Wirtschaft
Der VW-Betriebsrat schlägt Alarm: Europas größter Autobauer wolle drei Werke in Deutschland schließen, Zehntausende Mitarbeiter entlassen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Horrorszenario.
Die VW-Krise lässt sich lösen, aber nicht nur über sinkende Arbeitskosten, sagt Gewerkschafterin Christiane Benner. Vor dem Industriegipfel beim Kanzler fordert sie Kaufanreize für E-Autos, in der Tarifrunde höhere Löhne.
Der geplante Umbau bei VW sorgt weiter für Aufruhr. Der Konzern will einem Bericht zufolge bis zu 30.000 Stellen streichen. Laut Betriebsrat will VW mindestens drei Werke in Deutschland schließen.
Seit Wochen ringen VW und Betriebsrat um mögliche Werkschließungen und Entlassungen. Jetzt könnte es laut Betriebsrat schnell konkret werden – und brutal.
Vor den konkurrierenden Wirtschaftsgipfeln von Bundeskanzler und Finanzminister hat Sparkassen-Präsident Ulrich Reuter vor gegenseitiger Lähmung gewarnt: Nichtstun »wäre am schwierigsten«.
Um einer möglichen Abstufung durch Ratingagenturen zu entgehen, plant der kriselnde Flugzeugbauer Boeing eine Kapitalerhöhung. Geplant sind Aktienverkäufe im Wert von 15 Milliarden Dollar.
Der Volkswagen-Konzern sucht den Weg aus der Krise. Intern wird einem Bericht des »Handelsblatts« zufolge eine Liste von Maßnahmen diskutiert, die es so in der Geschichte des Unternehmens noch nicht gegeben hat.
Die westlichen Industriestaaten begegnen China mit wachsender Skepsis. Auch viele Unternehmen werden vorsichtig. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bleibt bei einem Besuch in der Volksrepublik dagegen optimistisch.
Am Dienstag finden gleich zwei große Treffen zwischen Wirtschaft und Politik statt. Die Forderungen auf den parallel stattfindenden Runden mit Kanzler Scholz und mit Finanzminister Lindner dürften sich allerdings sehr ähneln.
Arbeitgeberverbände kritisieren die Möglichkeit, sich am Telefon krankschreiben zu lassen, als Ursache für die hohen Krankenstände. Die Hausärzte dagegen sind froh über die Entbürokratisierung.
Das neue Wahrzeichen Hamburgs sollte 2028 fertig in den Himmel ragen. Nach der Signa-Pleite liegen die Bauarbeiten am Elbtower auf Eis. Laut dem Insolvenzverwalter könnte bald ein neuer Investor präsentiert werden.
Das neue Wahrzeichen Hamburgs sollte 2028 fertig in den Himmel ragen. Nach der Signa-Pleite liegen die Bauarbeiten am Elbtower auf Eis. Laut dem Insolvenzverwalter könnte bald ein neuer Investor präsentiert werden.