Ausland
Viktor Orbán stützte seinen Wahlkampf auf antiukrainische Rhetorik. Nun wurde Ungarns langjähriger Ministerpräsident abgewählt – und Kyjiw rät seinen Bürgern nicht länger von Reisen ins Nachbarland ab.
Nach 16 Jahren findet in Ungarn ein Regierungswechsel statt – Péter Magyar hat die Wahl gewonnen. In der Hauptstadt sorgt das für Partystimmung. SPIEGEL-Korrespondent Jan Puhl berichtet vor Ort.
Viktor Orbán war der Klassenbeste unter den Rechtspopulisten: Sein nationalistischer Propaganda-Ton und seine rigorosen Herrschaftsmethoden waren selbst für Donald Trump Vorbild. In einem Kraftakt haben die Wähler ihn abgeschüttelt.
Zwei Amtsenthebungsverfahren hat US-Präsident Trump schon überstanden, nun drängt Obamas früherer CIA-Chef auf einen neuen Versuch. Sein Indiz: Trumps Agieren im Krieg gegen Iran.
Vor der Ungarnwahl hatte JD Vance für Viktor Orbán getrommelt. Die Wahlkampfhilfe verkehrte sich aber ins Gegenteil, im Netz spotten nun viele über den US-Vize. Ricarda Lang hat gar einen Tipp, wo er als Nächstes »helfen« könne.
Das US-Militär setzt seinen Kampf gegen mutmaßliche Drogenschmuggelboote fort: Bei einem erneuten Angriff im Ostpazifik sind fünf Menschen getötet worden.
Israels Premierminister hat israelische Soldaten im Südlibanon besucht. Er zeigte sich dabei entschlossen, die Kämpfe fortzusetzen: »Es gibt noch viel zu tun, und wir tun es.«
Die Börsenkurse in Ostasien starten mit Verlusten in die Handelswoche. Das US-Militär gibt Details zur geplanten Seeblockade der Straße von Hormus bekannt. Das Regime in Teheran warnt vor einem Bruch der Waffenruhe. Der Überblick.
Am Wochenende forderte Papst Leo XIV. ein Ende von Kriegen und kritisierte »Allmachtsfantasien«. US-Präsident Donald Trump fühlt sich offenbar angesprochen und teilt nun seinerseits gewaltig aus.
Im Interview mit einem US-Sender bekräftigt Kubas Präsident, er wolle keinen Krieg mit Washington. Zugleich gibt er sich kämpferisch: »Wenn wir sterben müssen, werden wir sterben.«
Auch vor Singapur verläuft eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten: die Straße von Malakka. Im Streit zwischen den USA und Iran über die Straße von Hormus hat sich der Stadtstaat nun ungewohnt deutlich positioniert.
Mit einer Seeblockade will US-Präsident Trump die Kontrolle über die Straße von Hormus zurückgewinnen. Die iranischen Revolutionswächter sehen in US-Kriegsschiffen, die sich der Meerenge nähern, einen Bruch der Waffenruhe.