Schlagzeilen
Deutschland und vier weitere europäische Länder bezichtigen Russland, den Kreml-Kritiker Nawalny vor zwei Jahren mit einem Nervengift getötet zu haben. Moskau habe dazu die "Möglichkeit, das Motiv und die Mittel" gehabt.
Die Veröffentlichung der Epstein-Akten setzt Politiker und Prominente in der ganzen Welt unter Druck, auch in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft will nun mögliche Verstrickungen ahnden – und einen alten Fall neu aufrollen.
Im Konflikt zwischen Gewerkschaften und dem Elektroautohersteller Tesla hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Nach einem Eklat um mutmaßliche Aufnahmen vertraulicher Gespräche laufen jetzt Ermittlungen.
Stellvertretend für das ukrainische Volk ist Präsident Selenskyj in München mit dem Ewald-von-Kleist-Preis geehrt worden. In der Laudatio hieß es, die Ukraine verdiene »den größten Respekt der gesamten freien Welt«.
Die Luftangriffe auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs werden immer wieder von Rechtsextremen instrumentalisiert, nun stießen sie auf lautstarken Gegenprotest. Auch in Hamburg gingen Tausende gegen Rechts auf die Straße.
Die angeschlagenen transatlantischen Beziehungen stehen auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Fokus. Der vergleichsweise versöhnliche Ton des US-Außenministers sorgte für Erleichterung - auch bei der EU-Außenbeauftragten Kallas.
Der ukrainische Präsident spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz über das drängendste Problem seines Landes: den Mangel an Flugabwehrraketen. Selenskyj greift bei seinem Appell zu neuen Mitteln.
US-Außenminister Rubio schwärmt von den Europäern als »Freunde«. Bundeskanzler Merz gibt sich eher angriffslustig. Was ist von all dem zu halten? SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki klärt auf.
In Polen soll eine US-Basis groß ausgebaut werden und dann auch gleich einen zeitgemäßen Namen bekommen: Fort Trump. In Bolesławiec freut man sich auf mehr Sicherheit und Umsatz. Und doch wächst die Skepsis gegenüber den USA. Von Ina Ruck.
Auf Instagram und TikTok protestieren liberale Frauen aus der Mittelschicht gegen die brutale Einwanderungspolitik der USA. Statt Yoga und Lifestyle gibt es politische Ansagen. Die Hardliner haben ein neues Feindbild.
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz haben nach Polizeiangaben bis zu 250.000 Menschen gegen das iranische Regime demonstriert. Schah-Sohn Pahlavi forderte von US-Präsident Trump, dem iranischen Volk zu helfen.
In Mainz, Köln oder Düsseldorf herrscht aktuell der (Feier-)Ausnahmezustand. Zwischen Schunkeln und Spaß wird entlang des Rheins ein ernstes Zeichen gesetzt - gegen Hass und Rechtsextremismus. Von S. Biegger.