Ausland
Venezuelas Präsident Maduro will trotz des umstrittenen Wahlergebnisses weiterregieren, seit Tagen gibt es Ausschreitungen. Nun wurde offenbar das Hauptquartier der Opposition Ziel einer Attacke.
Bereits in Teheran hatten Tausende an einer Trauerfeier für den getöteten Hamas-Führer Ismail Haniyyeh teilgenommen. Jetzt wurde er in Katar beigesetzt. Große Anteilnahme gab es auch in der Türkei.
Seit 15 Monaten bekriegen sich im Sudan die Truppen rivalisierender Generäle, schätzungsweise zehn Millionen Menschen wurden in die Flucht getrieben. Die Auswirkungen auf deren Versorgung sind dramatisch.
Nur neun Tage hatte der Juli noch, als klar war, dass Kamala Harris Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten wird. Die Zeit genügte dennoch, Gegner Trump bei den Spenden zu überflügeln. Aufschlussreich ist, wer gespendet hat.
Nachdem Israel wohl zwei Anführer von Hisbollah und Hamas getötet hat, steht die Region wieder kurz vor einem großen Krieg. Wird sich die Katastrophe auch diesmal abwenden lassen?
Im Wahlkampf hatte sich Trump über das Alter von US-Präsident Biden mokiert. Nach dessen Rückzug ist Trump selbst der alte Kandidat – und will das mit dem Alter nicht mehr so gemeint haben. Zumindest für einen Augenblick.
Es war richtig, dass Bundeskanzler Olaf Scholz den Tiergartenmörder ziehen ließ, um 16 Unschuldige zu befreien. Doch zu Optimismus im Umgang mit Russland gibt es keinen Anlass: Wladimir Putin bleibt ein unberechenbarer Erpresser.
Bei seiner Festnahme gab er sich als Lehrer aus, deutsche Behörden hielten den Tiergartenmörder Krasikov für einen russischen Auftragsmörder. Nun ist er wieder in Freiheit, und der Kreml bestätigt seine Agententätigkeit.
Er war als Journalist in Russland, wurde als Spion diffamiert und eingesperrt: Nun ist Evan Gershkovich nach 16 Monaten wieder frei. Eine letzte Frage an Putin konnte er sich offenbar nicht verkneifen.
Die Ermordung des Hamas-Chefs mitten in Teheran war ein Erfolg für Israels Geheimdienste – doch nun droht die Eskalation. Die Verbündeten müssen den israelischen Premier Benjamin Netanyahu zu einer Waffenruhe in Gaza drängen.
Erst behauptete Trump, dass US-Präsident Biden die in Russland gefangenen US-Journalisten nie freibekomme – nun redet er den gelungenen Austausch klein. Und scheint ähnliche Deals aus seiner Amtszeit zu vergessen.
Ist Trump ein Rassist? Diese Frage wird nach seiner Tirade gegen Kamala Harris neu diskutiert. Wegbegleiter haben kaum Zweifel: Rassistische Ausfälle gehörten zu seinem Lebenslauf.