Schlagzeilen
Israel und seine Verbündeten reagieren empört auf einen möglichen Haftbefehl gegen Premier Netanyahu – dem könnte das innenpolitisch sogar nutzen. International drohen jedoch erhebliche Probleme.
Der Antrag des Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs auf Haftbefehle gegen die Führung Israels und der Hamas offenbart tiefe Gräben in der EU. Die Mitgliedsstaaten reagieren höchst unterschiedlich. Von Sabrina Fritz.
Der laxe Umgang mit dem Potsdamer »Remigrationstreffen« wird der AfD zum Verhängnis: Frankreichs Rechtspopulisten wollen in Brüssel künftig nicht mehr mit den Deutschen koalieren.
Aufnahmen aus dem Boeing-Inneren lassen erahnen, was sich bei den Turbulenzen abgespielt hat, bei denen ein Passagier ums Leben kam. Nach der Notlandung in Bangkok versorgen Sanitäter die verletzten Passagiere.
Zwei neue Studien ziehen prinzipiell ein positives Fazit zur Integration ukrainischer Geflüchteter in den Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Beschäftigungsquoten in Deutschland aber eher niedrig.
In Iran sucht das Regime einen Nachfolger des verunglückten Präsidenten. Im Pazifik wird Frankreich gewaltsam an seine Rolle als Kolonialmacht erinnert. Und im deutschen Südwesten ziehen Regenwolken auf. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Im Prozess um die Zahlung von Schweigegeld des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ist die Befragung der Zeugen beendet. Trump selbst sagte - anders als von ihm angekündigt - nicht aus.
Die Zahl der politisch motivierten Straftaten hat 2023 einen Höchststand erreicht. Besonders stark gestiegen sind antisemitische Fälle sowie Angriffe auf Mandatsträger. Von Jan-Peter Bartels.
Ein möglicher Haftbefehl gegen Israels Premier Benjamin Netanyahu und seinen Verteidigungsminister beunruhigt die Bundesregierung. Boris Pistorius kritisiert den Antrag des internationalen Chefanklägers.
Der Rassemblement National kündigt der AfD die Kooperation auf. Die verliert damit einen ihrer mächtigsten Partner im EU-Parlament.
Die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Länder wie Russland gilt in der EU zunehmend als Bedrohung.
Zum achten Mal ist Außenministerin Baerbock zu Besuch in der kriegsgebeutelten Ukraine – eine Solidaritätsvisite in Zeiten schwindender Hilfe. Vor Ort warnt sie vor westlichem »Zaudern«.