Sport
In wenigen Tagen soll Owen Ansah bei der Leichtathletik-EM um Medaillen sprinten. Doch wegen einer verpassten Dopingprobe im Juli schlägt die Nada nun eine lange Sperre vor. Auch seine deutschen Meistertitel könnte Ansah verlieren.
Seit der verkorksten WM kommt der Fußballverband Südkoreas nicht zur Ruhe. Laut Medienberichten soll die KFA Referees Besuche in speziellen Massagesalons bezahlt haben – auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel.
Es gibt wieder Ärger wegen der Wasserqualität in der Seine. Isabel Gose zieht trotzdem durch und gewinnt ihr erstes Einzel-Gold im Freiwasser.
Trotz des Rückzugs der Fifa-Pläne für eine Öffnung gegenüber Investoren hält die Uefa den Druck auf den Fußball-Weltverband aufrecht. Noch seien die Bedingungen für eine Rückkehr der Europäer zu Fifa-Wettbewerben nicht erfüllt.
Ägyptens Fußballheld Mohamed Salah hat in der Türkei unterschrieben und wird begeistert empfangen. Der langjährige Stürmer des FC Liverpool zeigt sich gerührt. Von einer Legende seines Ex-Clubs gibt es jedoch Kritik am Wechsel.
Wer gehofft hat, das Scheitern von Gianni Infantinos Investorenplänen könnte das Böse aus dem Fußball vertreiben, hat die Empörung der Verbände missverstanden. Darum ging es die ganze Zeit nicht.
RB Leipzig verliert ein Toptalent, darf sich aber mit mindestens 125 Millionen Euro trösten: So viel war Real Madrid die Verpflichtung des ivorischen Nationalstürmers Yan Diomande wert.
Fabian Reese galt bei Hertha BSC als Identifikationsfigur. Dass der Offensivspieler dann innerhalb der zweiten Liga zum VfL Wolfsburg wechselte, nehmen ihm viele Fans übel. Nun erklärt sich Reese.
Die Krisensitzung der Fifa endete mit demonstrativer Geschlossenheit der Führungsriege. Internationale Medien rechnen nicht mit einem zeitnahen Abtritt Gianni Infantinos, fragen aber: »Hat er noch genug Freunde?«
Sie haben beim Asien-Cup in Australien die Hymne Irans nicht mitgesungen und wurden danach angefeindet. Nun haben zwei iranische Fußballerinnen eine neue Heimat gefunden.
Bei ihrem Krisentreffen in Marokko gesteht die Fifa zwar ein, es habe bei den umstrittenen Investorenplänen Fehler gegeben. Dennoch unterstützt die Führungsspitze demonstrativ ihren in die Kritik geratenen Präsidenten.
Der frühere Weltfußballer Luís Figo ätzt gegen Gianni Infantino. In einem Gastbeitrag schreibt er, für die Wahrung der Würde des Fifa-Präsidenten sei es zu spät – für die Rettung des Fußballs nicht.