Ausland
Das Palästinenserhilfswerk in Israel steht zunehmend in der Kritik. Nun haben Angehörige von Opfern Klage gegen die UNRWA eingereicht. Sie geben der Organisation eine Teilschuld an dem Hamas-Überfall.
Ein Landwirt hat auf einer Wiese im niedersächsischen Landkreis Stade, in dem nach dem verschwundenen Jungen Arian gesucht worden war, die Leiche eines Kindes gefunden.
Mehr als 100 Medienschaffende sind seit Kriegsbeginn im Gazastreifen getötet worden. Zusammen mit internationalen Partnern dokumentiert der SPIEGEL, wie gefährlich ihre Arbeit dort ist. Auch weil die israelische Armee ihren Tod zumindest in Kauf nimmt.
»Wenn Ihr dies seht, heißt das, dass er draußen ist«: Stella Assange wendet sich in einem Video an die Öffentlichkeit. Darin startet sie einen Spendenaufruf für ihren Ehemann Julian – für dessen Genesung.
Der Fall Julian Assange kommt in Bewegung: Laut Gerichtsunterlagen wird sich der Whistleblower in einem US-Anklagepunkt schuldig bekennen. Im Gegenzug kann er offenbar in seine Heimat Australien zurückkehren.
Laut saudischen Staatsmedien sind 1301 Pilger auf ihrer Reise nach Mekka ums Leben gekommen. Wie konnte es erneut zu so vielen Toten kommen? Und: Warum gehen Menschen dieses Risiko ein?
Ein ukrainischer Generalleutnant soll seine Soldaten schlecht auf den Kampf vorbereitet haben und für viele Todesfälle verantwortlich sein. Nun hat Präsident Selenskyj den Offizier entlassen.
Emmanuel Macron glaubt, dass die Programme der radikalen Rechten und Linken das Zeug dazu haben, Frankreich in einen Bürgerkrieg zu stürzen. RN-Chef Bardella erklärt derweil, nur im Falle einer absoluten Mehrheit regieren zu wollen.
Seit Monaten blockiert Ungarn neue Hilfen für die Ukraine. Nun haben die Außenminister der EU einen Weg gefunden, die Blockade zu umgehen. In Ungarn ist man von dem »beispiellosen Verstoß« erzürnt.
Die einstige Vizepräsidentin der Trump Organization berichtet, Donald Trump habe während seiner Zeit als Unternehmer Nazi-Anspielungen gemacht. Heute nennt sie ihn eine »Gefahr für die Demokratie«.
Appell der Außenministerin: Annalena Baerbock ist erneut nach Nahost gereist, redet den Israelis ins Gewissen, verlangt von der Terrororganisation Hamas ein Einlenken – und lobt den Waffenstillstandsplan von Joe Biden.
Philippe Lazzarini hat vor dem Aufsichtsgremium des Uno-Palästinenserhilfswerks in Genf eine Ansprache gehalten. Er bezeichnete das Kriegsgebiet für Männer, Frauen und Kinder als »lebende Hölle«.