgeschäften. Laut einem Vergleichsportal bekommen sie deutlich bessere Konditionen, wenn sie einen Kredit aufnehmen.
Wegen Verstößen gegen das Parteiengesetz mussten die Bundestagsparteien seit 2017 1,8 Millionen Euro Strafe zahlen. 1,1 Millionen davon allein die AfD. Deren Erklärung: ein anfangs fehlender »Erfahrungsschatz« mit Spenden.
Mal Dürre, dann Fluten: Der Klimawandel stresst deutsche Wasserversorger. Wassermanager Karsten Specht erklärt, wie er damit umgeht – und warum der verregnete Sommer keine Entlastung bringt.
Die sogenannte Aktivrente ist ein zentrales Vorhaben von Schwarz-Rot, mit ihr sollen Zuverdienstmöglichkeiten für Rentner gestärkt werden. Nun haben sich die Fraktionsspitzen offenbar auf ein Startdatum geeinigt.
Die Koalition verspricht saisonale Tatkraft. Der Kanzler besucht einen Parteifreund, der dereinst auch mal Kanzler werden könnte. Und: Was die Klimakrise mit unserem Urlaub macht. Das ist die Lage am Samstagmorgen.
Das von der Bundesregierung beschlossene neue Wehrdienst-Modell beruht auf Freiwilligkeit. Bei einem Soldaten-Mangel setzt Bundeskanzler Merz auf weitere Schritte und hält sogar eine Wehrpflicht auch für Frauen möglich.
Tausende Arbeiter von Chiquita protestierten gegen eine Rentenreform in Panama. Der Bananenkonzern kündigte ihnen kurzerhand und verließ das Land. Nun kommt das Unternehmen zurück, bietet aber weniger Jobs als zuvor.
So viel Zuneigung ist selten: Beim deutsch-französischen Ministerrat an der Côte d’Azur überschütten sich Emmanuel Macron und Friedrich Merz mit Freundschaftsbeweisen. Das Fischbrötchen-Trauma ist passé.
In den USA Fertigungsanlagen bauen und mit denen dann in China produzieren: Für manche Tech-Firmen ist das möglich. Künftig soll das nur noch gehen, wenn die Hersteller in den Vereinigten Staaten eine Lizenz erwerben.
Die Fraktionsspitzen von Union und SPD geben sich bei ihrer Klausur in Würzburg betont einträchtig. Sie versprechen, fortan netter zueinander zu sein. Aber davon werden die Probleme nicht weniger.