Schlagzeilen
Recep Tayyip Erdoğan hat kurz vor Beginn des Gipfels in Vilnius den Weg für den Nato-Beitritt Schwedens frei gemacht. Aber zu welchem Preis? Nur eines scheint klar: Das riskante Spiel der Türkei zeigt, wie schwach Wladimir Putin aktuell ist.
Die Zahl der häuslichen Gewalt in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Eine Familienrechtsanwältin sieht die Schuld bei den Behörden.
Das EU-Parlament befürchtet, dass durch Gesetzesänderungen polnische Wahlberechtigte im Ausland benachteiligt werden könnten. Internationale Beobachter sollen verhindern, dass es zu Unstimmigkeiten kommt.
Über ein Jahr wurde mit Recep Tayyip Erdoğan verhandelt und gestritten, aber nun ist klar: Schweden wird der Nato beitreten. Doch wie hoch war der Preis, den der türkische Präsident für das Ende seiner Blockade aufgerufen hat?
Mit seinen unberechenbaren Manövern provoziert Erdoğan regelmäßig. Reflexartig wird der »Erpresser« vom Bosporus dann kritisiert. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Absichten des türkischen Präsidenten.
Die Nato-Staaten zeigen sich weiter offen für den Beitritt der Ukraine. Allerdings nennt das Bündnis auf dem Gipfel in Vilnius Bedingungen.
Die CDU-Spitze wollte den früheren Chef des Verfassungsschutzes aus der Partei werfen, weil Maaßen immer wieder mit umstrittenen Äußerungen auffiel. Das Kreisparteigericht in Thüringen lehnte den Ausschluss nun ab.
Die CDU bekommt einen neuen Generalsekretär. Nach eineinhalb Jahren räumt Mario Czaja seinen Posten. Sein Nachfolger steht schon fest.
Kistenweise geheime Regierungsdokumente hat Donald Trump nach seiner Zeit als US-Präsident gehortet. Im Dezember soll ihm der Prozess gemacht werden. Nun schreiten seine Anwälte ein – der Zeitplan sei »nahezu unmöglich«.
Wie investieren Regierungsmitglieder ihr Vermögen? Bislang müssen sie das nicht sagen. Die Linke will das dringend ändern – und erinnert den Vizekanzler an ein Versprechen.
Vor seiner Ankunft in Vilnius kritisiert der ukrainische Präsident die Nato-Staaten für ihre Zögerlichkeit. Ein Land zeigt dafür Verständnis.
Das deutsche Handwerk hält nicht Schritt mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Experten prognostizieren auch für dieses Jahr niedrigere Umsätze und eine sinkende Beschäftigung.