Ausland
Das Regime in Teheran hat einen weiteren Mann im Kontext der Massenproteste vom Anfang Januar exekutiert. Laut einer Menschenrechtsorganisation wurde er im Gefängnis gefoltert, sein Geständnis erzwungen.
US-Grenzschutzbeamte sollen einen nahezu blinden Migranten nach seiner Haft bei Eiseskälte im Bundesstaat New York ausgesetzt haben. Wenige Tage später wurde der Mann tot aufgefunden. Der Fall wird nun untersucht.
Die Blockade der Straße von Hormus zwingt die Welt zum Umdenken. Gelingt der Sprung vom fossilen ins erneuerbare Zeitalter – oder droht ein neuer Konflikt, die »Achse der Petrostaaten« gegen den »Block der Elektrostaaten«?
Die Äußerung von Kanzler Friedrich Merz über eine Zielmarke für die Rückkehr von Syrern sorgt weiter für massive Irritationen. In der Auseinandersetzung mit Berlin legt Damaskus nun nach: Zwang lehne man »entschieden« ab.
US-Präsident Trump droht mit weiteren Angriffen auf Iran. Und er verspricht ein schnelles Kriegsende. Wie das gelingen soll? Unklar. Vollmundig wird es beim Eigenlob.
Per Fernsehansprache wollte Donald Trump den Amerikanern den Irankrieg erklären. Doch mehr als alte Floskeln kamen nicht. Stattdessen dürfte der US-Präsident die Angriffe nun eskalieren lassen.
Delcy Rodríguez regiert nach dem Sturz von Nicolás Maduro in Venezuela – und sucht dabei den engen Kontakt zur US-Regierung. Da kommt es wenig überraschend, dass Washington ihr das Leben nun ein wenig leichter macht.
Irans Führung ist offenbar nicht zu Friedensgesprächen bereit. Frankreich findet keine Hinweise auf Minen in der Straße von Hormus. Und: Russen evakuieren Mitarbeiter aus Kernkraftwerk in Iran. Die News.
Nach einem Besuch in Budapest hat sich eine Delegation des Europarats besorgt über die Situation in Ungarn gezeigt. Kurz vor der Wahl am 12. April sei die »Integrität des Wahlumfelds« bedroht.
Italiens Küstenwache hat nach dem Kentern eines Bootes mit Geflüchteten 19 Leichen geborgen, 58 Migranten wurden gerettet. Nach Angaben von Sea-Watch sind in den vergangenen Tagen über hundert Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen.
Die ersten Syrer kehren nach Jahren des Bürgerkriegs zurück in ihre Heimat – mit Träumen, Geschäftsideen und einer ungewissen Zukunft. Wenn es nach dem Kanzler geht, sollen bald noch weit mehr folgen.
56 EU-Parlamentarier fordern den Abzug einer OSZE-Mitarbeiterin von der Wahlbeobachtungsmission in Ungarn. Ihre Vergangenheit als Kreml-Dolmetscherin sei »zutiefst beunruhigend«.