Schlagzeilen
Die Clooney Foundation for Justice hat der Bundesanwaltschaft Recherchen über mutmaßliche Kriegsverbrechen in der Ukraine übergeben. Nun liegt es im Ermessen der Deutschen, ob sie gegen die Täter ermitteln.
Wladimir Putins übersteigerter Chauvinismus hat die russische Gesellschaft noch gewaltbereiter gemacht, sagt Sabine Fischer. Nationalismus, Sexismus und Autokratie bedingen und verstärken sich gegenseitig. Was hilft dagegen?
Der Gründer der bankrotten Kryptowährungsbörse FTX hat vor Gericht Fehler eingeräumt. Er erkenne an, dass »viele Menschen verletzt wurden«, sagte er. Aber er habe niemanden betrogen.
Gegen einen Abgeordneten der Bayern-AfD liegt nach Angaben der Partei ein Haftbefehl vor. Um wen es sich handelt, sagt die Fraktionschefin bisher nicht.
Großbritanniens Ex-Premierminister Boris Johnson (59) hat einen weiteren neuen Job.
Gegen einen frisch gewählten AfD-Landtagsabgeordneten ist ein Haftbefehl erlassen worden. Noch ist er jedoch nicht gefasst.
Für viele der jüngsten Drohschreiben mit Bezug zum Nahost-Krieg ist wohl eine Gruppe von Cyberkriminellen aus Deutschland verantwortlich. Nach Recherchen von Kontraste und "Spiegel" fiel sie schon zuvor auf. Anzeichen für ein politisches Motiv gibt es nicht.
Seit Tagen schrecken Anschlagsdrohungen gegen Schulen, Medien und ausländische Botschaften Deutschland auf. Nach Recherchen von SPIEGEL und ARD-»Kontraste« stammen sie wohl von kriminellen Trittbrettfahrern.
Die SPD tut sich schwer mit ihrem Altbundeskanzler Gerhard Schröder. In Hannover fand nun eine kleine Feier zu seinem 60. Parteijubiläum statt. Aktive Politiker blieben der Veranstaltung fern.
Weshalb Jüdinnen und Juden Angst haben in Deutschland. Warum eine Bodenoffensive in Gaza bald beginnen muss, aber gezögert wird. Und: Die Arktis sollte uns nicht kaltlassen. Das ist die Lage am Freitagabend.
Erst die Ukraine, nun Nahost - den EU-Staaten fällt es angesichts der Kriege immer schwerer, mit einer Stimme zu sprechen. Moralisch leisten sie einen Balanceakt, meint Holger Beckmann. Denn es geht auch um viel Geld.
Die EU-Staaten wollten eine gemeinsame Position zum Konflikt in Nahost finden, stattdessen arbeiteten die Regierungschefs ihre Differenzen heraus. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron trug dazu in besonderer Weise bei.