Ausland
»Teflon-Merkel« – so nannte das US-Außenministerium die deutsche Kanzlerin hinter verschlossenen Türen. Diese und weit brisantere Enthüllungen lieferte WikiLeaks. Gründer Julian Assange durchlebte dafür ein Martyrium.
In Israel müssen Ultraorthodoxe künftig in der Armee dienen. Die Entscheidung des Obersten Gerichts setzt die Regierung von Benjamin Netanyahu weiter unter Druck.
Gewaltsame Ausschreitungen in Nairobi: Die Polizei eröffnet das Feuer auf Demonstranten, die das Parlament stürmen wollten. SPIEGEL-Korrespondent Heiner Hoffmann ist in Kenias Hauptstadt. Seine Eindrücke im Video.
Julian Assange wird zum Gerichtstermin auf der Pazifikinsel Saipan erwartet. Nun ist das Flugzeug, in dem der WikiLeaks-Gründer wohl sitzt, in Richtung des US-Außengebiets gestartet. Der Flug stößt online auf großes Interesse.
Präsident Selenskyj sagte, sein Land warte »seit Jahrzehnten« auf diesen Moment: Die EU hat die Beitrittsgespräche mit der Ukraine offiziell gestartet. Das Verfahren mit ungewissem Ausgang kann Jahre dauern.
In der multiethnischen Republik Dagestan haben Bewaffnete 20 Menschen getötet und mehrere Kirchen und Synagogen angegriffen. Lange galt die Region als Keimzelle für Islamismus. Die wichtigsten Antworten.
Auf der griechischen Insel Hydra ist ein Wald abgebrannt, vermutlich weil die Crew einer Luxusjacht ein Feuerwerk entzündete. Anruf bei Kapitän Kalliabetsos, der ebenfalls in der Gegend schippert.
In Solingen sind fünf Menschen bei einer Explosion verletzt worden. Darunter auch ein Verdächtiger. Die Behörden lösten Großalarm aus.
Der Präsident warnt: Frankreich droht angeblich ein »Bürgerkrieg«, falls Rechts- oder Linksradikale die Parlamentswahl gewinnen. Das ist nicht nur völlig überzogen. Emmanuel Macron ist auch selbst unverantwortlich radikal.
WikiLeaks, internationaler Haftbefehl, Asyl in der Botschaft Ecuadors, drohende Auslieferung an die USA: Seit 2006 beschäftigt Julian Assange die Welt. Die Chronologie des juristischen Tauziehens um den Whistleblower.
Während einer Haushaltsdebatte haben Demonstranten das Parlament in Nairobi gestürmt und teilweise in Brand gesetzt. Die Polizei antwortete mit Schüssen, es wurden offenbar mehrere Menschen getötet und viele verletzt.
Nach 14 Jahren juristischem Gezerre ist Julian Assange, der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, auf dem Weg zu seiner Familie. Der Preis: ein Teilgeständnis. Seine Anhänger feiern die Freilassung als Sieg der Meinungsfreiheit.