Schlagzeilen

Viele Ladenbesitzer, Gastronomen und Dienstleister wissen kaum, wie sie die nächsten Wochen unter Coronabedingungen überstehen sollen. Ausgerechnet jetzt fordern die Behörden zu viel gezahlte Coronahilfen zurück.

In der neuen Unionsfraktion im Bundestag leitet zukünftig die CSU die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales. Der CDU-Sozialflügel sieht das als »Torheit« und findet, ihre Partei setze falsche Prioritäten.

Die Kanzlerparty fällt aus: Olaf Scholz hat beim SPD-Parteitag nur einen Kurzauftritt. Auch sonst ist die Feierlaune gedämpft – was nicht nur an Corona liegt.

Der bisherige Parteivize Kevin Kühnert ist auf dem Parteitag der SPD mit 77,87 Prozent Zustimmung zum Generalsekretär gewählt worden. Er stärkt damit den linken Flügel im engsten Führungskreis der SPD.

Droht der SPD eine Zerreißprobe, weil Kevin Kühnert ihr Generalsekretär ist? Der Ex-Juso-Chef zog einst die Strippen, als Olaf Scholz den Kampf um den Parteivorsitz verlor. Jetzt muss er den Kanzler politisch stützen.

Thailands König Rama X. weilt seit Beginn der Corona-Pandemie im bayerischen Garmisch-Partenkirchen. Der neuen Außenministerin Annalena Baerbock gefällt der Umstand, dass der 69-Jährige möglicherweise seine Amtsgeschäfte von Deutschland aus tätigt, überhaupt nicht. Das Auswärtige Amt wird ungewohnt deutlich.

Die SPD sortiert ihre Führungsriege neu: Saskia Esken steht künftig gemeinsam mit dem bisherigen Generalsekretär Lars Klingbeil an der Spitze – der Parteitag in Berlin wählte die beiden mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

Lars Klingbeil und Saskia Esken werden die SPD in Zukunft gemeinsam führen. Zum neuen Generalsekretär wurde Kevin Kühnert gewählt.

Seit wenigen Tagen ist es offiziell: Karl Lauterbach (SPD) ist neuer deutscher Gesundheitsminister. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört derzeit das Management der Corona-Pandemie. Dass er das sehr ernst nimmt, zeigt Lauterbach schon kurz nach Amtsantritt. Von FOCUS-Online-Redakteurin Anna Schmid

Wer eine Auszeit vom Job nimmt, um sich weiterzubilden, soll künftig staatliche Unterstützung erhalten. Das sehen Pläne von Arbeitsminister Heil vor.

Ein altes Zitat bringt den CDU-Strippenzieher Nathanael Liminski immer wieder in Erklärungsnot. Jetzt hat er behauptet, der SPIEGEL habe ihn damals falsch und verkürzt zitiert. Stimmt das?

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