Schlagzeilen
Wut an den Tankstellen, Angst ums Wachstum, selbst eine Massenflucht ist denkbar: Der Irankrieg sorgt für Nervosität in der Bundesregierung. Es droht ein Überbietungswettbewerb um die populärste Forderung.
Zwei 16-Jährige pushen die FDP auf Instagram, andere touren mit Bus, Merch und Freibier durchs Ländle. Kann das die Liberalen in Baden-Württemberg über der Fünfprozenthürde halten?
Schlag gegen ein weitverzweigtes Netzwerk: Ermittler haben bei einer EU-weiten Aktion Luxuswagen und Vermögenswerte beschlagnahmt. Die Hauptverdächtigen sollen mit Steuerbetrug Millionen erwirtschaftet haben.
Deutschlands Senioren sind im Alter materiell meist schlechter gestellt als ältere Menschen in anderen Ländern. So könnte sich das ändern.
Neuen EU-Regeln sehen eine Mindestquote für europäische Bauteile bei Ausschreibungen und Förderprojekten vor. Doch die Bedenken in Deutschland sind groß. Ein Industrievertreter warnt vor einem »bürokratischen Monster«.
Sprit kostet an der Tankstelle wegen der Nahostkrise inzwischen zwei Euro und mehr je Liter. Erste Politiker sprechen sich für eine Preisbremse wie 2022 aus. Die aber hätte gleich mehrere Nachteile.
Roberto Cingolani, Chef des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo, drängt Europa zur gemeinsamen Verteidigung. Eine Führungsrolle Deutschlands sieht er jedoch skeptisch – und schickt eine Warnung an die EU-Kommission.
Kurz vor dem Militärschlag gegen Iran gingen auf den Plattformen Polymarket und Kalshi auffällige Wetten ein. Machten Insider ihr Wissen zu Geld? US-Politiker schlagen Alarm.
Volkswagen hat überraschend mehr Geld in der Kasse, die Arbeitnehmer verlangen eine Prämie aus den Milliarden. Nach SPIEGEL-Informationen zögert der Vorstand das nun mit einem Rechtsgutachten heraus. Betriebsratschefin Cavallo schäumt.
Der Ökonom Gabriel Felbermayr soll in den Rat der Wirtschaftsweisen einziehen. Das Kabinett empfiehlt seine Berufung. Der Handelsexperte folgt auf Ulrike Malmendier, deren Abgang Streit ausgelöst hat.
Die Pläne für einen gemeinsamen Kampfjet der nächsten Generation stocken seit Längerem. Nun macht der Chef des französischen Rüstungskonzerns Dassault seinem Partner Airbus schwere Vorwürfe.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters sollen Zweier-Teams mehr Sicherheit fürs Bahnpersonal bringen. Die Länder wollen jedoch nach SPIEGEL-Informationen keine solche generelle Vorgabe. Und fordern mehr Geld vom Bund.