Ausland
Giuliano Mignini war der Staatsanwalt, der die US-Amerikanerin Amanda Knox in Italien wegen Mordes lebenslang hinter Gitter bringen wollte. In einem neuen Podcast macht er nun eine überraschende Kehrtwende.
Vor rund 17 Jahren wird Amanda Knox fälschlicherweise für eine Mörderin gehalten. Der Mann, der sie damals anklagt, ist heute mit ihr in Kontakt – und denkt inzwischen ganz anders über sie.
Tim Walz hatte schon die Einladung angenommen, J.D. Vance hegte erst noch Bedenken: Nun steht der 1. Oktober als erster Termin für ein Fernsehduell beider Vizepräsidentschaftskandidaten für die US-Wahlen fest.
Die Verzweiflung der Menschen im von der Ukraine besetzten russischen Grenzgebiet ist groß. Doch kaum jemand beschuldigt den Mann im Kreml. Wenn sich der Unmut auch in der Elite anstaut, könnte sich das ändern.
Sechs Monate nach dem Tod von Alexej Nawalny hat seine Witwe ein offizielles Dokument der russischen Behörden zur Todesursache erhalten. In einem Video zerpflückt sie den Bericht und nennt den Tod ihres Mannes »Mord«.
Thailand sucht wieder einen neuen Regierungschef. Oder eine neue Regierungschefin: Die erst 37-jährige Paetongtarn Shinawatra soll nun als Kandidatin antreten. Favorisiert war eigentlich jemand anderes.
Er ist nur 14 Kilometer breit, aber beherbergt den wichtigen Rafah-Übergang zwischen Gaza und Ägypten: Der Philadelphi-Korridor ist strategisch von großer Bedeutung. Israels Militärchef will ihn nachhaltig kontrollieren.
Lange Jahre war Wladimir Putin im Westen ein gern gesehener Gast. Die »Financial Times« berichtet nun: Schon ab 2008 bereitete sich Russland auf einen möglichen Konflikt vor. Und übte offenbar Angriffe auf Ziele in Europa.
Ein 19-jähriger Islamist gesteht erst Anschlagspläne auf die Konzerte von Taylor Swift in Wien. Dann will er sein Geständnis zurücknehmen. Sein Anwalt nennt seine Aussagen jetzt »immens viel Unsinn«.
Die Lage in der russischen Region Kursk ist unübersichtlich: Es gibt Berichte über Rückeroberungen, aber auch über einen weiteren ukrainischen Vormarsch. Eindrücke aus dem Grenzgebiet von SPIEGEL-Mitarbeiter Fedir Petrov.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war offenbar über Pläne zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines informiert. Dies berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Quellen im ukrainischen Militärapparat.
Sie lebt in Los Angeles, nun muss sie in ein russisches Gefängnis. In Jekaterinburg ist eine US-Russin wegen angeblichen Verrats verurteilt worden. Ihr Vergehen: eine Spende in Höhe von 50 US-Dollar.