Schlagzeilen
Die proeuropäischen Proteste vor zehn Jahren haben die Ukraine für immer verändert. Alina Denysenko ging jeden Tag auf den Maidan. Die Journalistin sagt: Das Land bezahle für seine Selbstbestimmung einen hohen Preis.
Mieter dürfen auch Wohnungen, die sie nicht als Hauptwohnsitz nutzen, teilweise untervermieten. Das entschied der Bundesgerichtshof. Geklagt hatte ein Mann, der eine Wohnung nur beruflich nutzt und aus Kostengründen untervermietet.
Die Sanierung der Deutschen Bahn könnte scheitern. Argentiniens neuer Präsident will die Zentralbank zerschlagen. Und synthetische Opioide kommen nach Deutschland. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts zur Haushaltspolitik der Ampel drängt Wirtschaftsminister Robert Habeck auf eine Reform der Schuldenbremse. Das wird nicht funktionieren. Es gibt eine bessere Strategie.
Diplomatische Gepflogenheiten sehen Glückwünsche vor. Doch bei Mexikos Staatschef hält sich die Freude über den Wahlsieger in Argentinien in Grenzen. Reaktionen gab es auch an der Börse in Buenos Aires.
Im langen Abnutzungskrieg gegen Russland ist die Ukraine von westlichen Waffenlieferungen abhängig. Aber der Westen zögert. Dabei wäre es auch für Deutschland fatal, wenn Wladimir Putin seinen Krieg gewinnt.
Der Gefangenenaustausch mit der Hamas rückt näher: Israel müsste dafür empfindliche Zugeständnisse machen, dafür könnten die Kämpfe enden. Sicher ist das aber noch nicht – selbst das israelische Kriegskabinett ist zerstritten.
In einem Sportstadion in Brazzaville in der Republik Kongo ist es zu einer Massenpanik gekommen - mindestens 37 Menschen starben. Das Unglück ereignete sich am letzten Tag einer Rekrutierungsveranstaltung des Militärs.
Das Finanzministerium zieht die nächste Notbremse: Auch Kreditermächtigungen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds können vorerst nicht genutzt werden. Mit ihnen sollten die Coronafolgen gedämpft werden.
Wegen der Eskalationsgefahr im Nahen Osten verlegte die Bundeswehr gut tausend Soldaten für mögliche Evakuierungsoperationen in die Region. Nach SPIEGEL-Informationen kehrt der Großteil der Kräfte nun zurück.
Die Zahl ziviler Opfer im Gazastreifen sei mit keinem Konflikt in seiner Amtszeit zu vergleichen, behauptete António Guterres. Laut CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen ist diese Aussage »nicht nur sachlich falsch«.
Die EU hatte zuletzt 36 Milliarden Euro von Polen eingefroren. Nun sollen gut fünf Millionen wieder freigegeben werden.