Schlagzeilen
International hat das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda Entsetzen ausgelöst. Es führt für bestimmte Fälle die Todesstrafe ein. Vor allem westliche Länder äußerten Kritik und kündigten Konsequenzen an.
Ihr Job sollte es eigentlich sein, illegale Einwanderung zu verhindern. Doch möglicherweise betätigten sich Grenzschützer in Griechenland als Schleuser – die örtlichen Behörden ermitteln.
Rund vier Millionen Öl- und Gas-Heizungsanlagen von Wohngebäuden in Deutschland werden nach Angaben der Bundesregierung allein im kommenden Jahr das Alter der gesetzlichen Austauschpflicht von 30 Jahren erreichen.
Ein Journalist der polnischen Minderheit in Belarus wurde in dem von Lukaschenko autokratisch regierten Land zu acht Jahren Lagerhaft verurteilt. Warschau reagiert nun mit Sanktionen.
Die Waffenruhe im Sudan ist um fünf Tage verlängert worden, auch um über ein langfristiges Abkommen zu verhandeln. Allerdings war die bisherige Waffenruhe zerbrechlich, mancherorts wurde weiter gekämpft.
Militante Serben forderten im Kosovo, albanische Bürgermeister abzusetzen – dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Schutztruppe Kfor. Soldaten seien mit Brandbomben attackiert worden, hieß es.
Führt Erdoğans Sieg bei der Stichwahl in der Türkei zu einer Massenabwanderung junger Leute? Die Stimmung in der Bevölkerung ist höchst angespannt.
Bei Zusammenstößen im Nord-Kosovo zwischen KFOR-Soldaten und militanten Serben sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Serben protestierten gegen neue, albanische Bürgermeister.
Er betrieb die Grundlagenforschung, die zur Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs und andere Tumore führte: Der Krebsforscher Harald zur Hausen ist im Alter von 87 Jahren gestorben. 2008 erhielt er den Medizin-Nobelpreis.
Die internationale Gemeinschaft reagiert empört auf Ugandas neues Gesetz gegen homosexuelle Handlungen, das sogar die Todesstrafe vorsieht. Die USA erwägen Konsequenzen, die Niederlande haben umgehend gehandelt.
Die Wahl Erdogans sei unter unfairen Umständen abgelaufen, kritisieren Wahlbeobachter. Nun wird diskutiert, wie es mit der Demokratie im Land weitergeht. Gegenüber der EU dürfte die Türkei dennoch selbstbewusster auftreten. Von Karin Senz.
Wegen des Personalmangels in der Altenpflege bleiben viele Heimplätze unbesetzt. Deshalb sei der Betrieb mancherorts nicht mehr profitabel, warnt der Bundesverband der privaten Pflegeeinrichtungen. Es drohe eine Pleitewelle.