Ausland
Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat soll freiwillig für die Ukraine gekämpft haben. Nun ist er laut einem Medienbericht bei einem russischen Artillerieangriff gestorben.
Nach heftigen Bauernprotesten will die EU-Kommission gelockerte Umweltauflagen für Landwirte erlauben. Dabei geht es unter anderem um die Regeln für Brachflächen, wie die Brüsseler Behörde am Freitagabend mitteilte.
Bis zum Sonntag dauert die sogenannte Präsidentschaftswahl in Russland, bei der Amtsinhaber Wladimir Putin keine ernsthafte Konkurrenz hat. Zum Auftakt gab es mehrere Protestaktionen.
Donald Trump wollte erreichen, dass sich die gegen ihn ermittelnde Bezirksstaatsanwältin Fani Willis aus dem Wahlmanipulationsverfahren zurückziehen muss – wegen einer Beziehung mit einem Kollegen. Der Antrag ist vor Gericht gescheitert.
In der Schwarzmeerstadt Odessa sind nach einem russischen Raketenangriff mehr als ein Dutzend Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind auch Rettungskräfte.
Eine israelische Offensive in Rafah rückt immer näher. Ministerpräsident Netanyahu hat den Plänen der Armee dazu nun seine Zustimmung gegeben. Die Vorschläge der Hamas für einen Geiseldeal sind laut dem Premier unrealistisch.
Oleg Orlow sitzt in Russland in Haft, weil er an Anti-Kriegsdemos teilgenommen und einen kritischen Artikel veröffentlicht hat. Dem 70-Jährigen wurde im Gefängnis ein Vorschlag unterbreitet, den er mit einem Scherz ablehnte.
Das erste Boot mit Lebensmitteln hat den Gazastreifen erreicht. Das Signal: Israel soll humanitäre Hilfe nicht mehr blockieren können. Wie die »Seebrücke« funktioniert – und warum sie nicht nur den Menschen im Kriegsgebiet hilft.
SPD-Fraktionschef Mützenich sprach im Bundestag über ein mögliches »Einfrieren« des Ukrainekriegs. Der Ex-Botschafter des Landes Melnyk reagiert mit gewohnter Schärfe. Doch auch die Grünen sprechen von einem Rückfall in eine alte Politik.
Es brauche eine neue Sprache, um das Regime in Moskau zu beschreiben, sagt der Historiker Karl Schlögel. Hoffnungen für Russland habe er kaum noch, doch Geschichte sei offen: Europa sei dem Herrscher im Kreml nicht ausgeliefert.
Eine ausreichende Mehrheit der EU-Staaten unterstützt ein europäisches Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschenrechte. Das bestätigten mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Deutschland enthielt sich im Ausschuss der ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten auf Drängen der FDP.
Seit heute sollen die Russen ihren Präsidenten im Amt bestätigen. EU-Ratspräsident Michel reagiert mit Sarkasmus auf die Wahl-Farce.