Schlagzeilen
Schon in wenigen Tagen könnte offenbar wieder Öl aus Russland nach Ungarn fließen. Wahlverlierer Viktor Orbán hatte bereits angekündigt, dann auch seine Blockade der EU-Hilfen für Kyjiw aufzugeben.
Die Versorgung mit Kerosin bleibt angespannt, auch wenn die Politik beschwichtigt. Bleibt die Straße von Hormus weiter gesperrt, dürften Flugpläne weiter ausgedünnt und Tickets noch teurer werden. Von Ingo Nathusius.
Er war Präsident Afghanistans und lebt heute wie ein Gefangener im eigenen Land: Hamid Karzai engagiert sich in seiner Heimat für die Rechte von Frauen und Mädchen. Dafür zahlt er einen hohen Preis.
Der britische Premier hat die Ernennung des Epstein-Vertrauten Mandelson zum Botschafter der USA als Fehler bezeichnet. Im Parlament übernahm er die Verantwortung – trotzdem werden die Rücktrittforderungen zahlreicher.
Beim Feuer in der Bar Le Constellation starben 41 Menschen. Der Sicherheitschef des Ortes soll seit Jahren gewarnt haben: Das Personal reiche nicht für Brandschutzkontrollen. Der Gemeindepräsident will von nichts gewusst haben.
Weil Deutschland mehr Drohnen an die Ukraine liefern will, hatte Moskau deutschen Rüstungsfirmen gedroht. Nun zog das Auswärtige Amt in Berlin Konsequenzen und bestellte den russischen Botschafter ein.
Diese Aufnahmen sollen nach russischen Angaben die Festnahme einer Frau mit deutschem Pass zeigen, sie soll einen Anschlag geplant haben. Doch die Darstellung wirft Fragen auf.
Die Kriminalitätsstatistik sagt viel über die Herausforderung der Migration. »Nius« wenig über den Zustand des Journalismus. Und Friedrich Merz alles zum Niedergang Deutschlands. Das ist die Lage am Montagabend.
Er wird schon als der »neue Orbán« gehandelt, doch was Rumen Radew in seinem neuen Amt konkret vorhat, blieb im Wahlkampf unklar. Moskau jedenfalls zeigt sich erfreut über den neuen Partner.
Die USA haben ihren Druck auf Kuba zuletzt massiv verstärkt. Friedrich Merz distanziert sich nun von einer möglichen Militäraktion. Dafür gebe es »keine Grundlage«, sagte der Kanzler.
Viele Libanesen machen sich derzeit auf in ihre Dörfer im Süden des Landes. Israels Armee warnt sie nun vor einer Rückkehr. Medienberichten zufolge könnten die Verhandlungen für ein Kriegsende bald fortgesetzt werden.
Der designierte Orbán-Nachfolger Péter Magyar hat in Ungarn die ersten Minister seiner künftigen Regierung benannt. Sein Kabinett soll aus 16 Mitgliedern bestehen – darunter Ex-Manager von Vodafone und Shell.