Ausland
Lange vermied es Jerusalem, den Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich anzuerkennen – auch wegen seiner Beziehungen zur Türkei. Nun hat das Kabinett einen entsprechenden Vorschlag des Außenministers gebilligt.
Irans Behörden rechnen mit bis zu 20 Millionen Trauernden bei der Beisetzung von Ex-Staatsoberhaupt Khamenei – und bis zu 40 Grad. Israel hat den Greis zu Beginn des Irankriegs gezielt getötet.
Es war ein langer Weg: Der chinesische Dissident Dong Guangping ist nach wochenlangem Warten von Südkorea nach Kanada ausgereist. Er war mit einem Schlauchboot in China gestartet.
»Dann wird die Armee ihre Waffen gegen den Kreml richten«: Ein russischer Ex-Soldat verlangt eine Live-Audienz mit Kremlchef Wladimir Putin. Er erinnert ein wenig an Jewgenij Prigoschin. Die Folge: Schnelle Haft.
Kampfflugzeuge und Drohnen: Israel hat Hisbollah-Kämpfer im Libanon attackiert. Unklar ist, wie es einem Trupp der Schiitenmiliz geht, der in einem Tunnel gefangen sein soll – ohne ausreichend Nahrung und Wasser.
Er warb Iraner als Spione an, schleuste Viren ein und half, geheime Waffenlager in der Islamischen Republik vorzubereiten. Hier erzählt ein früherer Mossad-Agent von seinen Operationen – und sagt, was er bereut.
Es rumort auf den Straßen Serbiens, immer wieder kommt es zu Demos gegen die Regierung. Jetzt erklärt Aleksandar Vučić, das Präsidentenamt abgeben zu wollen. Weg wäre er damit aber noch lange nicht.
Wieder ein Zwischenfall in der Straße von Hormus, wieder reagieren die USA mit Attacken in Iran. Auch aus verbündeten Golfstaaten wird Beschuss gemeldet. US-Präsident Trump verwendet einmal mehr drastische Worte.
Ein früherer Polizist aus Oklahoma soll Chef der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE werden. Nach dem Willen von Präsident Donald Trump übernimmt Lance Schroyer den Posten. Der Senat muss der Personalie noch zustimmen.
Ein gigantischer Triumphbogen, ein Golfplatz, ein Heldenpark – der US-Präsident verewigt sich im Stadtbild von Washington. Das neue Antlitz der Hauptstadt wirkt kaum mehr republikanisch.
Konzerne in Australien sollen bald deutlich mehr Strafe zahlen, wenn sie gegen das Verbot bestimmter sozialer Medien für Kinder und Jugendliche verstoßen. Denn: Eine Studie zeigt, dass die Maßnahme bisher kaum wirkt.
Ausgerechnet am Gedenktag für Militärverbrechen warb die Kaffeehauskette Starbucks in Südkorea für einen »Panzertag«. Die Folge: Massenproteste und Boykottaufrufe. Der Fall beschäftigt nun sogar die Politik.