Ausland
Israels Premier Netanyahu kippt nach dem Ausstieg von Ex-Verteidigungsminister Benny Gantz sein Kriegskabinett. Eine Neuauflage soll es nicht geben – die ultrarechte Regierung macht ohne Opposition weiter.
Israels Premier Netanyahu kippt nach dem Ausstieg von Ex-Verteidigungsminister Benny Gantz sein Kriegskabinett. Eine Neuauflage soll es nicht geben – die ultrarechte Regierung macht ohne Opposition weiter.
1,3 Millionen Migrantinnen und Migranten aus mehr als 177 Staaten haben in diesem Jahr bereits Mexiko durchquert. Unter ihnen sind auch rund 3000 Minderjährige.
Weil Russland Kraftwerke zerstört, müssen ukrainische Behörden immer öfter den Strom abschalten. Das beeinträchtigt Familien, viele Berufsgruppen – und das Fernsehprogramm.
Ein schwerer Unfall am Sonntagabend forderte zwei Menschenleben: In Esslingen verlor ein 54-jähriger Fahrer die Kontrolle über sein Auto und raste ungebremst gegen einen Ampelmast, an dem sich mehrere Fußgänger befanden.
Die Forscher sprechen von einem »äußerst besorgniserregenden« Trend: Weltweit werden mehr Nuklearwaffen einsatzbereit gehalten als noch 2023. Auch die Zahl der Sprengköpfe in Entwicklung wächst.
Die Lage an der libanesischen Grenze spitzt sich weiter zu: Israels Armeesprecher warnt die Hisbollah vor drastischen Konsequenzen im Falle einer Eskalation des Konflikts. Uno-Beamte sprechen von einer »sehr realen« Gefahr.
Verwirrung um die »taktische Pause«: Offenbar hat das israelische Militär die zeitlich begrenzte Waffenruhe vorab nicht mit der Regierung besprochen. Premier Netanyahu kritisiert das Vorgehen als »inakzeptabel«.
Eine Konferenz zum Frieden in der Ukraine ist in der Schweiz zu Ende gegangen – mit einem Communiqué, das nicht alle Teilnehmer unterstützen. Was das Treffen trotzdem bemerkenswert gemacht hat.
Seit mehr als einem Jahr tobt im Sudan ein brutaler Krieg. Millionen Menschen sind auf der Flucht und hungern. International findet der Konflikt trotzdem kaum Beachtung.
Der Historiker Serge Klarsfeld entkam der Deportation im Zweiten Weltkrieg nur knapp und jagte NS-Verbrecher. Nun kündigt er an, er wolle bei einer möglichen Stichwahl in Frankreich für die Rechtspopulisten stimmen.
1980 wurde Sandra »Sandy« Hemme für einen Mord verurteilt, den sie nie begangen hat. Jetzt wurde sie offiziell freigesprochen.