Schlagzeilen
Israel riskiere, durch "willkürliche Bombardements" weltweit an Unterstützung zu verlieren - deutlicher als je zuvor hat US-Präsident Biden Israel für die Kriegsführung in Gaza kritisiert. Was steckt hinter dem Druck aus Washington? Von Ralf Borchard.
In den ukrainischen Streitkräften hat sich eine reguläre Einheit aus russischen Staatsbürgern gebildet. Nun trainieren sie für den Kampf gegen Putin.
Millionen Touristen sollen künftig auf der neuen Bahnstrecke "Tren Maya" durch Mexiko reisen. Während Anwohner auf Arbeitsplätze hoffen, kritisieren Umweltschützer das Mammut-Projekt. Von Anne Demmer.
Jugendliche in Berlin können politisch auf Landesebene bald mitbestimmen. Für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus sollen Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt sein. Dazu wurde mit breiter Mehrheit die Verfassung geändert.
Die sunnitische Separatistengruppe Dschaisch al-Adl soll die Tat durchgeführt haben.
Der Bundestag stimmt an diesem Freitag für den Nachtragshaushalt des Bundes für das laufende Jahr. Zuvor wurde schon die Aussetzung der Schuldenbremse für 2023 durchgewunken. Die letzte Sitzung des Bundestags in 2023 im Ticker-Protokoll.
Die Schuldenbremse steht nach dem Haushaltschaos beim Bund in der Kritik.
Venezuela und Guyana nähern sich im Streit um die erdölreiche Region Essequibo vorsichtig an. Bei einem Treffen vereinbarten die Staatschefs beider Länder einen Gewaltverzicht. Von einer Lösung des Konflikts kann noch keine Rede sein.
Nun geht es schnell: Die von einer FDP-Initiative angeschobene Mitgliederbefragung über ein Ende der Ampel soll bereits am Montag beginnen – die Parteiführung möchte vor dem Dreikönigstreffen Gewissheit haben.
Zwar stützen die USA Israel im Krieg gegen die Hamas weiter – mahnen aber auch zur Vorsicht wegen der zivilen Opfer. Israel spricht dagegen von einem Krieg »bis zum absoluten Sieg«.
Der neue Präsident Lula da Silva wollte den Indigenen in Brasilien ihr Land zurückgeben – und damit auch die Abholzung des Regenwaldes eindämmen. Nun hat das Parlament sein Vorhaben gestoppt.
Die Gewerkschaft ver.di hat mit Streiks im Einzelhandel vor und nach Weihnachten gedroht, sollte es im Tarifkonflikt keinen Durchbruch geben. Das Angebot der Arbeitgeber sei "völlig unzureichend". Eine Einigung ist derzeit nicht absehbar.