Schlagzeilen
2023 war ein Jahr scharf geführter Arbeitskämpfe, konstatiert eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Forscher warnen, Tarifverhandlungen würden mehr und mehr »zum Klassenkampf verkommen«.
Das höchste UN-Gericht in Den Haag ordnet zwar kein Ende des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen an, aber mehr Hilfe für die Menschen dort. Und auch am Völkermord-Verfahren hält der Gerichtshof fest.
Tausende Palästinenser fliehen angesichts der Kämpfe im Gazastreifen nach Rafah. Schon jetzt ist die Lage in der Stadt an der Grenze zu Ägypten angespannt. Halte die Massenflucht weiter an, werde dies verheerende Folgen haben, warnen die UN.
In den Konflikt kommt womöglich Bewegung: GDL-Chef Weselsky will sich offenbar noch am Freitag mit Bahn-Vertretern treffen. Zuvor schaltet er in seiner Heimat Dresden aber noch mal voll auf Konfrontation.
Hohe Strompreise, mehr Erneuerbare, ein profitables Handelsgeschäft: RWE hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld verdient als vorhergesagt. Dennoch ging der Aktienkurs auf Talfahrt.
Der sachsen-anhaltische Landtag lässt wegen der Bauernproteste die Gedenkveranstaltung für die NS-Opfer ausfallen. An dem Vorgang gibt es harte Kritik – auch CDU-Ministerpräsident Haseloff ist unglücklich.
Hat Michael Ballweg zu Unrecht Spenden eingeworben?
Noch nie stand der CDU-Chef so gut da wie in diesen Tagen. In der Partei munkeln manche, Merz müsse den Moment nutzen, um die K-Frage rasch zu klären. Was dafür spricht – und was dagegen.
Im Genozidverfahren hat das Uno-Gericht Israel verpflichtet, einen Völkermord zu verhindern. Seinen Militäreinsatz im Gazastreifen müsse Israel aber nicht sofort einstellen.
Der Internationale Gerichtshof verpflichtet Israel nicht zum Ende des Militäreinsatzes im Gazastreifen.
Deutsche Zulieferbetriebe tun sich schwer beim Umstieg auf die Elektromobilität. ZF Friedrichshafen hält einen Personalabbau für unausweichlich – Streit gibt es aber über die Zahl von 12.000 Arbeitsplätzen.
Nikki Haley gilt als moderates Gegenbild zum pöbelnden Rechtsausleger Donald Trump. In der Klimapolitik aber passt kaum ein Blatt zwischen die beiden US-Republikaner. Sehr viel hängt jetzt von einem anderen Mann ab.