Ausland
Die Zahl der getöteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen bleibt hoch. Die meisten starben in den vergangenen Jahren in Gaza und im Westjordanland. Die Uno mahnt, dass das Schutzsystem für Helfer zusammengebrochen sei.
Eigentlich sollte die Waffenruhe auch für den Libanon gelten, hieß es. Israels Premier Netanyahu befahl trotzdem ohne Vorwarnung die verheerenden Angriffe auf Stadtteile von Beirut – fernab der Hisbollah-Hochburgen.
Weil ihm Nato-Partner im Irankrieg die Gefolgschaft verweigerten, sinnt der US-Präsident offenbar auf Rache. Derweil ist die von ihm verkündete Waffenruhe brüchig. Und: Beim Thema Libanon gab es laut USA ein »Missverständnis«. Die Liveanalyse.
Mehr als fünf Wochen Krieg, weit mehr als 10.000 Angriffsziele – und am Ende kontrolliert Teheran die Straße von Hormus. Donald Trump wollte ein Regime stürzen. Nun verhandelt er mit diesem Regime über dessen Forderungen.
Anfang des Jahres starben beim Zusammenprall zweier Züge in Andalusien 46 Menschen. Spanische Medien berichten nun: Schäden am Gleis sollen der Auslöser gewesen sein. Zudem habe ein Signalsystem versagt.
Premier Netanyahu gilt als treibende Kraft hinter dem Angriff auf Iran. Nahostexperte Raz Zimmt sagt, was die Waffenruhe für dessen Kriegsziele bedeutet – und warum Israels Armee im Libanon nun umso härter zuschlägt.
Nach der vorläufigen Waffenruhe zwischen Iran und den USA ist die Erleichterung vielerorts groß. Doch die Golfstaaten können noch nicht aufatmen. SPIEGEL-Korrespondent Bernhard Zand erklärt die Hintergründe.
Sechs junge Menschen der demokratischen Jugendbewegung »Wesna« haben in Sankt Petersburg wegen »Extremismus« bis zu zwölf Jahre Haft erhalten. Der Kreml verschärft seit Jahren sein hartes Vorgehen gegen Kritiker.
Stacheldraht, Stolperfallen, elektrische Zäune: Schon jetzt hat Indien seine Grenze zu Bangladesch massiv hochgerüstet. Um Migranten abzuhalten, soll der Grenzschutz nun eine neue »innovative Idee« testen.
Eben noch wüste Drohungen, nun geht der Irankrieg in eine Waffenruhe über. In Teheran feiern Regimetreue die überraschende Wende, vor dem Weißen Haus gehen Trumps Gegner auf die Straße.
Trump wollte Irans Regime brechen. Stattdessen verhandelt er nun über Teherans Bedingungen. Zwar ist noch vieles unklar, aber für den US-Präsidenten ist das vorläufige Ergebnis seines Feldzugs eine strategische Niederlage.
Aufatmen an der Hormus-Straße, vorerst. Die vereinbarte Waffenruhe wird in Deutschland und anderen Ländern mehrheitlich erleichtert aufgenommen. Mut zur Kritik hat vor allem die Ukraine. Die Reaktionen im Überblick.