Ausland
Ab 2013 spricht Wladimir Putin offen über seine antiwestliche Ideologie. In Russland unterdrückt er inzwischen jede Kritik und legitimiert alles mit seinen eigenen Narrativen. Auch den Krieg gegen die Ukraine.
Mit sofortiger Wirkung hat Chef der DUP-Partei in Nordirland, Jeffrey Donaldson, sein Amt niederlegt. Er soll mit ominösen Vorwürfen aus der Vergangenheit konfrontiert sein.
Der konservative Andrzej Duda akzeptiert das neue Gesetz zum vereinfachten rezeptfreien Zugang zur »Pille danach« nicht. Die polnische Regierung hatte bereits damit gerechnet – und einen Plan B vorbereitet.
Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 führen die Taliban das Land äußerst autoritär. Auch Auspeitschungen gehören wieder zum Strafrepertoire. Innerhalb einer Woche sind gleich mehrere Fälle bekannt geworden.
Polens Regierungschef warnt vor einem großen Konflikt infolge von Russlands Angriff auf die Ukraine. Krieg sei kein Konzept der Vergangenheit mehr, buchstäblich jedes Szenario sei möglich.
Israels Militär hat offenbar eine Drohne geschickt: Ali Abed Akhsan Naim wurde in der Gegend von Basurije im Libanon getötet. Der ranghohe Hisbollah-Kader soll für Angriffe auf israelische Zivilisten verantwortlich gewesen sein.
Marine und Luftwaffe erlauben es bereits seit Jahren. Angesichts niedriger Rekrutenzahlen hat jetzt auch das britische Heer ein Einsehen: Künftig ist es Soldaten erlaubt, Bart zu tragen. Doch die neue Freiheit hat Grenzen.
Bis zu 500.000 neue Soldaten sollten für die Ukraine rekrutiert werden – das hat für Ärger in der Bevölkerung gesorgt. Nun versucht Oberbefehlshaber Syrsky zu beruhigen: Die Zahl sei deutlich nach unten korrigiert worden.
Die israelische Historikerin Fania Oz-Salzberger wünscht sich von Deutschland »unerbittlichen Druck« auf Premier Netanyahu. Nur so könnten die Geiseln freikommen und die Kämpfe enden. Welche Sanktionen unterstützt sie?
Roter Teppich in Teheran: Ismail Haniyyeh wird seit Dienstag von der iranischen Elite hofiert. Nun war Mohammad Bagheri dran. Beim Treffen mit dem Leiter des Hamas-Politbüros verdammte er Israel.
Seit 15 Jahren überprüfen die Vereinten Nationen mögliche Verstöße Pjöngjangs gegen internationale Sanktionen. Wegen Russlands Gegenstimme muss das Expertengremium die Arbeit Ende April beenden.
In kaum einem Land werden so wenig Kinder geboren wie in Südkorea. Die Politik hofft, dass ein neuer Hochgeschwindigkeitszug Abhilfe schafft: Der GTX im Großraum Seoul soll den Menschen mehr Zeit für eine Familie verschaffen.