Deutschland
Oskar Negt studierte bei Horkheimer und Adorno, arbeitete mit Habermas zusammen, war ein Vordenker der Studentenbewegung und ein unermüdlicher Streiter für Demokratie. Jetzt starb der Soziologe und Philosoph mit 89 Jahren.
Für die Unterschriftenkampagne von Kriegsgegner Boris Nadeschdin standen die Menschen in Russland Schlange. Die Behörden sprechen trotzdem von "Fälschungen".
In seiner Villa fand das Treffen von radikalen Rechten statt – nun will die CDU Wilhelm Wilderink aus der Partei werfen. Er selbst spielt den Fall in einem Brief herunter.
Ein schuldenfinanziertes Sondervermögen, um die Wirtschaft zu entlasten? Auf keinen Fall, sagt Finanzminister Lindner - und erteilt damit einem Vorstoß von Wirtschaftsminister Habeck eine klare Absage.
Die Welle der Demonstrationen gegen rechten Hass und Rechtsextremismus in Deutschland hält an. Berlin erwartet für Samstag mehr als 100.000 Menschen. Was bedeutet diese bundesweite Bewegung?
Warum junge Frauen links ticken und junge Männer nach rechts außen driften. Warum sich jüdische Professoren an deutschen Hochschulen unsicherer fühlen. Und welche Hunde am längsten leben (Spoiler: Der Mops ist es nicht). Das ist die Lage am Freitagabend.
Eine Reise nach Budapest - das ist neuste Forderung der ungarischen Regierung an Schwedens Ministerpräsidenten Kristersson.
Nach Russlands Invasion in der Ukraine im Frühjahr 2022 verklagte Kiew Moskau vor dem IGH – wegen mutmaßlichen Missbrauchs der Völkermordkonvention. Nun sieht sich das oberste Uno-Gericht für das Verfahren zuständig.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat ein milliardenschweres Sondervermögen zur Entlastung von Firmen ins Spiel gebracht. Finanzminister Christian Lindner zeigt sich überrascht von Habecks „ungewöhnlichem Vorgang“ und lehnt die Idee vehement ab.
Mit dem Vorwurf eines "Genozids" an der russischstämmigen Bevölkerung begründete Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dagegen reichte die Ukraine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof ein, der diese nun teilweise annahm.
In seiner Villa trafen sich Rechtsextremisten und AFD-Politiker, um die Vertreibung von Millionen Menschen zu planen. Nun soll Wilhelm Wilderink die CDU verlassen.
Migranten in Deutschland können sich künftig bereits nach fünf Jahren einbürgern lassen - und müssen dafür auf ihre alte Staatsangehörigkeit nicht mehr verzichten. Der Bundesrat beschloss heute die entsprechende Reform.