Schlagzeilen
Mali ist seit Wochen weitgehend von Benzin- und Diesellieferungen abgeschnitten. Verantwortlich dafür sind radikale Islamisten, die mit der Terrororganisation al-Qaida verbündet sind. Sie drohen, das westafrikanische Land zu übernehmen.
Die Arbeitgeber kritisieren die Erhöhung der Mütterrente. Das Wahlergebnis in den Niederlanden steht fest, und Außenminister Wadephul glaubt nicht an die baldige Rückkehr von Syrerinnen und Syrern. Das ist die Lage am Freitagabend.
Weinranken, Kreuze und Reliefs mit Darstellungen der Gottesmutter: In Teheran hat eine neue U-Bahn-Station eröffnet, die nach Maria benannt ist. Die wenigen Christen in Iran freuen sich.
Hurrikan »Melissa« gilt als einer der stärksten Wirbelstürme, die je im Atlantik aufgetreten sind. Mehrere Tage nach dem Durchzug ist die Not auf Jamaika groß. Bilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
Dutzende Reporter haben das Pentagon verlassen, weil die US-Regierung sie drangsalierte, unter ihnen auch Journalist JJ Green. Wie er den Walk-out erlebte und warum er doch Hoffnung hat.
Weil sie offenbar die Weitergabe eines Videos genehmigt hat, das israelische Soldaten bei der Misshandlung eines palästinensischen Gefangenen zeigt, tritt Militärstaatsanwältin zurück. In Israel bahnt sich ein neuer Kulturkampf an.
Es geht um ein jahrzehntelanges Abkommen mit Algerien: Die Partei von Marine Le Pen hat erstmals einen Antrag in der Nationalversammlung durchgebracht. Das hatte vor allem einen Grund.
In der Nähe einer Halloween-Parade in Chicago setzten Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE Anfang der Woche Tränengas ein. JB Pritzker, Gouverneur von Illinois, forderte ICE nun auf, an Halloween eine Pause einzulegen.
Seit Jahren baut Viktor Orbán die ungarische Medienlandschaft zu seinem Vorteil um. Jetzt übernimmt ein Medienhaus, das dem Umfeld des Regierungschefs zugerechnet wird, das Boulevard-Medium »Blikk«.
Nachdem Einbrecher Schmuck im Wert von mehr als 80 Millionen Euro aus dem Louvre gestohlen haben, soll das Museum besser geschützt werden. Die Kulturministerin kündigt noch für dieses Jahr neue Maßnahmen an.
Vor knapp einem Jahr zerbrach die Ampel wegen der schlechten Wirtschaftslage und der Streit über Gegenmittel. Heute ringt die neue Regierung mit denselben Problemen - und das Umfeld ist noch schwieriger geworden. Von Martin Polansky.
Hunderttausende streng religiöse Israelis haben in Jerusalem gegen die Wehrpflicht demonstriert. Oppositionsführer Yair Lapid kanzelte sie ab: »Wenn Ihr fähig seid, in den Straßen zu marschieren, dann könnt Ihr auch in der Grundausbildung marschieren.«