Wirtschaft
Wer im Pflegeheim lebt, muss dafür immer mehr selbst bezahlen. Die monatlichen Kosten sind innerhalb eines Jahres um durchschnittlich 211 Euro gestiegen, die Kostenbremsen wirken kaum.
Auch wenn es »politisch unpopulär« ist: Die Menschen in Deutschland werden laut dem Präsidenten der Bundesbank im Alter länger arbeiten müssen. Sonst drohe der Gesellschaft ein Verlust an Wohlstand.
Auf Stromkunden kommt ein neuer Aufschlag zu: Die Bundesregierung arbeitet an einer zusätzlichen Abgabe. Sie soll den Umbau der Energieversorgung mitfinanzieren.
Wer hat, dem wird gegeben: Deutsche mit mehr als 100 Millionen US-Dollar verzeichneten 2023 laut einer BCG-Untersuchung mit Abstand das größte Plus bei ihren Vermögen. Das dürfte die »überdurchschnittlich« hohe Ungleichheit verstärken.
VW soll laut einem russischen Gericht seinem früheren Geschäftspartner Gaz viel Geld bezahlen. Der deutsche Autohersteller hatte sich nach Beginn des Ukrainekriegs aus der Fabrik in Nischni Nowgorod zurückgezogen.
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es von einst 1400 Küstenfischern heute noch 160 – und selbst die können von Hering und Dorsch nicht mehr leben. Neue Ideen sollen helfen, den Berufsstand zu retten.
Der Insolvenzverwalter des 2020 kollabierten ehemaligen Dax-Konzerns Wirecard hat mittlerweile Hunderte Millionen Euro gesichert. Die Schadenssumme decken sie nicht.
Der Markt für neue Heizungen kommt weiterhin nicht in Schwung. Die Nachfrage insbesondere nach Wärmepumpen sinkt. Den Grund sieht die Branche in der Politik der Ampelregierung.
Ein Aktionär störte sich an der Vergütung von 56 Milliarden Dollar von Elon Musk – und erhob erfolgreich Klage. Die beauftragten Anwälte wollen nun allerdings selbst eine gewaltige Summe von dem Autokonzern.
Sparkassen versprachen jahrelang Zinsen plus eine Prämie, doch die Vertragsklauseln waren einseitig. Nun steht Hunderttausenden Kunden nachträglich Geld zu. Zur Frage, wie viel, hat nun der Bundesgerichtshof geurteilt.
Für die Elektroauto-Förderung fehlte das Geld, bei Dienstwagen soll es aber Entlastungen geben. Wirtschaftsminister Habeck rechnet mit einem »Nachfrage-Push«, der Mercedes-Chef freut sich auf neue Aufträge.
Tassla-Gate bei Tesla: In der Fabrik des US-Autokonzerns südlich von Berlin sollen in großem Stil Kaffeetassen abhandengekommen sein. Rein statistisch hat laut Werksleiter jeder Beschäftigte fünf mitgehen lassen.