Ausland
Denis Kostev wurde aus der Ukraine nach Russland verschleppt – und dort zu einem Maskottchen der russischen Kriegsmaschinerie. Nun ist Kostev geflohen. Seine Geschichte zeigt, wie skrupellos Russland Kinder einspannt.
Im bayerischen Murnau sind am Samstag zwei ukrainische Soldaten hinter einem Einkaufscenter erstochen worden. Am Sonntag kamen neue Details ans Licht. Die Blutspur führte bis zur Wohnungstür eines Russen.
Forough Alaei ist eine der wenigen Fotografinnen, die noch in ihrer Heimat Iran dokumentieren, wie sich die Gesellschaft verändert. Beim Nowruz, dem jährlichen Neujahrsfest, überwinden die Menschen kulturelle Gräben.
Seit 18 Jahren sitzen die mutmaßlichen 9/11-Hintermänner im US-Militärgefängnis Guantanamo auf Kuba. Ein Prozess ist immer noch nicht in Sicht. Besuch in einer kafkaesken Zwischenwelt.
Sehnlichst wartet die ukrainische Armee auf die Lieferung der versprochenen westlichen Waffen. Laut Oberbefehlshaber Oleksandr Syrsky hat sich die Lage an der Front verschlechtert.
Bei einem Angriff auf einen Hilfskonvoi in Gaza Anfang April starben sieben Mitarbeiter von World Central Kitchen. Trotz der Gefahr wird die NGO ihre Arbeit wieder aufnehmen, viele Lastwagen stehen schon bereit.
Seit fünf Jahren sitzt Japans Kaiser Naruhito auf dem Thron. Bisher fällt er durch Schweigen auf. Im Kampf gegen schwindendes Interesse der Landsleute wird die älteste Monarchie der Welt nun auf Instagram aktiv.
Das Richtige gesagt, das Falsche getan: Benjamin Netanyahus Warnungen vor Iran stehen politischen Fehlern gegenüber. Was bedeutet das für Israel – und was geschieht, wenn der Regierungschef stürzt?
Die ultrarechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird Spitzenkandidatin ihrer Partei bei der Europawahl Anfang Juni. Es ist ein Stimmungstest – ins EU-Parlament wechseln will sie sicher nicht.
US-Diplomaten und Spione leiden unter mysteriösen Symptomen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel bis zur Arbeitsunfähigkeit. Alles Anzeichen für das Havanna-Syndrom. Unter Verdacht: Putins Geheimgruppe »29155«.
Straftätern aus kriminellen Netzwerken sollen künftig bis zu 20 Jahre Haft drohen. Mit einer Reihe härterer Maßnahmen will Frankreichs Justizminister Éric Dupond-Moretti vor allem gegen den Drogenhandel vorgehen.
Konstantin Gabow und Sergej Karelin drohen Haftstrafen bis zu sechs Jahren. Moskau beschuldigt sie, für die von Russland verbotene Stiftung des verstorbenen Kremlkritikers Alexej Nawalny gearbeitet zu haben.