Ausland
Bei seinem Besuch in Tel Aviv hat Kanzler Scholz Deutschlands besondere Beziehung zu Israel betont. Zudem versprach er den Menschen in Gaza schnelle humanitäre Hilfe.
Bisher gab es keine offizielle Bestätigung für die Lieferung von Atacms-Raketen an die Ukraine. Nun lobt Präsident Selenskyj, die Waffen aus den USA hätte sich »bewährt«. Details zum Einsatz ließ er offen.
Die rechtsnationale PiS muss abtreten. Doch eine neue, liberale Regierung wird es schwer haben, die Hinterlassenschaften zu beseitigen, meint der Politologe Piotr Buras. Europa und die Deutschen dagegen können aufatmen.
Israel will die Hamas im Gazastreifen zerschlagen, doch auch im Norden bedroht die Hisbollah-Miliz das Land und die Menschen im Grenzgebiet. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter berichtet aus dem Libanon.
Der Konflikt um die Kaukasusregion Bergkarabach könnte schon bald in einem Friedensabkommen enden. Dies zumindest deutet Armeniens Premier an. Vor dem EU-Parlament klagt er, die Region sei nun »ethnisch gesäubert«.
Grünenpolitiker Julian Pahlke greift FDP-Mann Joachim Stamp an: Mit Debatten über Bezahlkarten für Asylbewerber lenke der Migrationsbeauftragte von den eigentlichen Problemen ab – und relativiere die Menschenwürde.
Italien ist das einzige G7-Land, das an Chinas »Neuer Seidenstraße« teilnimmt. Nun möchte Rom aus dem Projekt aussteigen, ohne Pekings Befindlichkeiten zu verletzen. Nur noch ein Mann hät dagegen.
Mindestens 199 Geiseln hält die Hamas in Gaza gefangen. Nachdem die Terrorgruppe ein Video der verschleppten Mia Shem veröffentlicht hat, schaltet sich sogar Frankreichs Präsident ein.
Erstmals in diesem Jahr ist Wladimir Putin mit einem Regierungschef eines EU-Staates zusammengekommen. Ungarns Regierungschef Orbán sprach von einem »schwierigen Treffen«. Der Kremlchef gab sich betont zufrieden.
Nach dem tödlichen Angriff auf zwei Schweden hat die Polizei in Brüssel den mutmaßlichen Täter erschossen. Die Ermittler gehen Hinweisen auf ein islamistisches Motiv nach.
Das finale Ergebnis der Wahlen in Polen steht fest: Die nationalkonservative PiS bleibt zwar weiter stärkste Kraft, verliert aber die absolute Mehrheit. Oppositionsführer Donald Tusk könnte nun Premierminister werden.
Israel betrachtet die libanesische Hisbollah als größte unmittelbare Bedrohung. Vor seiner Reise in den Nahen Osten richtet Bundeskanzler deutliche Worte an die Unterstützer der Miliz.