Schlagzeilen
In Russland gilt ein Gesetz, das Organisationen, die Geld aus dem Westen erhalten, als »ausländische Agenten« einstuft. Eine ähnliche Version will auch die georgische Regierung verabschieden. Tausende protestierten.
Mit Kinderschuhen und Plakaten machen Aktivisten vor der Haustür von Labour-Chef Keir Starmer auf das Leid in Gaza aufmerksam. Die Polizei nahm drei Personen fest.
Eine Gerichtsentscheidung aus Arizona sorgt in den USA für Wirbel. Ein 160 Jahre altes Gesetz, das Gefängnisstrafen für abtreibende Ärzte vorsieht, ist plötzlich wieder gültig.
Nicht mal nach einer Vergewaltigung soll ein Schwangerschaftsabbruch legal sein: Der Oberste Gerichtshof von Arizona hat den Weg für ein Gesetz freigemacht, das älter ist als der Staat selbst. Es gebe halt kein neueres.
Lilia Tschanyschewa leitete ein Lokalbüro von Alexej Nawalny im russischen Hinterland. Für den Kreml eine »extremistische Organisation«, 2023 wurde sie zu Haft im Straflager verurteilt. Jetzt verschärfte ein Gericht das noch.
Schon bald könnten Schwangerschaftsabbrüche in einem weiteren US-Bundesstaat nahezu unmöglich sein.
Vor dem Koalitionsausschuss hat Bundesfinanzminister Christian Lindner im Streit um die Kindergrundsicherung mehr Arbeitsanreize für erwerbsfähige Sozialleistungsempfänger gefordert.
Wolodymyr Selenskyj glaubt noch immer an den Sieg der Ukraine im Krieg gegen Russland. Dazu stellt er eine Forderung an die westlichen Verbündeten.
»Beseelt von dem Willen, dem Frieden zu dienen«: In einem offenen Brief verlangen brandenburgische Kommunalpolitiker ein Ende der Waffenlieferungen an Kiew. Sie kommen aus einer ganz großen Koalition von rechts nach links.
Der minderjährige Ethan C. erschoss 2021 an seiner Schule vier Mitschüler. Er selbst sitzt lebenslang im Gefängnis. Jetzt wurden auch seine Eltern zu Haftstrafen verurteilt - ein Novum in den USA.
Von der üblicherweise freudigen Stimmung zum Zuckerfest fehlt im Gazastreifen in diesem Jahr jede Spur. Eine Familie erzählt, wie sie das Fest in Kriegszeiten begehen - geprägt von Trauer, Furcht und Ungewissheit. Von Clemens Verenkotte.
Die Zahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen - besonders unter Migranten. Als Gründe nennt Innenministerin Faeser in den tagesthemen hohe Zuwanderungsraten - und Probleme bei der Integration.