Deutschland
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigt nach dem Anschlag auf den Berliner CSD ein härteres Vorgehen gegen sogenannte Gefährder an. Widerspruch kommt aus Hamburg.
Nach dem Mord an vier Studierenden vor vier Jahren hatte sich der Verdächtige schuldig bekannt. Ein Jahr nach der Verurteilung möchte er sein Geständnis zurückziehen – und fordert ein neues Verfahren.
Kunstvolle Deckenmalereien prägen die prachtvollen Theater im Norden Brasiliens. Nun werden sie von der Unesco geehrt. Inspiriert sind sie von europäischer Architektur – wer genau hinsieht, findet darin sogar den Eiffelturm.
Bei dem Todesopfer durch den Terroranschlag auf den Berliner CSD handelt es sich um eine 65-jährige Polin. Nun ermittelt deshalb die Warschauer Staatsanwaltschaft. Ob bei dem Anschlag auch ihre Tochter verletzt wurde, ist noch unklar.
Nur noch 15 Kilometer trennen Bordeaux von den Flammen. Der Rauch ist giftig, der Brand noch nicht unter Kontrolle. SPIEGEL-Reporterin Zoé Kammermann mit Eindrücken aus einer Evakuierungsunterkunft.
Ungarns Parlament hat einen neuen Verfassungsrichter gewählt. Ministerpräsident Péter Magyar ist bemüht, den Einfluss seines Vorgängers Orbán zu mindern. Amnesty International kritisiert das Verfahren.
Andy Burnham setzt als neuer britischer Premier ein Zeichen und empfängt den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Beide betonen die engen Kontakte. Im Anschluss reist Selenskyj zu einem schwierigeren Partner.
Obwohl der mutmaßliche CSD-Attentäter von den Behörden als "Hochrisikoperson" eingestuft wurde, war er auf freiem Fuß. Innenminister Dobrindt plädiert daher dafür, die Bewegungsfreiheit von Gefährdern einzuschränken - bis hin zur Präventivhaft.
Die Großbrände vor Madrid und Bordeaux lodern gefährlich nah an den Toren der Metropolen. Schon am Mittwoch droht die nächste Hitzewelle. Worauf es in den kommenden Stunden ankommt und wie die Lage vor Ort ist.
Vierzig Abgeordnete um Ex-Premier Mateusz Morawiecki haben die größte polnische Oppositionspartei verlassen. Nützen könnte das am Ende den Rechten.
Ja, wo fahren sie denn? Tschechiens Staatspräsident Petr Pavel war beim Großen Preis von Ungarn unterwegs. Allerdings nicht in offizieller Funktion – sondern als akkreditierter Pressefotograf.
"Fehlendes Vertrauen", "Stimmung am Boden": Die Kritik am Umgang mit Verkehrsminister Schnieder beim Kabinettsumbau hält an. Die Mainzer CDU-Landtagsfraktion sagte nun ein geplantes Treffen mit Kanzler Merz ab. Von J. Baumert.