Deutschland
Die Grenze zwischen Politik und Entertainment ist in Bayern traditionell fließend. Wenn aber Auftritte des Ministerpräsidenten lachhafter wirken als das kabarettistische Derblecken am Nockherberg, wird es unheimlich.
Der Vorfall rund um eine Hilfsgüterlieferung nach Nord-Gaza mit vielen Toten sorgt für scharfe Kritik und wirft viele Fragen auf. Ägypten spricht von einem "abscheulichen Verbrechen", der UN-Sicherheitsrat wurde einberufen.
Der Parteichef will die CDU weiblicher machen. Doch bei der nächsten Wahl seiner Vizes droht ausgerechnet eine Frau abgestraft zu werden. Friedrich Merz muss eine Lösung finden.
Was tun mit Russlands eingefrorenen Vermögen? Darüber sind sich beim G20-Treffen nicht mal die westlichen Finanzminister einig. In São Paulo ringen sie darum, wie weit man im finanziellen Kampf gegen Putin gehen kann.
Mit einem neuen Gesetz will das Parlament in Ghana Homosexuelle verfolgen lassen. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm – und befürchten, die Regelung könnte in der Region zum Vorbild werden.
Am 1. April soll Karl Lauterbachs Cannabisgesetz in Kraft treten. Einigen Bundesländern geht das zu schnell. Die Justiz habe »nicht annähernd« genug Zeit, um bereits verhangene Strafen zu prüfen.
Bei einem Protest sind radikale Siedleraktivisten 500 Meter in den Gazastreifen eingedrungen, ehe israelische Soldaten sie aufhielten. Sie wollten offenbar eine provisorische Siedlung errichten.
Die CDU will deutschlandweit ihr neues Grundsatzprogramm diskutieren. Gerade im Osten muss Merz es schaffen, die Menschen zu überzeugen. Gelingt das mit einem Besuch in Chemnitz?
Die Putschisten im Niger wenden sich weiter von früheren Partnern ab.
Die konservative Regierung Großbritanniens hat sich als Ziel gesetzt, die irreguläre Einreisen zu stoppen. Die Zahl der Asylanträge sind nun deutlich zurückgegangen.
Israelische Soldaten schossen in eine Menschenmenge, die sich offenbar um Hilfsgüter drängte. Die Uno und die USA verurteilen den Vorfall. Deutschland stockt seine humanitären Lieferungen auf – »zur Not auch aus der Luft«.
Radikale Siedler demonstrierten am Grenzübergang nach Gaza und durchbrachen ihn schließlich. Die israelische Armee konnte die Aktivisten stoppen.