Ausland
Emmanuel Macron hat Syrien als erster westlicher Staatschef besucht – samt großer Wirtschaftsdelegation. Der Chef des Energiekonzerns TotalEnergies bezeichnet das Ex-Bürgerkriegsland bereits als mögliche Alternative zur Straße von Hormus.
Das Pentagon ist klein dagegen: Ägyptens Machthaber Abdel Fattah el-Sisi hat seinen Militärs eine Mega-Immobilie geschenkt, auf die Donald Trump neidisch sein dürfte.
Vor fast vier Wochen wurde Republikaner-Urgestein Mitch McConnell ins Krankenhaus eingeliefert. Seitdem wurde der 84-Jährige öffentlich nicht gesehen, sein Büro hält sich äußerst bedeckt. Die Opposition heizt Gerüchte an.
Bei einer Razzia gegen Einwanderer ist in Houston ein Mexikaner getötet worden. Der Mann soll angeblich versucht haben, einen Beamten mit seinem Auto zu erfassen. Bürgerrechtler fordern eine unabhängige Untersuchung.
Die Ukraine bietet sich der Nato als Partner bei unbemannten Waffensystemen an. Mit drei Ländern seien Kooperationen geschlossen worden, meldet Präsident Wolodymyr Selenskyj. Auch mit Deutschland sei ein Abkommen geplant.
Washington macht das Regime in Teheran für die jüngsten Tankerangriffe in der Straße von Hormus verantwortlich. Jetzt meldet das US-Militär neue Attacken auf Ziele in Iran. Das Timing ist bemerkenswert.
Erst vor rund zwei Wochen lockerten die USA als Teil des Rahmenabkommens Sanktionen auf iranisches Öl. Nun kommt es zur Kehrtwende. Das Verhalten Teherans in der Straße von Hormus sei für die USA »völlig inakzeptabel«.
In einer spektakulären Volte erklärt sich Marine Le Pen zur Präsidentschaftskandidatin des rechten »Rassemblement National«. Und schiebt dabei ihren Ziehsohn Jordan Bardella zur Seite, der der Patriarchin offenbar zu unabhängig geworden war.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen möchte weiterhin bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten. Gegen die Entscheidung eines Gerichts möchte sie Revision einlegen, um den Wahlkampf ohne Fußfesseln führen zu können.
Elizabeth Leon hofft, dass die Abwesenheit von Leichengeruch ein gutes Zeichen ist: Im schwer verwüsteten Bundesstaat La Guaira graben sie und die Rettungstrupps sich mit bloßen Händen durch die Trümmer, auf der Suche nach vermissten Angehörigen.
Die Europäer wollen US-Präsident Donald Trump mit Aufrüstung, Ukrainehilfen und Rüstungsdeals überzeugen. Doch in Ankara zeigt sich erneut: Auf diese US-Regierung ist kein Verlass. SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki ordnet den Beginn des Treffens ein.
Russland und die Ukraine attackieren zuletzt beide massiv die Hauptstadt des Gegners. Es ist ein ungleiches Duell, was die Mittel angeht – und die Ziele.