Schlagzeilen
Bei einem Bürgerdialog wies Friedrich Merz eine schwer an Krebs erkrankte Frau schroff zurecht. Eine direkte Entschuldigung gab es zunächst offenbar nicht, dafür nun aber eine Autogrammkarte.
Justizministerin Hubig spricht sich für eine Verschärfung des Sexualstrafrechts aus. Verjährung nach fünf Jahren bei Vergewaltigung hält die SPD-Politikerin für »zu kurz« und plädiert für eine deutliche Verlängerung der Frist.
Mit seinem Iranfeldzug hat der US-Präsident die Inflation angeheizt. Der neue Zentralbankchef Kevin Warsh wird Donald Trump wohl enttäuschen – und die Zinsen kaum senken. Im Euroraum dürften Kredite teurer werden.
Gastbeiträge, die verdächtig nach KI klingen. Zitate, die es womöglich so nicht gibt: Thüringens Regierungschef Mario Voigt steht in der Kritik. Die »FAZ« hat nun einen seiner Beiträge zurückgezogen.
Sachsens Justizministerin Constanze Geiert möchte, dass Politikerbeleidigung kein eigener Strafrechtsparagraph mehr ist – auch weil er die Mehrheit der Angepöbelten nicht schützt.
Autor Stephan Anpalagan hat seine Kriegsdienstverweigerung widerrufen, Aktivist Simon David Dressler hält Deutschland für nicht schützenswert. Im SPIEGEL-Talk streiten sie über die Rückkehr der Wehrpflicht.
Die Ukraine, Nahost, die Finanzen – das sind die Themen beim anstehenden EU-Gipfel in Brüssel. Innenpolitisch dominiert das Dauerthema Reformstau. Wie äußert sich Friedrich Merz dazu im Parlament? Die Rede jetzt live.
Lars Klingbeil und Bärbel Bas sind als Parteichefs unter Druck. In der SPD wird bereits über Nachfolger spekuliert. Darunter sind alte Bekannte.
Einmal rauf, beliebig oft runter: Seit gut zwei Monaten gilt die 12-Uhr-Regel für Benzinpreiserhöhungen. Was Autofahrern mehr Berechnbarkeit bringen sollte, führt laut ADAC zu höheren Ausschlägen als je zuvor
Die Wirtschaft gibt Rekordsummen aus, um die Politik der EU zu beeinflussen – das zeigt eine aktuelle Analyse. An der Spitze stehen US-Techkonzerne wie Amazon und Apple.
In Mexiko beginnt die Fußball-WM der Herren. In der SPD braut sich Unmut über die Parteispitze zusammen. Und in Frankfurt entscheidet die EZB über den Leitzins. Das ist die Lage am Donnerstagmorgen.
Mehr als drei Stunden sprachen Bundesregierung und Sozialpartner. Zumindest darüber, dass Reformen nötig sind, sei man sich laut Regierungssprecher Kornelius einig. Eine Gewerkschafterin verließ das Treffen »gut gelaunt«.