Schlagzeilen
Möglichst viele Freiwillige sind aufgerufen, an ihrem Wohnort wilde Pflanzen und Tiere zu dokumentieren. Solche Daten helfen der Wissenschaft, lokale und globale Veränderungen der Biodiversität besser zu verstehen und zu erforschen. Von M. Haas.
Künstler verlieren ihre Engagements, Journalisten werden entlassen, das Fernsehen zeigt verstärkt Heimat-Folklore - und Sendungen mit Premier Fico. Viele im EU-Land Slowakei werten das als klare Zensur und protestieren. Von M. Allweiss.
Die EU will die E-Auto-Förderung an die Produktion der Teile in Europa knüpfen. Die Vizechefin des größten chinesischen Autokonzerns hält davon natürlich überhaupt nichts – und hat eine klare Botschaft an die Politik.
Erstmals seit dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel und dem nachfolgenden Gaza-Krieg finden heute in den palästinensischen Gebieten Kommunalwahlen statt. Doch die Bedingungen könnten ungünstiger nicht sein. Von Jan-Christoph Kitzler.
Nach israelischen Angriffen im Südlibanon sind nach libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Irans Außenminister Araghtschi plant offenbar keine Gespräche mit US-Vertretern.
Sie soll Wege aufzeigen, wie Staaten aus den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas aussteigen können: In Kolumbien hat eine internationale Klimakonferenz begonnen. Gut 50 Staaten nehmen daran teil, auch Deutschland ist dabei.
Das Thema Zuckersteuer ist seit Langem blockiert: Experten fordern sie, Politiker fürchten den Vorwurf der »Bevormundungspolitik«. Jetzt kommt überraschend Bewegung in die Sache.
Wie lassen sich die Folgen abfedern, die der Iran-Krieg in Deutschland hat? SPD-Fraktionschef Miersch bringt nun das Aussetzen der Schuldenbremse ins Spiel - obwohl die Union weiteren Schulden bereits eine Absage erteilt hat.
In Beiträgen auf LinkedIn stichelte die UniCredit gegen die Commerzbank. Das hat die Finanzaufsicht auf den Plan gerufen: Es handele sich um »unzulässige Werbung«.
Von einer Terrororganisation betrieben, auf Schmugglerroute unterwegs: So rechtfertigt die US-Armee den jüngsten Beschuss eines Boots im Ostpazifik. Zwei Menschen kommen dabei ums Leben. Das Militär postet ein Video des Angriffs.
Aus dem Verteidigungsministerium in Bukarest heißt es, dass erstmals ein Gebäude durch Trümmerteile einer russischen Drohne beschädigt wurde. In der Nacht hatte Russland die Ukraine offenbar mit Hunderten Drohnen attackiert.
Die wirtschaftlichen Verwerfungen durch den Irankrieg könnten Deutschland hart treffen, warnt Matthias Miersch. Im schlimmsten Fall müssten alle Optionen auf den Tisch, auch eine Ausnahme von der Schuldenbremse.