Schlagzeilen
Der Staat beteiligt sich mit einer Milliardensumme am Stromnetzbetreiber Tennet. Der Bund will 25,1 Prozent der Anteile an der deutschen Sparte übernehmen. Ziel ist die Kontrolle über kritische Energieinfrastruktur.
Der Linkenabgeordnete Cem Ince soll am Rande einer Demo Polizisten geschlagen haben. Daraufhin wurde er von Beamten festgenommen. Wer recht hat, ist zwar noch offen. Doch die Polizei muss bestimmte Aussagen unterlassen.
17,6 Millionen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Mehr als 13 Millionen weitere Deutsche leben in Armut. Besonders gefährdet ist eine Bevölkerungsgruppe.
Bislang war er ein gern gesehener Gast von AfD-Leuten, jetzt soll damit Schluss sein: Die Parteispitze warnt vor Treffen mit dem Rechtsextremisten Martin Sellner. Dahinter steckt vor allem taktisches Kalkül.
Was fehlt zu einer gepflegten Portion Nuggets? Kaviar! Das findet zumindest die PR-Abteilung von McDonald’s und kündigt ein neues Produkt in den USA an.
Das Kanzleramt dringt angesichts knapper Kassen auf eine Reform der Rente, Kanzler Merz kündigt gar einen »Paradigmenwechsel« an. Der Druck ist da: Deutschland hat die europaweit älteste Arbeitsbevölkerung.
Die wichtigsten Nachrichten im Kurzüberblick.
Für den BDI ist es die »schwerste Wirtschaftskrise« seit dem Krieg: Firmen gehen pleite, die Zahl der Arbeitslosen steigt. Doch wie schlägt sich Deutschland genau – und wo liegen die wahren Probleme? Ein Krisen-Quiz in Grafiken.
»Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit«: Mit dieser Überschrift eines Antrags hat der Wirtschaftsflügel der Union für breite Empörung gesorgt. Die Vorsitzende räumt Versäumnisse ein, hält aber an der Forderung fest.
Die Organisation »Reporter ohne Grenzen« mahnt vor einer steigenden »Feindseligkeit« gegenüber Journalisten. Für manche Einsätze in den ostdeutschen Bundesländern sei der Schutz durch Sicherheitsdienste notwendig.
Zu oft krank, zu faul, zu oft in Teilzeit, zu hohe Zahnarztkosten: Die Vorwürfe an die Deutschen aus der Union ärgern die CDU-Spitzenkandidaten. Gordon Schnieder kritisiert einen »Überbietungswettbewerb«.
Jahrhundertelang haben sich Eltern einen männlichen Stammhalter gewünscht, nun ziehen sie Töchter vielerorts vor. »Gender Disappointment« ist leider kein Zeichen für Emanzipation. Sondern für ängstliche Väter und Mütter.